Mittwoch, 9. November 2016

Eine Enzyklika gegen die GENDER-Ideologie? - Papst soll Menschen warnen, fordert Kardinal!

Der niederländische Kardinal Willem Eijk hat Papst Fran-
ziskus öffentlich vorgeschlagen, die Gangart gegen die GEN-
DER
-Ideologie zu verschärfen. 

Ein lehramtliches Dokument dagegen sei notwendig. 
Die Kirche habe die Aufgabe, angesichts der immer größeren Ausbreitung noch deutlicher davor zu warnen. - Ich schätze mal, dass er da mit Papst Franziskus auf einer Wellenlänge liegt, der sich vielfach klar gegen GENDER ausgespro-
chen hat - aber ob er es für notwendig erachtet, darüber eine Enzyklika
zu schreiben, halte ich doch für fraglich...

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER und HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Ein Münchner auf Erden9. November 2016 um 10:42

    Wenn man den dritten Link des Kreuzhknappen
    klickt und auf der Seite "queer.de" landet
    (wohl ein Organ der Homo-Bewegung),
    dann kann einem angst und bange werden, was da
    an Leserkommentaren abgeht.
    Einige Zitate von dort, von denen ich mich voller
    Abscheu distanziere:

    "Die sollen ihr dummes Schandmaul halten...
    gehören postwendend in die Psychiatrie..."
    -
    "...Diese Scheiß verfluchten Idioten..."
    -
    "... dieses niederträchtige kranke Pack lebt auf
    den Steuern der Gesellschaft und verbreitet sitzend
    auf dieser Position Hassreden gegen..."
    -
    Da lobe ich mir doch die zivilisierte Leserdiskussion
    hier beim KREUZKNAPPEN...

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  2. Jorge Sensenbrenner9. November 2016 um 12:03

    Naja, die Aussagen des Papstes zum Thema "Gender" sind ja gar nicht wirklich so negativ. Das wird immer nur von den einschlägigen hyperkatholischen Medien gemeldet und stets wieder neu hochgespielt, obwohl es gar nicht stimmt. Die hier verlinkten Aussagen zeigen das ja auch, ebenso wie die angebliche "Verurteilung" in Amoris Lätitia. Das ist nichts als eine Beruhigungspille für prüde Seelen, und wenn man es genau liest sogar eher das Gegenteil. Kardinal Marx hatte schon recht in seiner Pressekonferenz während der Synode.

    In Wirklichkeit gab es immer nur kleine Trosthäppchen für "Genderfeinde", die so gern glauben möchten, dass dieser Papst wenigstens bei diesem Thema auf der harten, kulturkämpferischen Seite steht. Tut er aber nicht. Seine sehr vorsichtigen und immer klug relativierenden Äußerungen zeigen genau das Gegenteil. Jedesmal, wenn er einen genderkritischen Satz fallen lässt, um der Meute der Kritiker ein kleines bisschen ruhig- und zufriedenzustellen, kommt gleich darauf eine Aussage, die alles wieder in Frage stellt und im Grunde genau in die andere Richtung zielt.

    Der Papst versucht einfach, das Thema klein zu halten und sagt (oder zitiert) deshalb ab und zu einen unverfänglichen Satz eines Vorgängers oder aus irgendeinem offiziellen Dokument, der so klingt, als ob er auch "dagegen" sei.
    In Wirklichkeit hat es bis heute noch keine einzige Aussage des Papstes gegeben, die wirklich in die dumpfe Antigenderfalle tappt, in der die Einfältigen den Papst gern haben wollen.

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  3. Jorge Sensenbrenner9. November 2016 um 12:07

    Eine Verurteilung subversiver Infragestellungen der herrschenden Ordnung (und um die geht es ja bei "Gender" oder "Queer" ja eigentlich, nicht um "Geschlechtervielfalt" oder solche Schlagworte) ist vom Papst auch gar nicht zu erwarten. Dazu ist Papst Franziskus selbst viel zu subversiv gepolt, ähnlich wie sein heiliger Namensvetter.

    Der lacht sich ins Fäustchen, denn während die rechten Christen noch triumphieren, der Papst sei ja auch "gegen Gender", hält er den nächsten Schocker schon in der Hinterhand.

    Als Katholiken dürften wir eigentlich auch gar keine Berührungsprobleme mit "Gender" haben. Es gibt ja mit der hl. Johanna sogar eine "Gender"-Heilige, die die üblichen Geschlechterrollen auf den Kopf stellt und die moralinsauren Spießer damit zur Weißglut treibt. Ich habe nie verstanden, wie Katholiken diesen Antigenderquatsch mitmachen können, ohne sich sofort an Jean d'Arc zu erinnern und zu bemerken, dass sie ganz auf der falschen Seite stehen. Mit dem Papst ist dumpfer Antigenderismus nicht zu machen, das merkt man an den schelmisch-subversiven Untertönen, wenn er im gleichen Atemzug Transsexuelle lobt.

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  4. Es erstaunt mich,
    dass es immer noch Leute gibt, die die Gefahren
    von GENDER derart verniedlichen.

    Kleine Leseempfehlung:
    http://www.cicero.de/salon/gender-studies-dogmatisches-hokuspokus-aber-keine-wissenschaft/57240?print

    http://www.pro-medienmagazin.de/index.php?id=111&tx_ttnews[tt_news]=80410

    http://newsbloggers.ch/2013/12/07/neue-hirnforschungs-studie-widerspricht-gender-mainstreaming/

    http://www.gender-kritik.com/grundlagen

    http://www.zeit.de/2013/24/genderforschung-kulturelle-unterschiede

    Da ist wie im nachfolgenden Video der Ausdruck
    "GENDER-Gaga" genau richtig:

    https://www.youtube.com/watch?v=z3XYK1-C_jM

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  5. Die "Gehirnwäsche" durch die dauernde Gender-
    Propaganda zeigt auch in der Kirche ihre Wirkung,
    frei nach dem Prinzip, daß steter Tropfen den Stein
    höhlt.
    Mir kann jedenfalls niemand erzählen, dass Geschlechts-
    umwandlungsoperationen und gendergerechte Toiletten
    normal sind, vor denen man sich täglich neu entscheiden
    muss, ob man sich heute eher als Mann oder als Frau fühlt.

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  6. Jorge Sensenbrenner9. November 2016 um 16:00

    "Gender" ist ja ein Modewort, das geht auch wieder vorbei. Da ist viel unwichtiges und ideologisch überdrehtes Getue dabei. Das braucht man nicht ernstzunehmen. Irgendeine Gefahr geht von so einem Genderhype nicht aus, weil er sich selbst ad absurdum führt und lächerlich macht.

    Wenn Genderbeziehungen dagegen ernsthaft und seriös erforscht und durchdacht werden, was ja eben neben dem oberflächlichen Quatsch auch schon seit langem passiert, kann das nur gut fürs Christentum sein.
    Genauso hat Jesus das auch gemacht. Ungerechte Macht- und Geschlechterbeziehungen durch subversive Worte und Zeichenhandlungen enttarnt und ironisch ad absurdum geführt. Das ist christliche Gesellschaftskritik at its best.

    Gerade die katholische Kirche kann von solchen Ansätzen nur profitieren und ist anders als die eher männlich-rational-verkopfte reformatorische Ideenwelt auch viel sensibler und empfänglicher dafür.
    Wenn man sich z.B. anschaut, wie stark katholischen Denken und Fühlen von den vielen homosexuellen Klerikern und heiligen Frauen geprägt ist, die über die Jahrhunderte hindurch in der Kirche ihren Rückzugsraum fanden und sie maßgeblich gestaltet oder revolutioniert haben. Oder Marienfrömmigkeit bei Männern; oder heilige Frauen, die erotische Beziehungen zum Heiland pflegen.
    Nur so als Bsp.
    Diese Dinge auch unter dem Genderaspekt zu bedenken (also als Geschlechtsrollenspiele mit Gott zu begreifen), öffnet Verständnishorizonte, da begreift man viele Dinge gleich viel besser.

    Deshalb ist diese verbohrte Abwehrhaltung oder Verteufelung der "Genderideologie", wie das manche Prälaten machen, ganz großer Blödsinn.

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