Dienstag, 8. November 2016

Das ist ja nur die Spitze des Eisberges...!

Bei einem Eisberg liegen, so kann man im Internet recher-
chieren, zwischen 80 und 85 % der Masse unter Wasser, es sind also maximal nur 20 % des Eisberges auf Anhieb sichtbar. 

So geht es einem Blogger wie mir auch, und zwar gleich doppelt: Wenn meine Leser hier einen Artikel lesen, dann lag davor eine schwierige - und vielleicht nicht immer geglückte - Auswahlentscheidung meinerseits. Durch eigene Recherche und durch Leserzuschriften sammeln sich pro Tag gut und gerne 30 bis 40 Themenvorschläge an, von denen nur ein Bruchteil zu einem Artikel wird, aus diversen Gründen. 
Das Eisberg-Modell passt aber auch für die Leserkommentare: Wie ich schon mehrfach erwähnt habe, geben die - für meinen Geschmack oft sehr interessanten - Leserzuschriften hier im Blog nicht "die" Meinung der Leserschaft wieder; im Vergleich zur Klickzahl auf die einzelnen Artikel sind es weniger als ein Prozent (!) der Leser, die sich zu einem Kom-
mentar bewegen lassen.
Ich denke, das sollten gerade meine neuen Leser zur Einschätzung des Blogs auch wissen... ---> HIER !

Kommentare:

  1. Nur so wenige Leser beteiligen sich an der Diskussion?
    Das hätte ich nicht vermutet.
    Wir sind wohl alle mit dem ganzen Internetkram ein wenig
    überfordert.

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    1. Das Thema Leserbriefe ist ein weites Feld...!
      Ich selbst finde, dass die meisten einen Blog noch
      lebendiger machen.
      Es gibt viele Medien, die Leserbriefe kategorisch
      ablehnen, und es gibt sogar eine wissenschaftliche
      Untersuchung, wonach das Image von Internetseiten
      durch die dort abgegebenen Leserkommentare leidet.

      http://de.ejo-online.eu/digitales/bitte-kein-kommentar

      http://www.zeit.de/community/2015-06/kommentarfunktion-geschichte/komplettansicht

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  2. Googlekontenloser meint:
    Ich sehe mich durch den Blog des Kreuzknappen profunde über katholisches (Welt-)geschehen und den einen oder anderen (auch weltlichen) "Aufreger" bestens informiert, muss aber nicht zu jedem Thema "meinen Senf" dazugeben.
    Morgens starte ich mit dieser Blog - und bin ggf. "vorgewarnt", wenn weltliche Medien ("ausnahmsweise") durch verkürzte Sichtweisen Essentielles unterschlagen.

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  3. Einerseits sind die Leserzuschriften das Salz
    in der Suppe, doch andererseits sind manche Leser-
    meinungen derart befremdlich, dass man sich als
    Katholik fast schon deswegen schämen muss.
    Ich vermute mal, dass es Leser gibt, die nur den
    Artikel lesen und auf die Kenntnis der Kommentare
    ganz verzichten; das würde auch die überraschend
    niedrige Quote von 1 % erklären.

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