Mittwoch, 9. November 2016

Wenn Donald Trump gewinnt...

... dann gibt es Krieg, behaupten sogar Politiker in Europa. Nun wissen die Lebenserfahrenen, dass nie so viel gelogen wird wie vor der Wahl und nach der Jagd, oder anders ausgedrückt: Es wird nichts
so heiß gegessen, wie es gekocht wird.
Der amerikanische Wahlkampf ist auch eine Art Show-Business, und wer den Mund am meisten aufreißt, der bekommt Aufmerk-
samkeitspunkte in den Medien.
Man verkündet uns jetzt aktuell, dass Trump momentan (um 7.50 Uhr) bei der Stimmen-
auszählung vorne liegt, und das deutet auf seinen Sieg hin. Man schaue
---> HIER
und HIER !  --  Bevor nun Leute, die von einer gewissen Großmäuligkeit tief eindruckt bzw. geschockt sind, ihre Notvorräte dramatisch erhöhen und ihr Testament machen, sollten sie mal besonnene Stimmen lesen wie z.B. diese ---> HIER !

Und dann gilt die alte Regel: Abwarten und Tee trinken, viel Tee...!

Kommentare:

  1. Klar, dass ein Tradi und Abtreibungsgegner
    wie der KREUZKNAPPE den wahrscheinlichen Sieg von
    Donald Trump schönredet.
    Mach mal die Augen auf, Knappe!

    „Ich könnte jemanden auf der Straße erschießen und würde trotzdem keinen einzigen Wähler verlieren“, sagte er einmal. Sein Biograf Michael D’Antonio sagt über Trump: „Mir ist nie ein Mensch begegnet, der so gleichbleibend arrogant ist.“
    ...

    http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Donald-Trump-der-45-Praesident-der-USA-id39679047.html
    Donald Trump, der 45. Präsident der USA? - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Donald-Trump-der-45-Praesident-der-USA-id39679047.html

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  2. Donald Trump ist der neue Präsident der vereinigten Staaten. Es gibt keinen Grund zu jubeln oder in Sack und Asche zu gehen. Er kann sein Amt ausfüllen oder an die Wand fahren. Ob er ein Abtreibungsgegner ist, muss sich an Taten erweisen. Im übrigen ist Donald Trump momentan in der Frage des Lebensschutzes vor der Geburt, auf einer Linie mit unserem Papst. Zumindest verbal. Das finde ich erstmal gut. Sonst nix.

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  3. Bloginator sollte zur Kenntnis nehmen:
    TRUMP HAT ES GESCHAFFT, ER IST NEUER US-PRÄSIDENT!
    Nun einfach mal zwei, drei Gänge zurückschalten
    und abwarten, was er leistet.

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  4. Im Internet macht sich bei den Linken
    Panik breit, z.B. auf TWITTER.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/wahl-in-amerika/us-wahl-ergebnis-2016-panik-auf-twitter-wie-nach-brexit-14519772.html

    Manche werden dagegen finden, dass heute ein
    Festtag ist - und lassen mal die Sektkorken knallen!

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  5. Das Blog von "Radio Vatikan" nimmt eindeutig
    gegen Donald Trump Stellung und formuliert dauernd
    von "Lüge".
    Aber dann der bemerkenswerte Satz:

    "Anders formuliert: wie groß muss die Wut der
    Menschen sein, wenn man jemanden wie Trump in ein
    Amt wählt, das mit Atomwaffen zu tun hat und wo das Wahlergebnis reicht, um die Börsen von Mexiko bis
    Australien in den Tiefflug zu schicken?

    Die Eliten definieren, was gut und richtig ist.
    Wir – und ich schließe mich hier ein – finden Helene
    Fischer grausig und schauen immer leicht ironisierend
    auf all die Baumarkt-Besucher herab.
    Das muss aufhören. Die Meinungseliten müssen neu lernen,
    zu kommunizieren. Und das muss mit Zuhören beginnen,
    nicht mit der Feststellung, dass die anderen Unrecht
    haben."

    http://blog.radiovatikan.de/niederlage-des-journalismus/

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    1. Jorge Sensenbrenner9. November 2016 um 13:14

      Quatsch mit den Eliten. Das Gerede von "Eliten" und "Establishment" ist ja nur die Deutungsschablone und das Feindbild der Rechten, um sich selber zu "Verlierern" zu stilisieren und so ihre Aggressivität zu rechtfertigen und andere unzufriedene und aggressionsanfällige Leute für sich zu gewinnen.

      Es gibt gute und böse Menschen, unter Elitären wie Nichtelitären. Leute wie Robert Noé oder Beate Storch oder Erdogan gehören genauso zur Elite wie diejenigen, gegen die sie Hass schüren. Sie sind halt nur böse und mögen die Gewalt und sind deshalb für Tramp, weil der auch böse ist bzw. dieses Rolle spielt und Hass auf schwächere Menschen hoffähig macht.

      Ärmere oder benachteiligte Menschen, die keine Prollhanseln oder Ausländerhasser sind, mögen Tramp genauso wenig wie vernünftigere Reiche oder "Eliten", die keine "Ich-bin-der-King"-Mentalität haben und Schwächere nicht verachten.

      Latinos oder Schwarze haben Tramp ja auch nicht gewählt, weil sie wissen, dass der den Hassmob auf sie hetzt. Und die sind ja auch keine "Eliten" in Amerika.

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  6. Am 8. Oktober erschien in der TAGESPOST ein auch jetzt noch sehr lesenswerter analytischer Artikel von Stefan Rochow mit der Überschrift "Kandidat wie aus Teflon" über Donald Trump, das "Phänomen T".

    Darin beschreibt der Autor sehr treffend die Kampfansage Trumps gegen die herrschende "Liberale Klasse", die sich heute nicht mehr über Herkunft oder Besitz definiere, sondern durch Aufstieg, Fachwissen und Deutungshoheit.

    Diese Klasse "wisse, was der Gesellschaft fehlt" und "was getan werden müsse". Sie besitze die "Macht vorzuschreiben", was richtig ist und was eher verachtenswert ist.

    Sie setzt dabei nicht auf den Staatsapparat, sondern einzig auf den Medienbetrieb, der die Deutungshoheit vorgibt und mit dessen Hilfe sie "im Weinberg des Zeitgeistes Werte und Begriffe aufpfropft sowie andere zurückschneidet".

    Trump ist wie gesagt eine einzige Kampfansage an diese "Liberale Klasse":

    Er begeht bewusst haufenweise Tabubrüche, denn die USA hätten aufgrund ihrer immensen sozialen, politischen und wirtschaftlichen Probleme keine Zeit mehr für Politik Correctness!

    Bewusst stößt er so das sog. Establishment vor den Kopf: Politiker, Intellektuelle, Wissenschaftler und sogar hochrangige Vertreter der Republikaner.

    Seine Inszenierung als Antipolitiker kommt bei seiner Anhängerschaft an, vor allem weiße Bürger der Mittel- und der Unterschicht des Landes, mit starken Verlustängsten und dem Gefühl des Abgehängtseins von wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen.

    Ihre Sündenböcke sind:
    das Establishment, die Eliten und die Einwanderer.

    Das wird von Trump geradezu meisterhaft und - wie heute offenbar wird - höchst erfolgreich bedient.

    Ein Lehrstück auch für unser Land.

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  7. Das Wahlsystem in den USA
    ist mit unserem nicht vergleichbar, denn rein nach
    den Stimmen der Wähler hat Hillary Clinton glasklar
    gewonnen !!!

    "Stand jetzt hat die Demokratin 59.166.405 Stimmen, Trump holte mit 59.029.912 Stimmen derzeit rund 136.000 weniger als Clinton.
    Nur: Entscheidend sind die Wahlleute, die pro Bundesstaat entsandt werden. Wer mindestens 271 davon auf seiner Seite hat, wird Präsident der USA..."

    Mit anderen Worten: Nach den üblichen demokratischen
    Spielregeln ist Clinton die Siegerin!

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/us-wahl-2016-live-donald-trump-oder-hillary-clinton-wer-wird-praesident-a-1120359.html

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