Sonntag, 13. November 2016

Linke und rechte Gewalt: Das Bundeskriminalamt gibt bekannt...

... wie viele Angriffe es speziell auf Flüchtlingshelfer im ver-
gangenen Jahr gab: Es sind erschreckend viele, und es sind erschreckend viele von rechts! ---> HIER !

Wenn, wie nachzulesen, ins-
gesamt 212 Gewalt-Straftaten von Rechten ausgingen und "nur" 9 von Linken, dann spricht das eine deutliche Sprache - und ist so überall in den Medien zu lesen. 

Klarer Eindruck: Da sieht man es mal wieder schwarz auf weiß: Die rechte Gewalt ist mehr als 20 mal so häufig wie die von links... 
So kann man es deuten, wenn man es sich einfach macht.
Schon ein kleiner Blick auf die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage im Jahre 2015 zur Gewalt gegen Flüchtlingsunterkünfte wird aufmerksame Leser da etwas ernüchtern - das sieht schon ganz
anders aus, auch wenn man die Vorjahre hinzuzählt. Man schaue auf die pdf-Datei ---> HIER !

Was lernen wir daraus?  - Auf jeden Fall, dass es viel zu viele Gewalttaten gibt. Aber vielleicht lernen wir auch, dass ein zweiter und dritter Blick nicht immer die Ergebnisse des ersten Eindrucks voll bestätigt.
Als Demokraten sollten wir alle ein waches Auge auf Leute haben, die Gewalt mit Argumenten verwechseln.

Kommentare:

  1. Das kann ich nur bestätigen.
    Es braucht nicht viel Mühe, um im Internet fündig
    zu werden. Außer für manche Journalisten ist das für jeden
    schnell auffindbar...

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/4721/umfrage/vergleich-der-anzahl-von-rechten-und-linken-gewalttaten/

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article155643518/Linke-Gewalttaten-werden-notorisch-verharmlost.html

    https://twitter.com/JF_Hoffgaard/status/734718801904816128

    https://www.tag24.de/nachrichten/schlimmste-linkradikale-randale-seit-jahren-71223

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  2. Vor allem sollte man ein waches Auge auf diejenigen haben, die rechte Straftaten regelmäßig durch den Verweis auf linke Straftaten verharmlosen. Letztere richten sich zumeist gegen Polizisten, die wehrhaft und gut ausgebildet sind, rechte gegen hilflose Fremde und Schwache. Und auch bei den Morden liegen die Rechten deutlich vorne.

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    1. Ach so, ein verletzter Polizist ist überhaupt
      nicht schlimm, denn der ist ja gut ausgebildet.
      Aber ein verletzter schwacher Demonstrant oder
      Flüchtling, das ist übel!
      Sie demonstrieren gerade auf überzeugende Weise,
      was der KREUZKNAPPE mit seinem Hinweis auf genaueres
      Hinsehen meinte. Schubladendenken ist nämlich auch
      dann falsch, wenn es wie bei Ihnen von links kommt!

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    2. Nö, aber die Linksradikalen stecken meist mehr ein als die Polizisten in Ihren Rüstungen. Will ich auch gar nicht relativieren, nur ist die Gewalt von rechts gegen Wehrlose und Schwache trotzdem eine andere Nummer, und auch die Morde sind dort dramatisch höher. Rechte Gewalt ist also extremer.

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    3. Herr Mynonarius,

      Schubladendenken ist aber eben auch dann falsch,
      wenn es wie bei Ihnen von rechts kommt.

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  3. Sprechen Sie mal mit Berliner Polizisten,
    was die Ihnen über linke und rechte Gewalt erzählen können.
    Da gab es bei linken Attacken schon dutzendweise verletzte
    Polizisten.
    Das Grundproblem ist, dass es gar keine Komplettübersicht
    der Straftaten gibt, die linke und rechte Überheber trennt.
    Ich habe es als Unbeteiligter Fußgänger miterlebt, wie
    hasserfüllt Linke z.B. gegen Lebensschützer vorgegangen sind,
    beim "Marsch für das Leben" in Berlin.
    Das taucht in der Statistik erst gar nicht auf.

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  4. Vor allem sollten Zeitungsleser sich angewöhnen,
    genau hinzuschauen: Im konkret vorliegenden Falle
    geht es nur um einen relativ kleinen Teilaspekt von
    Gewalt, nämlich nur um tätliche Angriffe auf Flücht-
    lingshelfer, und das waren 2015 in ganz Deutschland
    144 Attacken. Das sind 144 zu viel, aber im Vergleich
    zu anderen Gewalt-Straftaten ist das eine verschwindend
    geringe Größenordnung. Beispielsweise gab es allein
    im Jahr 2015 in Deutschland über 528.000 angezeigte
    Körperverletzungen!
    Es ist durchaus berechtigt, die Frage zu stellen, warum
    solche Vergleichszahlen in den Medien nicht genannt werden,
    dann hätte der Leser und Bürger einen Anhaltspunkt für die
    Größenordnung des Problems.
    Im übrigen finde ich die Statistik auf die Anfrage im
    Bundestag, auf die der KREUZKNAPPE verlinkt, auch sehr
    aufschlussreich.

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  5. Um auf das eigentliche Anliegen des Kreuzknappen
    einzugehen: Ja, wir sind in gewissem Umfang auch
    mitverantwortlich und sollten die Augen offen halten.
    Alle, die lauthals schreien und hetzen, egal ob
    gegen Lebensrechtler oder gegen Flüchtlinge, sind
    Familienväter, Freunde, Vereinskameraden, Arbeits-
    kollegen.
    Und überall müsste eigentlich auffallen, welche Ge-
    sinnung sie haben, und da gehört es zur Mitverantwortung,
    dass man selbst auch den Mund aufmacht und seinem
    Nächsten klarmacht: Das siehst du falsch, das siehst du
    überspitzt!

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  6. Summorum pontificum13. November 2016 um 17:10

    Es gibt keine "rechte Gewalt", sondern nur linke. "Rechte Gewalt" ist, wie jeder weiß oder wissen könnte, ein linkes Codewort dafür, dass sich besorgte, verängstigte Bürger, die vom Staat und seinen Organen längst sich selbst überlassen wurden, einfach mal zur Wehr setze, wie dies in den USA verfassungsmäßg verbrieftes Grundrecht eines jeden besorgten Bürgers ist.

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    1. Wenn man diese rechtskatholischen Kommentare aus der Tradi-Ecke liest, kann man nur noch ganz schnell zur Kloschüssel rennen und sich übergeben...

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    2. Ach, Birgitta mal wieder
      mit ihrem speziellen Wortschatz.
      Wir erinnern uns an ihre Kommentare...

      http://kreuzknappe.blogspot.de/2016/08/und-zwischendurch-auch-mal-wieder.html

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  7. Ich lese immer Gewalt!
    Nicht berücksichtigt ist dabei die psychische Gewalt,
    das Mobbing, das es auch bei uns in der Kirche gibt.
    Unser eheamliger Pfarrer hat viele Jahre unter Mobbing
    von sogenannten "Reformern" gelitten, die viele Aufgaben
    an sich reißen wollten und hinter seinem Rücken Stimmung
    gegen ihn gemacht haben, bis es schließlich an seine
    Gesundheit ging (Herzbeschwerden).
    Letztendlich hat er sich nach Rücksprache mit dem Ordinariat
    versetzen lassen, aber er leidet heute noch darunter.

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