Donnerstag, 3. November 2016

Zwei erschreckende Zahlen zum Zustand von Deutschland...

Heute muss ich infolge Massenandrangs von Leserhinweisen (herzlichen Dank allen !!!) noch eine zweite Runde mit Internetfundstücken einlegen, und für morgen habe ich diesbezüglich auch bereits ausgesorgt.
Zwei Artikel, die mich beein-
druckt (um nicht zu schreiben: geschockt) haben - die Zahl der Hartz-IV-Bezieher und die Schulden-Tricksereien der Bundesregierung ---> HIER und HIER !

Man möge es dem Opa, der ich bin, bitte nachsehen, aber ich mache mir Sorgen um die Zukunft unserer Enkelkinder; auf die Staatsverschuldung
 ( ---> HIER !) hatte ich ja bereits früher mal hingewiesen.
Was wird die Zukunft bringen: Klafft die Schere zwischen arm und reich unaufhaltsam immer weiter auseinander? -  Vor allem: Dahinter verbergen sich Menschen, dahinter sind Schicksale! So mancher hat nach dem 25. des Monats nichts Warmes mehr zu essen, und viele Kinder leben daheim ohne Strom, weil der wegen Zahlungsverzug abgeklemmt wurde.

Ich bin ja von meinen Genen her eine rheinische Frohnatur - und bis jetzt ist es auch immer noch gut gegangen, wie die Kölner wissen -, aber es gibt Tage...
In vielen Schulen wird z.B. schon lange - rechtlich eine Grauzone - von den Eltern Geld kassiert, damit man z.B. mit den nötigen Kopien für die Schü-
ler noch über die Runden kommt, und die Zahl der Schüler, die aus finan-
ziellen Gründen nicht bei der Klassenfahrt mitmachen wollen/können (es sei denn, ein Sozialfonds z.B. vom Elternverein der Schule springt diskret ein), nimmt stark zu...

Kommentare:

  1. Der Fairness halber muss man hinzufügen,
    dass es auch sehr viele Leute gibt, denen es - finanziell! -
    sehr gut geht. In meinem Bekanntenkreis sind fast alle
    inzwischen Doppelverdiener, weil es nicht mehr anders geht,
    sonst kann man z.B. den Hausbau nicht finanzieren.
    Die Kinder dürfen dann in die Ganztagsschule,
    aber das ist ein anderes trauriges Thema.
    Es gibt viele, die drei- oder viermal im Jahr in Urlaub
    fahren, aber die Armut nimmt dramatisch zu.
    Unsere Zeitungsbotin ist eine Rentnerin von 76 Jahren,
    die bei jedem Wetter morgens um 4 Uhr etwa 120 Zeitungen
    austrägt. Mit diesem Zusaatzverdienst kommt sie monatlich
    auf etwa 820 Euro. In Urlaub war sie schon seit 15 Jahren
    nicht mehr, und ihr Essen holt sie sich bei der Tafel,
    und Kleidung gibt's nur noch vom Basar.
    Das schlimmste ist ihr, so sagt sie, dass sie trotz aller
    Mühe noch nicht mal ihr Ziel erreicht, 2.000 Euro für ihre
    Beerdigung anzusparen.
    Ich heule manchmal deswegen, aber wir haben auch nur sehr
    wenig, sodass ich ihr nur ab und zu was zustecken kann.

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  2. Über 2 Billionen Staatsschulden, na und?
    Durch die derzeitige Nullzinspolitik werden die konservativ, d.h. risikoscheu, Sparenden Bürger abgezockt. Aber auch die Anleger von Rücklagen wie Lebens- und Rentenversicherer u.s.w. haben auf Dauer mit dieser Politik große Probleme zu erwarten.
    Man kann nur hoffen, dass die Finanzminister des Bundes und der Länder und die Kämmerer der Kommunen die jetzt für Sie relativ günstigen Bedingungen nutuen, ihre Schulden abzubauen.
    Dafür aber auch wirklich nur dafür bin ich als betroffener Sparer bereit, meinen Beitrag zu geben und die geringen Zinsen klaglos hinzunehmen.
    Trotz allem kann ich nur jedem, der es kann, raten, weiterhin sparsam mit seinem Geld umzugehen und Rücklagen, wenn irgend möglich, anzusparen.

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