Samstag, 12. November 2016

Die AfD distanziert sich von Todesdrohungen gegen Erzbischof Schick...

Vielleicht habe ich da auch was übersehen, aber ich hätte mir gewünscht, dass solche Distan-
zierungen ruhig noch ein bisschen deutlicher ausfallen, aber immerhin. 

Wie "katholisch.de" meldet, hat sich die AfD in Bamberg erstmals von den Todesdrohungen gegen Erzbischof Schick distanziert.
---> HIER und HIER !

Und weil ich gerade noch 10 Minu-
ten Zeit habe, hänge ich noch eine "Zugabe" dran, die vielleicht lehr-
reich ist und zeigt, wie schwierig es manchmal ist, Aussagen aus dem Internet vertrauen zu können.
Da geistert aktuell eine Meldung auf etlichen Seiten herum, wonach ein Grünen-Politiker namens Tobias Weihrauch... - ab er lesen Sie doch selbst! ---> HIER !

Blöd ist dabei allerdings, dass es diesen Menschen nach deren Aussage bei den Grünen offenbar überhaupt nicht gibt... ---> HIER !

Kommentare:

  1. Jorge Sensenbrenner12. November 2016 um 13:36

    Cyber War mit gefakten Statements, eigtl ein alter Hut.

    Der Papst hat sehr recht mit seinem Eindruck, wir lebten in einer Kriegszeit.

    Es ist eine Art dritter Weltkrieg, der stückweise geführt wird. Im Bereich der globalen Kommunikation nimmt man ein Klima des Krieges wahr.
    (Papst Franziskus im Juni 2015 über die aktuelle Weltlage)

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  2. Frage: Distanziert sich die Kirche von
    jedem Missbrauchsfall, der in unserer Presse steht?
    Bis dato ist ja gar nicht erwiesen, dass die Drohungen
    gegen Erzbischof Schick aus Anhänger-Kreisen der AfD
    kommen. Da finde ich, ist eine Distanzierung zwar eine
    freundliche Geste, aber im Grunde überflüssig.
    Völlig anders wäre dies, wenn ein AfD-Mitglied der
    Bedroher ist.

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  3. Zitat aus dem Hoaxmap-Artikel (blauer Link):

    „Auf der rechten Website „Preussischer Anzeiger“ kann man in einem Beitrag zur angeblichen grünen Forderung lesen: „Dabei ist es egal, ob dies ein „Fakeprofil“ ist, denn es zeigt die Grundideologie der Elite, die den Völkeraustausch seit Jahren organisiert.“ In der Auseinandersetzung um Flucht und Migration interessieren sich einige Ankläger der „Lügenpresse“ überhaupt nicht mehr für die Realität. Ganz im Sinne postfaktischer Politik werden Beiträge unabhängig von ihrem Wahrheitsgehalt verbreitet, um damit in den Diskurs einzugreifen.“

    Im „Economist“ wurde in dem Zusammenhang
    kürzlich auch vom „post truth“-Zeitalter gesprochen –
    weil Lüge und Gerücht
    so massiv Einzug in den sozialen Medien gehalten hätten,
    ohne große Gegenwehr,
    und die Wahrheit zu verdrängen drohten.

    Klar, insofern hat Leser Jorge recht,
    sind gefakte Statements „eigentlich ein alter Hut“.
    Nur hat die Lügen-/Fake-/Gerüchteverbreitung
    von Ausmaß und Auswirkungen her
    heute ganz andere, erschreckendere Dimensionen.

    Zu viele posten Lügen/Gerüchte,
    täuschen falsche Tatsachen vor,
    die Postings verbreiten sich rasend schnell kreuz und quer.

    Zu viele stellen diese Postings nicht infrage,
    selbst bei offenkundigen Falsch-Postings,
    sondern glauben sie unbesehen
    bzw. wollen sie unbedingt glauben zur Bestätigung ihrer Meinung,
    zu viele sagen selbst dann, wenn sie sich nicht sicher sind,
    ob es sich um Wahrheit oder Lüge/Fake handelt:
    „Egal, jedenfalls ist es nützlich im Dienste unserer Weltanschauung.“

    Und sehr viele ausgerechnet dieser Lügenverbreiter und -follower
    zeigen mit dem Finger auf die angebliche „Lügenpresse“.

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  4. Kardinal Marx hatte schon Recht: Verbloggung führt zur Verblödung.

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