Mittwoch, 9. November 2016

Der Chefredakteur vom Kölner "domradio" möchte wegen Trump vom Glauben abfallen - und der Vatikan gratuliert!

Nicht nur Tradis können "Schnappatmung" - manche Politiker und Kirchenleute offenbar auch, sobald ihnen ein demokratisches  Wahlergebnis in die Quere kommt, das ihnen nicht passt. 
Der Chefredakteur vom Kölner "domradio" ist offenbar wenig belastbar und möchte "am liebsten vom Glauben abfallen"; das teilt er allen mit, die das wissen wollen - oder auch nicht... ---> HIER !
Der Vatikan hat Trump zur gewonnenen Wahl gratuliert, wie er das auch bei Clinton gemacht hätte... ---> HIER !
Unter der Schlagzeile "Ein Albtraum wird wahr" findet man im "dom-
radio"
denn auch völlig unvoreingenommen eine Sammlung kirchlicher Stimmen zum Wahlergebnis... ---> HIER !

Ich verwies heute in der Frühe schon auf andere Stimmen, die das Ganze etwas gelassener sehen. Ein weiteres Beispiel dafür findet man ---> HIER !
Für den "ORF" steht jedenfalls fest, dass die Evangelikalen und die Katholiken in den USA schuld sind am Trump-Wahlsieg... ---> HIER !
Interessant ist z.B., dass man sich hierzulande bei den Journalisten darüber erregt, dass Trump angedroht hat, eine Mauer gegen Migranten aus Mexiko bauen zu lassen. Dass mit den von der EU finanzierten Maß-
nahmen der Türkei gegen Flüchtlinge genau der gleiche Effekt schon lange erreicht wird, stört anscheinend niemanden...

Kommentare:

  1. Das wird, wie nicht anders zu erwarten,
    von hyperventilierenden Bischöfen und Medienmachern
    ein Popanz aufgebaut, und auf einmal
    will man gar nichts mehr davon wissen, dass man eine
    demokratische Entscheidung als Christ achten sollte.
    Entlarvend!
    Den deutschen Bischöfen sei diess Video von Trump
    empfohlen!

    https://www.youtube.com/watch?v=EsTNWnVTPr0

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  2. Die Nervosität hierzulande wird verständlich,
    wenn man bedenkt, dass die nächsten Bundestagswahlen
    nicht mehr fern sind.
    Das politische Establishment mit seinen Tricks und
    Skandalen ist in den USA kräftig abgewatscht worden.
    Wenn man einem Polterer wie Trump (knapp) den Vorzug
    gibt, dann ist das ein Signal:
    Wir haben die Schnauze voll von diesem System der
    Politiker- und Journalisten-Clique, die Schnauze voll
    von den Leuten, die uns dauernd vorschreiben wollen,
    was das Volk zu denken hat.
    Nun hat das Volk mal gedacht - und in Deutschland
    beginnt man vermutlich, für die Ministerien noch mehr
    Aktenschredder zu kaufen, damit man für den Wahlaus-
    gang 2017 gerüstet ist...

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  3. Seltsam, sonst heißt es immer, jeder habe eine
    Chance verdient, jetzt soll das auf einmal nicht
    mehr gelten.
    Ja,Trump ist "populistisch" - aber das ist eigentlich
    eher ein Kompliment, denn als einziger Politiker spricht
    er aus, was die Mehrheit des Volkes denkt.
    Das herrschende politische System ist offenbar unfähig,
    über seine Sünden nachzudenken, über die Abtreibung,
    über die bittere Lage der Armen in den USA
    und vieles mehr.
    Jetzt wurde die Quittung in den USA präsentiert.
    In Deutschland kommt die Quittung 2017.

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  4. Ordinariatsgeschädigter9. November 2016 um 16:20

    "Hochmut kommt vor dem Fall",
    schreibt Peter Hahne bei "idea" - Hillary Clinton
    hatte das Feuerwerk für New York bereits bestellt.
    Die eigentlichen Verlierer sind die
    Meinungsforscher und die Journalisten, die völlig
    daneben gelegen haben.

    http://www.idea.de/politik/detail/es-wird-armselig-werden-98881.html

    Ich stimme ihm zu: Die Aufgabe der Kirchen und die
    Aufgabe der Christen steht jetzt fest - statt politischer
    Erklärungen beten für den Präsidenten und sein schweres Amt!

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  5. Apropos "domradio":
    Jetzt kommen da aber auch sämtliche selbsternannten
    Fachleute für amerikanische Politik zu Wort.
    Na, raten Sie mal,
    wer da ausführlich zu Wort kommt???
    Na klar,
    wie nicht anders zu erwarten, der Präsident des
    Zentralkomitees der Deutschen Katholiken...
    Mal sehen, wann die in ihrer Not
    auch noch die Putzfrauen im "domradio" interviewen.

    https://www.domradio.de/themen/kirche-und-politik/2016-11-09/sternberg-raet-nach-wahlsieg-trumps-zu-wachsamkeit

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  6. Jorge Sensenbrenner9. November 2016 um 17:10

    Die Argumente hier erinnern aber stark an Erdogan. "Demokratie" heißt doch nicht, dass man jmd. gut finden muss und nicht mehr doof finden darf, nur weil die Mehrheit ihn gewählt hat. Das wäre Ochlokratie, wo man mit der fanatisierten Menge mitschreien muss, weil man sonst einen drauf kriegt. Der ochlos kommt auch in der Passionsgeschichte vor, das ist diese Gruppe, die "ans Kreuz mit ihm" grölt.

    Das mit dem Trump-Erfolg bei Christen hatte ich auch schon gelesen, dass das im besonderen auch für Katholiken gilt, wie der ORF berichtet, ist mir aber neu. Aber auch nicht so überraschend, die amerikanischen Katholiken sind ja mitunter sehr rechts, und nur solche Vertreter kommen in diesem Medienbericht zu Wort.

    Auffällig ist aber, wie verlogen diese Pro-Trump-Argumente sind. Im Wahlkampf hatten ja einige Male renommierte Evangelikale religiös bedingt starke Vorbehalte gegen einen mit der Unmoral kokettierenden Mann wie Trump angemeldet. Am Ende hat dann wohl doch das Bauchgefühl über die religiöse Moral gesiegt.

    Auch bei den zitierten katholischen Stimmen scheint mir das sehr schief. Trump wurde doch während des Wahlkampfs von abtreibungskritischen Christen immer vorgeworfen, seine Haltung zu dem Thema sei überaus unklar.

    Auch hier sieht man wieder, wie sehr man als Katholik in die Irre geraten kann, wenn man die Familien- und Ehemoral so hoch hängt und Christus darüber vergisst. Dieser witzige katholische Laienvertreter, der behauptet, für Katholiken sei sittenstrenge Familienmoral ein wichtigeres Thema als Einwanderung, versündigt sich ja direkt an Christus, dem Flüchtling. Und das, obwohl er es unter dem jetzigen Papst besser wissen müsste. Man sieht wieder, wie wichtig das Zeichen war, das Kard. Woelki mit dem Boot im Kölner Dom gesetzt hat. Manche haben es immer noch nicht begriffen.

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  7. Was so ein richtiger Linkskatholik ist, dem ist natürlich die korrupte Abtreibungsfanatikerin Clinton lieber als ein Mann, der sich der Todsünde Politischer Inkorrektheit schuldig gemacht hat.

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    1. Hillary Clinton ist mir persönlich völlig schnurz, sie wird ja keine Präsidentin. Politisch korrekt war ich sowieso noch nie.

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  8. Wenn unsere Ober-Katholiken so sorgenvoll
    nach USA schauen wegen Trump,
    dann fallen sie wahrscheinlich jetzt vom Stuhl fallen,
    wenn sie lesen, was ein gestandener und erfolgreicher
    Unternehmer zum Wahlsieg von Trump sagt.

    Ein Zitat:
    "Ich gebe zu, dass es mich sogar ein wenig freut,
    dass Trump gewonnen hat, nämlich wenn ich auf die Bundestagswahl im kommenden Jahr schaue. Denn Trump
    hat – anders als das saturierte Establishment und
    die Gewinner der Globalisierung – im Grundsatz die Interessen des Volkes vertreten..."

    http://www.wiwo.de/politik/ausland/us-wahlen/100-prozent-grupp-trump-ist-keine-katastrophe/14817790-all.html

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  9. Ein schönes Beispiel für die fast irre
    Hysterie unserer Medien:
    "In 72 Tagen könnte Trump Zivilisation auslöschen"

    http://www.krone.at/welt/in-72-tagen-koennte-trump-zivilisation-ausloeschen-atomkoffer-uebergabe-story-538445

    Fremdschämen für die Presse ist angesagt.

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