Freitag, 25. November 2016

"Süddeutsche Zeitung" mit Vorwurf: "Misswirtschaft" im Erzbistum München

"Misswirtschaft in Deutschlands reichstem Bistum" - so lautete gestern die Schlagzeile in der "Süddeutschen Zeitung". Im Artikel kritisiert Autor Jakob Wetzel,
dort hätten sich "sehr zum Ärger von Pfarrern" im Laufe der Jahre "Hunderte unerledigte Baumaßnahmen aufgestaut",
also Kirchenrenovierungen usw.
Laut "SZ" blieben die entsprechenden Anträge "schlicht in der Verwaltung liegen - zum Teil über viele Jahre"; von 607 "Alt-
Anträgen"
sei bei ca. 360 "noch nichts vorgegangen", habe der Generalvikar in einem Schreiben an alle Pfarreien einge-
standen, wobei der älteste noch unbearbeitete Antrag aus dem Jahr 2007 (!) stamme. - Aber zumindest hat man im Erzbistum laut "SZ"
schon ein schönes Wort für diesen unfassbaren Zustand gefunden:
Es handele sich um ein "systemisches Problem", an dem aber jetzt ge-
arbeitet wird...  ---> HIER !
(Um den Artikel in der "SZ" vollständig lesen zu können, müssen Sie
sich dort ggf. registrieren)

Kommentare:

  1. Kardinal Marx ist vermutlich anderweitig beschäftigt,
    und da tanzen halt die Mäuse auf dem Tisch...

    AntwortenLöschen
  2. Das war ja klar, dass Obertradi KREUZKNAPPE
    sich diese Gelgenheit nicht entgehen lassen würde,
    dem bei den Tradis so verhassten Kardinal eins
    auszuwischen.
    Als wenn es in anderen Bistümern keine Skandale gäbe!

    AntwortenLöschen
  3. Eigebtlich ist für unsere Tradis die "Süddeutsche" ja ein Zentralorgan der System- und Lügenpresse. Nichts von dem, was dort geschrieben wird, stimmt also.
    Dementsprechend müssten die wirtschaftlichen Verhältnisse im Erzbistum München für die Tradis also in Wahrheit besonders vorbildlich sein. Mal sehen, ob sie das jetzt auch so schreiben... :-)

    AntwortenLöschen
  4. Man kann das nehmen wie man will,
    aber es spricht zumindest nicht dafür,
    dass Marx seinen Laden sonderlich gut im
    Griff hat!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. "Den Laden im Griff haben" - das ist nicht Aufgabe eines Bischofs, dazu hat er seine Generalvikar als Chef der Administration. Der Bischof hat sich um die Verkündigung zu kümmern, nicht ums Geld. Man hat ja in Limburg gesehen, was passiert, wenn Bischöfe anfangen, sich schwerpunktmäßig mit Geld zu befassen, was sie nicht können.

      Löschen

Bitte beachten: DERZEIT versuchsweise wieder Leserkommentare möglich. Anonyme oder beleidigende Zuschriften haben keine Chance! Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht. Bis zur Freischaltung Ihres Leserbeitrages kann es einige Stunden dauern!
Zuschriften, die nach 19.45 Uhr eintreffen, können zumeist erst am
nächsten Morgen online sein!
=================================================================================