Donnerstag, 24. November 2016

Wie kann das nur sein? - Etwa 10 Leute in Essen lassen Rollstuhlfahrer hilflos liegen!

Vor kurzem erst die traurige Meldung von dem Mann, der im Vorraum einer Bank zusammen-
gebrochen war und auf dem Weg
ins Krankenhaus starb; vier Bankkunden haben ihn gesehen, sind z.T. sogar über ihn drüber gestiegen, haben aber noch nicht einmal den Notarzt gerufen.
Und jetzt diese Meldung aus Essen, wo ein Rollstuhlfahrer ausge-
rutscht
ist und hilflos auf der Straße liegen blieb. Laut Medien haben ihn bis zu 10 Passanten gesehen, seine Hilferufe gehört -  und sind trotzdem ohne zu helfen weitergegangen...

Wie ist sowas nur möglich???  ---> HIER und HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Ich weiß, dass dies jetzt bei manchen Gutmenschen
    nicht so toll rüberkommt, aber:
    In diesen Jahren, wo man abends(im geschilderten
    Fall heißt es, dass es 19 Uhr war, also dunkel!)
    in unseren Städten in manchen unübersichtlichen
    Straßen Angst haben muss (ich habe das Wort Flücht-
    ling gar nicht benutzt!),
    habe ich ein gewisses Verständnis für die Verun-
    sicherung mancher Leute.

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  2. Die andere Seite, die auch erwähnt werden sollte:
    Es haben ja offensichtlich doch noch Menschen
    geholfen!
    Das Verhalten der "Weggucker" ist nicht in Ordnung,
    aber vielleicht haben die gar nicht kapiert, dass
    der Mann nicht alleine aufstehen konnte.
    Für sie war es vielleicht nur ein Mann, der auf
    dem Rücken lag.

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  3. Ich hätte ganz sicher geholfen
    und es tut mir leid, wie wenig Herz manche
    Mitbürger zeigen.
    Aber das sieht man ja auch auf der Straße bei
    den vielen Verkehrsraudis.
    Dem Rollstuhlfahrer gute Besserung !!!

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  4. Das ist das Deutschland der Wutbürger. Glückwunsch, Linke und AfD. Ihr treibt den Leuten erfolgreich und systematisch das verhasste Gutmenschentum aus. Die Ergebnisse liegen hilflos und halbtot auf den Straßen.

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  5. Sich abschirmen, sich nicht anrühren lassen,
    nichts damit zu tun haben wollen, nicht behelligt werden wollen, sich nicht zur Hilfe verpflichtet fühlen ...
    Sind wir tatsächlich so gefühllos geworden?
    Sagen uns die Begriffe "miteinander" und "füreinander" nichts mehr?
    Herr Bockstedte musste eine Erfahrung machen, die man niemanden wünscht und auch sich selbst nicht.
    Die einzige Entschuldigung, wenn überhaupt, könnte sein, dass die Vorübergehenden gedacht haben mögen, diese Situation könne auch künstlich herbeigeführt worden
    sein und stattdessen nur als Einstieg in eine zu erwartende Aggression des vermeintlich Hilflosen dienen.

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  6. ch denke, das Klima der Hilfsbereitschaft hat sich leider aufgrund vieler Vorfälle geändert. Wenn jemand an der Tür um ein Glas Wasser bittet und einem dann die Wohnung ausraubt oder ein vorgespieltes Unfallopfer das Auto klaut und kaputtfährt, wäre ich wohl auch eher vorsichtig...
    http://www.bild.de/regional/dresden/diebstahl/mann-stellt-sich-tot-um-auto-zu-klauen-48709962.bild.html

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