Montag, 28. November 2016

Achtung, bitte auch daran denken: Die "Gewalttätigen" kommen in den Himmel...!

Was, der Kreuzknappe schwärmt für Schlägertypen, Ehefrauenverprügler oder gar für Terroristen?
Neeee, natürlich nicht!
Um was für eine Art von Gewalt es sich handelt - und warum das gerade in der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest wichtig ist, das erfährt man in diesem Aufsatz von Monsignore Florian Kolfhaus bei der Nachrichtenagentur "CNA"... ---> HIER !

Kommentare:

  1. Das ist die eine Seite,
    die von bestimmten Katholiken so überaus
    gerne betont wird: sich kasteien, sich quälen,
    nur dann wirst du mit dem Himmel belohnt.
    Die andere Seite, z.B. von Papst Franziskus ge-
    predigt, betont dagegen die göttliche Barmherzig-
    keit.
    Das ist mir denn doch lieber...!

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    1. Das ist die eine Seite,
      Herr oder Frau Leutesdorfer,
      dass wir von der Barmherzigkeits-Inflation
      so begeistert sind: Wer will noch mal,
      wer hat noch nicht...?!
      Ob der Papst sich wirklich in aller Konsequenz
      dessen bewusst ist, was er da verkündet?
      Wie viele Katholiken werden so in die Irre ge-
      leitet und verführt?
      Ach, wir brauchen uns doch gar nicht anzustrengen,
      hat der Papst gesagt, der liebe Gott ist doch
      halbblind und lässt uns schon gewähren,
      und am Ende lässt er alle, alle rein...
      Das könnte ein böses Erwachen geben,
      auch für Papst Franziskus, der die Verantwortung
      für solch eine "Lehre" (oder müsste es besser
      heißen: Leere?) trägt.

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  2. Wenn zur Barmherzigkeit noch Spekulatius und Lebkuchen gereicht werden ist das natürlich verlockend. Aber selbst Papst Franziskus lehnt die sog. "Sofachristen" ab und fordert die Jugend auf, es sich nicht bequem zu machen. Zumindest hat er das auf dem Weltjugendtag in Krakau so verlauten lassen. Kann man alles nachlesen. Sollte man auch tun, bevor man hier den Papst bemüht um den eigenen Lebensstil zu verteidigen. Natürlich kann jeder Leutersdorfer so leben wie er will. Allerdings ist es unredlich, den Papst als Zeugen zu nehmen.

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  3. Gut verstandene Barmherzigkeit hat mit Bequemlichkeit oder Laxheit überhaupt nichts zu tun, ganz im Gegenteil.
    Wer bequem um seine eigenen Bedürfnisse kreist, wird unaufmerksam und rücksichtslos und damit unachtsam gegenüber Dritten. Damit wächst die Gefahr unbarmherzigen Denkens und Handelns, weil ich mich nicht anstrenge, den anderen als gottgeliebtes Gegenüber wahrzunehmen.

    Msgr. Kolfhaus übersetzt den Vers mit den "Gewalttätigen" auch eigenwillig. Die "Entschlossenen" oder die "Energischen" wäre treffender. Darüber gibt es viel Literatur. Gemeint ist jedenfalls nicht Brutalität oder Rigurismus (also tumbe Gewalt oder blinder Extremismus), sondern rasche Auffassungsgabe und Entschlusskraft (also Intelligenz und Hellsichtigkeit verbunden mit Tatkraft).

    Frieden wird durch entschlossene, durchaus manchmal schmerzhafte oder risikoreiche *Abkehr* von Brutalität und Selbstsucht und *Hinwendung* zur Barmherzigkeit und Güte gefördert, nicht durch betuliches Gerede. So wäre es richtig.

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