Dienstag, 15. November 2016

Bundespräsident Steinmeier: Kungeleien im partei-deutschen Hinterzimmer...

Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden,
aber ich selbst kann mir Frank-Walter Steinmeier als künftigen Bundespräsidenten gut vor-
stellen (vielleicht ein paar andere denkbare Kandidaten aber auch). 

Was mich und viele andere irritiert, ist diese ewige Parteien-Hinterzimmer-Kungelei. Ist dies einer Demokratie würdig?
Man lese kritische Anmerkungen zur Methode der Kandidatenfindung beim "Deutschlandfunk" und bei "katholisch.de" ---> HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Nun, die Bundeskanzlerin, die vielgeschmähte, wollte ja, wie man jetzt weiß, nicht im großkoalitionären Hinterzimmer kungeln, sondern durch einen schwarz-grünen Kandidaten den großkoalitionären Block aufbrechen, was eine sehr interessante Konstellation im Blick auf die Bundestagswahlen nächsten Herbst ergeben hätte. Und wer hat es verhindert, weil sie unbedingt Steinmeier wollten - die CSU mit dem viel weniger geschmähten Seehofer...

    Abgesehen davon ist es wohl nicht zu widerlegen, dass Steinmeier in der breiten Bevölkerung für diese Aufgabe am meisten Zuspruch hat. Auch wenn er das überragende Format von Gauck nicht hat.

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  2. ohneGottgehtsprima15. November 2016 um 15:28

    Also erst mal ist das ja noch keine Wahl,
    sondern nur die Vorstufe davon.
    Und dann ist die katholische Kirche wohl kaum ein
    leuchtendes Vorbild in Sachen Demokratie.
    Die Päpste wurden allesamt in einem Hinterzimmer
    fern der Öffentlichkeit gewählt.
    Wer im katholischen Glashaus sitzt, sollte also lieber
    den Stein fallen lassen!

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  3. Ordinariatsgeschädigter15. November 2016 um 15:43

    Ich finde die Entscheidung für Steinmeier gut,
    er hat als Außenminister stets einen kühlen Kopf bewahrt
    und ist als Vermittler gerade in heutiger, hitziger Zeit
    genau der Richtige!
    Es ist allen Parteien unbenommen, einen Gegenkandidaten
    aufzustellen. Also eher mal wieder ein Sturm im Wasserglas.

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  4. Für die Wutbürger und Wutkatholiken, die nicht kopf-, sondern bauchgesteuert unterwegs sind und aus der Anonymität des Netzes ihre Hassparolen gegen "das System" rausrotzen, ist der nüchterne, auf Vernunft und Ausgleich bedachte Steinmeier natürlich ein no go!

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  5. Steinmeier müsste doch der Lieblingskandidat
    der Tradis sein: Er mag bürgerliche Kost,
    z.B. Kasseler mit Sauerkraut !!!

    http://www.schwaebische.de/panorama/kultur_artikel,-Mutter-bekocht-Steinmeier-mit-Kasseler-und-Sauerkraut-_arid,10563273.html

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    1. Steinmeier isst zwar sehr deutsch, aber er ist überzeugter Protestant, also ein Ketzer, der wohl in die Hölle kommt. Geht also gar nicht für die Tradis.

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  6. Ich schätze mal, viele deutsche Politiker sind sowieso
    der Meinung, die Demokratie ist viel zu schade, um sie
    den Wählern zu überlassen.

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