Samstag, 12. November 2016

Bei diesem neuen Papst-Interview ist sogar "Radio Vatikan" ziemlich skeptisch...

Wie man weiß, ist das mit den Papst-Interviews des inzwischen 92-jährigen Journalisten Eugenio Scalfari so eine
Sache, und er bekam medial und sogar  auch vom "SPIEGEL" dafür mehrmals die Quittung ( ---> HIER und HIER und HIER !)
Nun ist dieser Herr also wieder der Ansicht,
er habe in einem Interview die Meinung des Papstes richtig erfasst und anschließend korrekt wiedergegeben.
Auffallend: Der diesbezügliche Artikel sogar bei "Radio Vatikan" lässt durchblicken,
dass es da so einige Zweifel gibt  ---> HIER und HIER !

Ob es angesichts dessen klug von Papst Franziskus ist, sich überhaupt noch mit diesem Herrn zu einem Interview zu treffen und noch mehr Verwirrung zu produzieren, ist eine andere Frage...

Kommentare:

  1. Offenbar hat Papst Franziskus bezüglich
    seiner Interview-Tätigkeit keine guten Berater.
    Wenn man mindestens drei mal reingelegt worden ist
    mit Interviews, die "aus dem Gedächtnis" wiedergegeben
    wurden, dann sollte man dies nicht mehr wiederholen
    oder wenigstens selbst eine autorisierte Fassung
    nach Tonbandmitschnitt veröffentlichen.

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    1. Mit manchen Leuten hat Papst Franziskus
      eben sehr viel Geduld. Vielleicht ist es ihm
      auch egal.

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  2. Vor einigen Monaten hieß es,
    der Vatikan habe seine Medien neu organisiert und
    gestrafft, und es gibt auch einen neuen Papstsprecher
    aus Amerika.
    Doch wie man hier wieder sieht, ist alles dies völlig
    vergebens, weil Papst Franziskus das mit wirr erscheinenden
    Interviews wieder zunichte macht.
    Er ist und bleibt einfach unberechenbar.

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  3. Jorge Sensenbrenner12. November 2016 um 13:14

    Die Scalfari-Interviews waren immer vor allem für diejenigen ärgerlich, die den Papst als jemanden darstellen wollten, der im Grunde seines Herzens gar kein Neuerer sei und alles beim Alten beließe (das berühmte Blatt Papier).

    Die angebliche Verfälschung irgendwelcher Aussagen ist ja nun aber längst widerlegt. Der Grundtenor war schon in den ersten Interviews gut getroffen; und alles, worüber sich Kritiker aufgeregt haben und was sie unmöglich fanden, hat sich hinterher in den späteren Handlungen und Aussagen des Papstes ziemlich genau so bestätigt, wie Scalfari es auch verstanden hatte. Trotzdem muss man ihn natürlich mit Vorsicht genießen, klar.

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