Montag, 7. November 2016

Kardinal Zen warnt den Papst vor falscher China-Politik: "Das zerstört die Kirche!"

In puncto China geschieht sehr viel in geheimer Diplomatie des Vatikans, in der Hoffnung, für die Katholiken dort einige Verbesserungen erreichen zu können.
Doch es gibt auch warnende Stimmen,
dass man sich nicht zu sehr verbiegen darf, dass man keine faulen Kompromisse in geplanten Abkommen eingehen darf.

Kardinal Zen wird noch deutlicher:
Der Anerkennungs-Kurs des Vatikans
"zerstört die Kirche"...  ---> HIER !

Wie immer: Es ist mal wieder kompliziert...

Kommentare:

  1. Jorge Sensenbrenner7. November 2016 um 13:44

    Das China-Problem ist wirklich schwer durchschaubar.

    Grundsätzlich bewegt sich die derzeitige Politik des Vatikans da auf der allgemeinen Linie des Papstes: Konflikte entschärfen und Hardliner auf allen Seiten in die Schranken weisen. Meiner Ansicht nach ist das von der Tendenz her richtig. In einer Zeit zunehmenden Fanatismus müssen Hardliner und Pulverköpfe, die Konflikte lieben und anheizen, als die wahren Friedensbrecher und Feinde des Glaubens klar kenntlich gemacht werden. Das betrifft auch Hardliner, Rechthaber und Verbohrte in den eigenen Reihen (zuletzt in Schweden, jetzt in China). Wer das Schwert liebt, wird durch das Schwert umkommen.

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  2. Kardinal Zen und die leidende Kirche in China
    "bedankt" sich für das Herumeiern in Rom.
    Das wird damit enden, dass man regierungstreue
    Bischöfe über kurz oder lang in Rom anerkennen wird,
    weil China am längeren Hebel sitzt. Und damit hat
    man dann ein großes Kuckucksei im kirchlichen Nest.
    Der chinesischen Kirche werden solche staatsergebenen
    Bischöfe nicht guttun.

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  3. Der Papst fällt Kardinal Zen in den Rücken.
    Gut gemeint ist nicht immer gut.

    http://de.catholicnewsagency.com/story/kardinal-zen-fordert-china-auf-christenverfolgung-zu-stoppen-0722

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  4. Da haben wir den Salat:

    http://de.radiovaticana.va/news/2016/11/07/vatikan_china_keine_kenntnis_von_illegalen_bischofsweihen/1270604

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