Donnerstag, 24. November 2016

Papstkritik: Aus Polen kommt jetzt Unterstützung für die vier Kardinäle...

Eine never ending story? - Gestern schrieb ich über einen Bischof, der die vier Kardinäle wegen der Veröffentlichung ihres kritischen Briefes an Papst Franziskus gleich mal
zu "Häretikern" machte
---> HIER !

Wie könnte es auch anders sein? - Heute bekommen zum Ausgleich die Papstkritiker Rückendeckung, und zwar aus Polen (wie könnte es auch anders sein).
Der Brief der vier Kardinäle sei Ausdruck ihrer "Sorge über das richtige Verständnis der Lehre..."
Man lese ---> HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Diesen ganzen Zirkus hätte Papst Franziskus
    vermeiden können, wenn er die üblichen Regeln
    der Höflichkeit beachtet und den Kardinälen auf
    ihren Brief geantwortet hätte.

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    1. Es ist keine gute Kinderstube, dem Vicarius Christi mangelnde Höflichkeit vorzuhalten. Wer sind Sie, dass Sie sich solches anmaßen?
      Der Papst kriegt tagtäglich hunderte von Briefen. Wer sind Sie, dass Sie von ihm einfordern, jeden Brief innerhalb weniger Wochen zu beantworten?

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    2. Beate Seiler,
      falls Sie mal in einem Büro gearbeitet
      haben, wissen Sie, dass es dort auch Telefon
      gibt. Wenn es etwas länger dauern sollte,
      gibt man eine Empfangsbestätigung und einen
      Zwischenbescheid. Das ist sogar in Argentinien
      üblich...

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    3. Stimmt, Herr Becher, auf ein so gewichtiges Schreiben von übrigens nicht ganz unbedeutenden Kirchenleuten wochenlang gar nicht zu reagieren, ist in meinem Urteil einfach schlechter Stil.
      Das braucht man sich auch nicht gefallen zu lassen.

      Papst Franziskus muss nun sehen, ob und wie er mit diesen nun öffentlich bekannt gewordenen Anfragen/Zweifeln der 4 Kardinäle fertig zu werden gedenkt.

      Ob seinerseits ein weiteres Aussitzen ohne konkrete Antwort hilfreich ist, bezweifele ich allerdings.

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  2. Ich denke, Herr Becher, Sie haben hier nicht Recht. Die "Dubia" der Herren Kardinäle sind in Wirklichkeit keine "Zweifel", sondern "Impudentiae", also "Unverschämtheiten".

    Die höfliche Form, auf diese zu antworten, ist das Schweigen der Barmherzigkeit. Wollte der Papst darauf reagieren, müsste er den Herrschaften den Kardinalshut samt langer Schleppe nehmen, wie das letztmals Papst Pius XI. getan hatte, als ein Kardinal glaubte, unverschämt werden zu können. Im Übrigen hat Schleppenschlepper Burke genau diese Antwort, die er meinte, verlangen zu können, einige Tage vorher vom Papst persönlich unter vier Augen bekommen. Burkes öffentlicher Auftritt seither ist eine erneute Unverschämtheit. Ich bewundere die Nachsicht des Papstes. Ich hätte den Knilch schon längst zum Eisbär-Missionieren nach Grönland geschickt.

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    1. Sehr schön! Ob Seine Eminenz die missionierten Eisbären aber so abrichten kann, dass die ihm dann auch die zentnerschweren und meterlangen Schleppen tragen???

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    2. Auch wenn hier gegen Kardinal Birke übelst gestänkert wurde - er steht zusammen mit seinen 3 Mitbrüdern im Kardinalsamt hinsichtlich seiner kritischen Anfrage an den Papst in der Tradition des hl. Apostels Paulus, der seinerzeit dem ersten Papst Petrus in einer wichtigen Glaubensfrage "ins Angesicht widerstanden hat".

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    3. Eine falsche Barmherzigkeit, die der Bischof von Rom da an den Tag legt. Wer darauf reinfällt, kann sich über einen Kardinale Burke, der in der Wahrheit ist, schon mal aufregen. Euer Ja sei ein Ja und euer Nein sei ein Nein. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.

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