Dienstag, 8. November 2016

Nicht nur in den USA: Immer mehr Hilfe-Ersuchen an katholische Exorzisten!

Aktuell berichtet es ein amerikanischer Priester, dass die Nachfrage nach Exorzisten-Hilfe in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat; das wird auch aus anderen Ländern so bestätigt. ---> HIER !
Der besagte Exorzist aus den USA hat dafür eine einfache Erklärung, das hinge damit zusammen, dass die Menschen immer mehr dem (katholischen) Glauben "den Rücken zuwendeten".
Man schaue auch ---> HIER und HIER und ein nicht einfach zu ertragendes Video HIER !
Wie sehen meine Leser das?
Woher kommt dieser eindeutige Anstieg?

Kommentare:

  1. Ich kenne keine Statistiken kann mir aber den Anstieg, so er denn wahr ist, nur damit erklären, dass die Dämonen eine von uns nicht sichtbare große Schlacht führen. Sie wittern ihre Chance vor allem in der gottlosen Gesellschaft, die gerade die Existenz von bösen Geistern und Dämonen ins Land der Märchen verbannt haben. Wir Christen müssen an die Existenz der bösen Mächte glauben, Jesus selber hat Dämonen ausgetrieben und vor ihnen gewarnt. Wenn wir Jesus im Herzen haben, können sie uns nicht gefährlich werden. Das ist sehr tröstlich und nimmt die Angst. Das mächtigste Mittel gegen die Einflüsterungen des Bösen, ist das Gebet und die Demut. Vor allem der leicht zu sprechende Rosenkranz, hält die Dämonen auf Abstand. Kann ich nur empfehlen.

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  2. Der deutsche Lyriker Emanuel Geibel hat das im 19. Jahrhundert sehr treffend in Verse gefasst:
    "Glaube, dem die Tür versagt,
    steigt als Aberglaub' ins Fenster.
    Wenn die Götter ihr verjagt,
    kommen die Gespenster."
    ...oder eben der Teufel und seine Dämonen.

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  3. Ich finde dieses eine sehr erfreuliche Entwicklung und wünsche mir, dass es auf Europa übergreift. Als "Tradi" ist mir der Exorzismus neben der Hölle und Maria am wichtigsten in der Kirche.

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    1. Mal eine Zwischenfrage: Spielt Gott, Jesus und der hl. Geist eine unwichtigere Rolle in der "Tradiszene"?

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    2. Die Dreifaltigkeit wird als das Wichtigste vorausgesetzt. Ich denke, dass "Hic et hodie" dies weiß und die drei Göttlichen Personen deshalb nicht noch eigens erwähnt. Muss er auch nicht.

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    3. @Franken, @Hanke:
      Alter philosophischer Lehrsatz: ein Ding wird erst anhand seines Gegenteils wirklich erkannt.
      Insofern lässt sich die Größe und Bedeutung der Heiligen Dreifaltigkeit erst durch die scharfe Profilierung von "Hölle, Tod und Teufel" in ihrer Tiefe erkennen.
      Dies wollte "Hic est hodie" sicherlich sagen, und ich stimme ihm voll zu!

      Der dramatische Abfall vom Glauben, den wir seit Jahrzehnten erleben, hat darin seine eigentliche Ursache: dass von Hölle, Tod und Teufel und damit auch vom zornigen und strafenden Gott kaum mehr geredet, sondern allenfalls noch schüchtern genuschelt wird.

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    4. Vielleicht sagt Hic est hodie ja auch noch was zum Thema: Seine/ihre Feststellung, dass für einen Tradi (fürchterlicher Begriff) der Exorzismus neben der Hölle und Maria das wichtigste in der Kirche wäre, ist ohne genauere Erklärung ziemlicher Unsinn. Im übrigen gibt es im Islam ebenfalls den Begriff von der Hölle ohne eine Dreifaltigkeit als Gegenstück.

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    5. So ein Unsinn, was Sie, Herr Franken hier schreiben. Die Schrift sagt im 1. Johannesbrief glasklar: "Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, dass er die Werke des Teufels zerstöre!" Wenn also das Ziel der Menschwerdung Gottes der Exorzismus war, dann kann es gar nichts Wichtigeres als den Exorzismus für die Kirche geben, die der Leib Christi ist.
      Ich hatte Sie eigentlich für einen gläubigen Tradi gehalten!?

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    6. @Siri
      Das Ziel der Menschwerdung Gottes ist den Menschen zu erlösen. Dass daraus geschlossen wird, den Satan zu überwinden ist zumindest ziemlich klar aus meinem ersten Kommentar zu entnehmen. "Glasklar" hat Jesus seine Botschaft bezeichnet: Den Sünder zu finden und das verlorene Schaf zu suchen. Es ist doch bezeichnend, dass er bei Zachäus keinen Exorzismus vorgenommen hat, sondern bei ihm zu Gast sein MUSSTE! Wenn nun Hic est hodie, der ja bis jetzt beharrlich schweigt meint, dass die Hölle, Maria und der Exorzismus das wichtigste in der Kirche wären, dann ist das, Tradi hin oder Tradi her, erläuterungsbedürftig, wenn es nicht als Unsinn stehen bleiben soll.

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  4. Ohne das jetzt mit Statistiken belegen zu können,
    ist auch in unserer Branche der Zusammenhang längst
    klar: Je mehr die Menschen sich von Kirche und Glauben
    entfernt haben (z.B. kaum noch Gespräche mit einem
    Beichtvater), desto voller werden die Praxen von
    Psychologen und Psychotherapeuten.

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