Dienstag, 15. November 2016

... und zwischendurch am Altar in der Heiligen Messe einen guten Kaffee zubereiten...?!

Der Service-Gedanke ist ja auch im kirch-
lichen Bereich mitt-
lerweile populär geworden, wie man z.B. auch an vielen Spezial-Gottes-
diensten z.B. für Motorradfahrer,
für Homosexuelle,
für wer weiß wen alles sehen kann.
Zwischendurch zur Auflockerung für meine Leser (während ich in der Küche gleich die kochenden Vorbereitungen für das Mittagessen unserer großen Familie treffe) mal wieder ein beinahe liturgisches Video.
Vielleicht weiß einer meiner Leser genauer, was die da treiben - für mich sieht das wie eine erweiterte Erntedankfeier aus...?!

Und für diejenigen, die den Unterschied nicht bemerken: Ich empöre mich nicht darüber, sondern ich frage, was das eigentlich ist, bevor ich mir dazu ein Urteil erlauben kann...
Wobei die Idee mit dem Kaffeeausschank kurz nach der Heiligen Messe vermutlich auch hierzulande Anklang finden könnte...

>                                  Den Direktlink zu diesem Video gibt's ---> HIER !

Kommentare:

  1. Erntedank im Kaffeeland Brasilien, nehme ich an.

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  2. Warum eigentlich keinen leckeren Kaffee im Anschluss
    an die Messe?
    Ich finde es sowieso ziemlich traurig, wie die aller-
    meisten Sonntage in unseren deutschen Pfarreien ablaufen.
    Man kommt zur Verrichtung des Kultes für maximal eine
    Stunde in die Kirche, um anschließend im Galopp nach
    Hause zu sausen.
    Was ist das denn für eine christliche Gemeinschaft???
    Es wäre doch schön, wenn man - für die, die das wollen -
    nach der Messe noch eine halbe Stunde zusammensitzen
    und miteinander reden könnte, mit einem Kaffee oder
    einem Tee und vielleicht ein paar Keksen.
    Unsere Pfarreien sind alles andere als einladend,
    die meisten jedenfalls.

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    1. So etwas gibt es z.B. in Schweden. Ich fand das immer sehr schön und man kam mit allerhand Leuten ins Gespräch. Ich bin auch für den Kirchenkaffee - allerdings bitte NACH der Hl. Messe und nicht währenddessen.

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    2. Summorum pontificum15. November 2016 um 14:03

      Nach der Lehre der Kirche ist der "Gottesdienst" (dieses protestantische Wort sollten gläubige Katholiken eigentlich meiden, bis zum Konzil gab es das gar nicht!) nicht zur Begegnung mit Menschen da, sondern zur Begegnung bzw. der demütigen Anbetung des Herrn. Deshalb werde ich niemals nach dem "Gottesdienst" einen auf Kaffeekumpelei machen, sondern in Andacht nach Hause gehen. "Gemeinschaft" kann man unter der Woche im Pfarrsaal erfahren, wenn man denn will.

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  3. Na, das ist ja irgendwie die passende Ergänzung
    zu gestern, zu dem Artikel von Bischof Oster
    über die schwätzenden und wenig vorbereiteten Leute
    in der Messe!
    Ich bedaure es auch, dass man nach der Messe so gut
    wie nirgendwo noch etwas zusammensitzt und sich
    austauscht. In Deutschland ist alles so steril und
    anonym, und die Kirche macht mit ihrem Großraumdenken
    bei den Pfarreien tüchtig mit.
    Kein Wunder, dass immer mehr Leute austreten bzw.
    zu den Sekten überlaufen - Sie sollten mal gucken,
    was bei den Versammlungen der Zeugen Jehovas los ist,
    da ist der Parkplatz längst zu klein, so viele Autos
    kommen, und nachher gibt's geselliges Treffen,
    Kaffee und Kekse.
    Also auf, Leser Bimbam, ab zu den Zeugen!

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  4. Ist den wirklich kein Wissen um das Sakrale mehr vorhanden? Die Kirche ist das Haus Gottes. Der Altar ist ein Opferaltar, auf dem das Höchste geschieht, die unblutige Erneuerung des Kreuzesopfers Christi. Diese wahre , wirkliche Gegenwart des gekreuzigten Herr, der uns von unseren Sünden erretten will, ist das Heiligste, was die Kirche hat. Nichts Weltliches darf diesen Altar entweihen, darf diese heilige Wirklichkeit verwischen. Geselligkeiten müssen ausserhalb des Kirchenraumes stattfinden!!!

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  5. Geschockter Katholik15. November 2016 um 13:59

    st den wirklich kein Wissen um das Sakrale mehr vorhanden? Die Kirche ist das Haus Gottes. Der Altar ist ein Opferaltar, auf dem das Höchste geschieht, die unblutige Erneuerung des Kreuzesopfers Christi. Diese wahre , wirkliche Gegenwart des gekreuzigten Herr, der uns von unseren Sünden erretten will, ist das Heiligste, was die Kirche hat. Nichts Weltliches darf diesen Altar entweihen, darf diese heilige Wirklichkeit verwischen. Geselligkeiten müssen ausserhalb des Kirchenraumes stattfinden!!!

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    1. Jorge Sensenbrenner15. November 2016 um 14:36

      Quark, Erntedank ist völlig katholisch. Da lagen immer schon Kürbisse am Altar. Die Kürbisse aus dem Altarraum schmeißen zu wollen, ist protestantische Bilderstürmerei, ganz unkatholisch.

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    2. Jorge Sensenbrenner15. November 2016 um 14:40

      P.S.:
      Zum Erntedank gehören übrigens traditionell nicht nur Kürbisse, sondern auch trachtengeschmückte junge Maiden. Die Frau in brasilianischer Tracht in dem obigen Video ist also auch kein Bruch mit katholischer Folklore.

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