Sonntag, 6. November 2016

Meint Papst Franziskus, dass Börsenmakler und reiche Leute Terroristen sind...?

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:
Papst Franziskus ist bekannt-
lich ein Freund kräftiger For-
mulierungen, was dann auch schon mal den Protest der Kaninchenzüchter oder der modernen, klapsfreien Erzieher nach sich zieht.
Bei einem Treffen der "Volks-
bewegungen"
sprach der Papst über die weltweite Kon-
trolle des Geldes und bezeich-
nete diese laut Medienberichten als ein "terroristisches" System. 

Das Kapital herrsche "mit der Peitsche der Angst, der Ungleichheit, der ökonomischen, sozialen, kulturellen und militärischen Gewalt". - Das muss man sich mal im Detail auf der Zunge zergehen lassen!
Nicht, dass er damit Unrecht hätte, aber vielleicht ist diese Betrachtungs-
weise ein klitzekleines bisschen einseitig?

Man darf z.B. vermuten, dass der Vatikan kluge Berater in Diensten hat,
die das Vermögen des Vatikans hüten und vermehren...

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Ausgerechnet der Vatikan!
    Dabei ist bekannt, dass er zu den reichsten Institutionen
    der Erde gehört, überall sind seine Investments geparkt,
    in London, in der Schweiz...
    Und in Rom selbst sind es Hunderte von Immobilien, die
    dem Vatikan gehören.
    Da fällt mir nur noch das ein:

    http://www.der-postillon.com/2013/11/in-palast-lebender-chef-von.html

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  2. Das gibt jetzt wieder Schnappatmungsorgien der prunk- und protzseligen Tradis. ("Für die Ehre Gottes kann man gar nicht genug Geld ausgeben")

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  3. In der Tat hat der Papst da eine ziemlich
    einseitige Sichtweise,
    und das fällt sogar unseren papstfreundlichen
    Medien auf:

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftswissen/kapitalismuskritik-wie-der-papst-in-wirtschaftsfragen-irrt-12730815.html

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/franziskus-und-die-globalisierung-was-der-papst-verschweigt-12687456.html

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  4. Jorge Sensenbrenner7. November 2016 um 13:27

    Dass rechtsliberale deutschen Medien den Kapitalismus gegen das Christentum verteidigen, ist nun aber keine Überraschung. Die Amis sind da allerdings noch schlimmer.

    Wichtig wäre, wenn auch die Leser des Kreuzknappen endlich begreifen würden, dass die ganze Aggressivität im gegenwärtigen Welt- und Lokalgeschehen (vom islamistischen Terror bis hin zu Pegida und dem Brexit) zum beträchtlichen Teil eine Folge des enthemmten Kapitalismus ist, der das christliche Solidaritätsempfinden aushöhlt und den Egoismus und das Geld anbetet. Das führt eben dazu, dass große Massen Unzufriedener entstehen, die sich empören und radikalisieren. Wo kein Mitgefühl mit Schwächeren und generell mit anderen Menschen mehr herrscht, entsteht Krieg.

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