Mittwoch, 16. November 2016

Rom-Korrespondent fragt: Ist Papst Franziskus am Ende, hat er sein Pulver verschossen?

Julius Müller-Meiningen ist ein erfahrener und bekannter freier Journalist und Rom-Korrespondent. Heute kann man in der Presse lesen, dass er sich wieder einmal große Sorgen macht: "Hat sich der Papst schon verausgabt?" - so lautet z.B. die Schlagzeile der "Badischen Zeitung". - In Rom werde "die Frage lauter, ob mit dem Heiligen Jahr auch die Phase des päpstlichen Aktionismus zu Ende geht".  
Nicht nur der aktuelle Brief der vier Kardinäle an den Papst zeigt, dass es intern brodelt. Auch die Familiensynode sei letztlich nicht so eindeutig ge-
laufen, wie Papst Franziskus sich das vorgestellt habe, und auch bei ande-
ren Themen komme man nicht so recht von der Stelle, wie z.B. Diakonat der Frau oder Lockerung des Zölibats. ---> HIER !

Ich schätze mal, es gehört zum Handwerk von Vatikan-Journalisten, gerne auch mal schwärzer als schwarz zu sehen, und gerade Julius Müller-Mei-
ningen hat schon mehrfach skeptisch über die Zukunft von Papst Franzis-
kus geschrieben, ohne dass man ihm darin im Nachhinein zustimmen müsste; man schaue z.B. ---> HIER und HIER !

Mit anderen Worten:  Es ist jedem freigestellt, sich Sorgen über einen ausgebremsten Papst Franziskus zu machen. Was mich betrifft, so halte ich sowas eher für Spekulation. Der Papst weiß, was er will, und er setzt auch alles daran, langfristig das zu erreichen, was er will...

Kommentare:

  1. Der KREUZKNAPPE deutet es an, und ich stimme ihm zu:
    Es gibt keine Anzeichen dafür, dass Papst Franziskus
    "am Ende" ist.
    Wenn sich jemand verausgabt hat, dann wohl eher der
    Rom-Korrespondent!

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  2. Naja, die Journalisten leben davon,
    dass sie was schreiben bzw. an die Redaktionen
    verkaufen. Da besteht immer die Gefahr, dass man
    etwas übertreibt, und so ist es m.E. auch im Artikel,
    der der KREUZKNAPPE da aktuell von einem Korrepsondenten
    verlinkt hat. Viel heiße Luft!

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  3. Ohne das auf den speziell genannten Schreiber be-
    ziehen zu wollen, habe ich den Eindruck, dass manche
    Journalisten einfach nur "Dummschwätzer" sein könnten!
    Papst Franziskus macht seine Sache gut, und wenn man
    sieht, was er in seinem hohen Alter noch an Arbeits-
    pensum schafft... -- Alle Achtung !!!

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  4. Dieser ständige Nörgel-Journalismus geht mir
    voll auf den Keks!
    Papst Franziskus hat nirgendwo und niemals gesagt,
    dass er seine geplanten Reformen innerhalb von
    drei Jahren durchkriegen wollte.
    Man sollte sich also da nichts aus den Fingern saugen;
    die Kirchenreform geht unaufhaltsam weiter, und das
    hat erstaunlicherweise auch der Tradi "Kreuzknappe"
    recht gut kapiert.

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  5. Papst Franziskus weiß, dass es im Grunde gar keine
    Alternative zur Kirchenreform gibt, und manche Tradis
    wissen das im Stillen auch.
    Statt entbehrliche Presseartikel zu lesen, tun wir
    besser daran, für den Papst zu beten, dass ihm der
    Heilige Geist die richtigen Eingebungen zukommen lässt!

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    1. Gereade die wichtigste Reform, die Reform der Reform, wird von Franz vehement abgelehnt.

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  6. Schön wäre es schon, wenn der Papst endlich in seinem Amt angekommen wäre.

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