Freitag, 4. November 2016

Piusbrüder bezeichnen Papsttreffen mit Lutheranern als "Gipfel unseres Schmerzes"

Bekanntlich gab es im Oktober wieder mal Gespräche der Piusbrüder mit dem Vatikan
( ---> HIER !), vor deren gutem Ausgang auch Linkskatholiken zitterten. 

"Ich schreibe nicht über Pius-
brüder"
, wollte ich eigentlich als Gag zur Schlagzeile machen, aber ich sitze immer noch genervt an meinem PC und versuche gerade, meine gesammelten Favoriten ("Lesezeichen") für den Browser wiederherzustellen.

Aber jetzt kann ich einfach nicht anders und muss wenigstens schnell mal auf einen ganz frischen Artikel beim "ORF" verlinken, der darüber berichtet, wie sauer die Piusbrüder über das Treffen des Papstes mit den Lutheranern in Schweden sind... ---> HIER !

Kommentare:

  1. Was für eine üble Masche des Kreuzknappen,
    erst so zu tun, als wolle er nichts über die Pius-
    brüder schreiben, aber dann verlinkt er doch auf
    eine böse Seite, auf den "ORF"!
    Aber mal im Ernst:
    Erst mal sind die französischen Piusbrüder nicht
    "die Piusbrüder", sondern nur eine Abteilung davon,
    und im übrigen gibt es durchaus auch andere,
    ernst zu nehmende Theologen und auch Journalisten,
    die in den vergangenen Tagen erkennbar ein Frage-
    zeichen hinter die Veranstaltung in Schweden
    gemacht haben.

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  2. Es ist nur allzu verständlich,
    dass die Linkskatholiken tief besorgt sind über
    die Gespräche mit dem Vatikan, denn wenn sich die
    Piusbrüder mit dem Vatikan einigten, würde das
    das konservative Lager in der Kirche stärken!

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    1. Davon darf Herr Becher gerne weiterträumen. Wenn ökumenische Begegnungen mit evangelischen Kirchenvertretern, die spätestens seit dem Vatikanum II nicht nur selbstverständlich, sondern ausdrücklich gewollt sind, und die auch der Tradi-Lieblingspapst Benedikt regelmäßig praktiziert hat, als "Gipfel unseres Schmerzes" bezeichnet werden, dann machen sich solche Splittergruppen innerhalb(?) der Kirche damit jenseits halb ihrer Nischen nur noch lächerlich.

      Es ist bezeichnend, dass viele deutsche Tradis sich in dieser Aussage der Piusjünger voll wiederfinden können.

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  3. Na, was sagen die Piusse denn konkret? Lies nach beim ORF:

    Die Piusbrüder werfen Papst Franziskus vor, „unter dem trügerischen Vorwand der Nächstenliebe und einer gekünstelten und illusorischen Einheit“ den katholischen Glauben „auf dem Altar des Ökumenismus zu opfern“, der „das Heil der Seelen“ gefährde. „Allergrößte Irrtümer“ und die „Wahrheit Jesu Christi“ würden mit demselben Maß gemessen.
    Die Erklärung schließt damit, dass Martin Luther einen „diabolischen Hass auf den Papst“ und „eine Verachtung des heiligen Messopfers“ an den Tag gelegt habe. Auch habe er die Lehre von der Eucharistie zerstört, die Seelen von der Jungfrau Maria abgekehrt und die Existenz des Fegefeuers geleugnet. „Wir Katholiken“, so die Piusbrüder, „wollen, dass die Protestanten in den einen Schoß Christi zurückkehren, der die katholische Kirche ist, und wir beten in diesem Anliegen“.--

    Ende der Durchsage. Sorry, aber alles das kann man bei den lieben Tradis hier in der Knappen-Community und überhaupt in der traditionalistisch eingefärbten sog. "Bloegozese" auch lesen. Kein Grund zur Aufregung also.

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    1. ... und was wollen Sie uns damit sagen?
      Dass wir nicht in der Lage sind, einem Link
      des Kreuzknappen lesend zu folgen?

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  4. Semper Catholicus4. November 2016 um 18:49

    "Gipfel unseres Schmerzes" - ich finde das noch ganz schön weichgespült ausgedrückt.
    Man könnte diesen Tag der Schande (und genau dies war der 31.10.2016!) mit ganz anderen Formulierungen bedenken - jedenfalls solange man am überkommenen katholischen Glauben, wie er fast zwei Jahrtausende gelehrt und in den Familien tradiert wurde, festhält.

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    1. Summorum pontificum4. November 2016 um 22:45

      @Catholicus:
      Vergelt's Gott für Ihre mutigen Worte!
      Ich sage nur: Wer sich auf die Bibel beruft und gleichzeitig Gottes Wort und Seine Lehren verändert, ist ein Häretiker, der die Kirche spaltet. Wir können einzig von Christus lernen – nicht von einem Kirchenspalter. Wir Katholiken feiern 2017 100 Jahre Fatima und ehren die Gottesmutter Maria und nicht einen protestierenden unzüchtigen Ex-Mönch, der Gott lästert und die Heiligen leugnet! Jeder, der sagt, dass er nicht spalten will, darf nicht die Kirche reformieren, sondern muss sich – im Sinne von Papst Pius X. - selbst jeden Tag durch Gebet, Beichte, Sühne und Opfer reformieren. Eine sündige Kirche darf nicht von Menschenhand verändert werden – für sie muss unablässig zu Gott gebetet und zum Gebet aufgerufen werden.

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