Freitag, 18. November 2016

"Farbbomben" gegen Apotheke geworfen und Demo vor der Tür, weil ein Berliner Apotheker Kondomen einen Zettel beilegt

Die Sache ist nicht neu, lediglich
die lautstarke und sehr kleine Demo direkt vor der Tür der Undinen-Apotheke in Berlin-Neukölln.
Schon seit Jahren erlaubt sich der katholische Apotheker eine eigene Meinung zu Kondomen und zur Pille danach und wird deshalb massiv angefeindet, aber bezüglich seines Zettels bei Abgabe von Kondomen sogar vom Erzbistum als "originell" gelobt.
Die Wut der linksextremen Szene ist Apotheker Andreas Kersten jedenfalls sicher: Er dürfe sich nun "auch nicht wundern, wenn er aus Gewissensgründen seinen Laden demoliert bekommt", argumentierte man auf einer einschlägigen Internetseite - und beschmierte Tür, Fenster und Fassade und klebte agitatorische Plakate fest auf die Schaufensterscheiben.

Es ist ja nicht so, dass der Apotheker die Kondome nicht verkaufen würde (nur die Pille danach verkauft er wohl nicht), wenn man danach verlangt, aber er legt ganz freundlich einen kleinen Zettel bei “Bitte werben Sie für einen verantwortungsvollen Umgang mit Verhütungsmitteln: Setzen Sie sich ein für eine grundsätzliche Offenheit und Bereitschaft, Kinder zu be-
kommen und für eine sorgsame Abwägung bei der Entscheidung für ein Verhütungsmittel – im Bewußtsein der Lebensbereicherung durch Kinder!”

Das allein ist schon Grund genug, dass z.T. wahrheitswidrig behauptet wird, er verkaufe keine Kondome. Man könnte fast vermuten, es gäbe in Berlin Neukölln einen Apotheken-Notstand und es gäbe keine Einkaufs-
alternative, wenn man die Aufregung sieht. Aber es ist interessanterweise kein Fall bekannt, dass es Farbbeutel und Demos gibt, wenn ein türkischer Dönerladen es ablehnt, Schweineschnitzel zu verkaufen.

Man lese z.B. ---> HIER und HIER und HIER und HIER  !