Sonntag, 30. Oktober 2016

Wenn Erzbischof Schick sich einen Moslem als Bundespräsidenten vorstellen kann...

... dann ist der Aufreger garantiert,
und so ist er derzeit in fast allen Medien damit zitiert. Meine Leser können bei "Radio Vatikan" und bei "katholisch.de" mal nachlesen, was der Bamberger Erzbischof geäußert hat ---> HIER und HIER !

Das Thema war ja bekanntlich bereits vor zwei Wochen von Bundespräsident Gauck selbst in die Medien gehievt worden ---> HIER !
Was heute übrigens gerne mal verdrängt wird: Auch bezüglich eines Bundespräsidenten Gauck gab und gibt es durchaus Bedenken, auch wegen seines persönlichen Lebens-
wandels ---> HIER und HIER !

Ein Moslem als Bundespräsident? - Ich bin erst einmal etwas irritiert, muss ich gestehen: Ist der Glaube eines Kandidaten ein entscheidendes Merkmal für die Qualität eines Bundespräsidenten? Habe ich da beim Studium der Politikwissenschaft etwas Wesentliches verpasst? ---> HIER !
Und um ein wenig Ironie zu pflegen: Wären nicht erst mal die Lesben dran, oder die Veganer...?

Kommentare:

  1. ein Münchner auf Erden30. Oktober 2016 um 07:15

    Er kann sich das vorstellen, sagt Schick.
    Vorstellen kann ich mir so einiges, so z.B.,
    dass meine Oma mit 82 Jahren noch spontan ent-
    scheidet, Klavierunterricht zu nehmen - oder dass
    Papst Franziskus evangelisch wird...

    AntwortenLöschen
  2. Nichts dagegen, wenn irgendein XY sich einen
    Moslem als Traum eines idealen Bundespräsidenten vorstellt.
    Aber Erzbischof Schick spricht als offizieller Vertzeter
    der katholischen Kirche und hat demzufolge erst einmal
    die Interessen der Katholiken zu vertreten,
    also für ein KATHOLISCHEN Bundespräsidenten zu plädieren !!!
    Andere werden schon genügend Gegenvorschläge machen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Setzen Sie bitte in unser Episkopat keine unrealistischen Erwartungen!

      Löschen
    2. @Becher: Seit das Konzil in aller Form den sog. "Katholischen Staat" mit dem Katholizismus als privilegierte Staatsreligion abgeschafft und die weltanschaulich plurale Deokratie anerkannt hat, gibt es KEIn "katholisches Interesse" mehr an einem katholischen Bundespräsidenten. Sondern das "katholische Interesse" ist auf eine Person gerichtet, die das Amt des BP in dem Sinne gut ausfüllt, wie es durch unser Grundgesetz definiert ist. Seine persönliche religiöse Bindung spielt hierfür eine nachgeordnete Rolle. Insofern braucht man sich über EB Schick nicht aufzuregen. Navid Kermani würde die Anforderungen an einen guten Bundespräsidenten hervorragend ausfüllen - "obwohl" er persönlich Moslem ist.

      Löschen
  3. Um ein Wortspiel zu nutzen:
    DAS SCHICKT SICH NICHT FÜR EINEN KATHOLISCHEN BISCHOF!
    Bei aller Toleranz - ein muslimischer Bundespräsident
    wäre kein Weltuntergang - hat die Kirche
    einen anderen Standpunkt zu vertreten.
    Traurig, dass der Herr Erzbischof da nicht selber
    drauf kommt.

    AntwortenLöschen

Bitte beachten: DERZEIT versuchsweise wieder Leserkommentare möglich. Anonyme oder beleidigende Zuschriften haben keine Chance! Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht. Bis zur Freischaltung Ihres Leserbeitrages kann es einige Stunden dauern!
=================================================================================