Dienstag, 20. Dezember 2016

Berlin: Deutschland steht unter Schock - in Köln hat man längst polizeilich aufgerüstet!

Mir geht es wie vielen - ich bin einfach nur traurig über die brutalen Ereignisse in Berlin. Spätestens jetzt ist klar, dass auch in Deutschland große Anschläge möglich sind und kommen werden.
Politisch gibt dies den extremen Kräften Auftrieb, die es ja schon immer gewusst haben...

Und wieder einmal geht es auch um das Thema Flüchtlinge. Ich kann mir das Entsetzen der vielen, vielen Flüchtlinge vorstellen, die sich um Inte-
gration bemühen und jetzt bei manchen Deutschen eine Zunahme von Ablehnung spüren werden. Von daher ist die Stunde der Trauer hoffentlich auch die Stunde der Solidarität, mit den Opfern, mit den Angehörigen - und mit allen, die mal wieder ganz simpel in einen Topf geworfen werden!
Die Polizei wird weiter aufrüsten müssen, und die Politik muss ihre Hausaufgaben noch gründlicher machen, denn wie sich im aktuellen Fall zeigt, waren die Sicherheitsmaßnahmen in Berlin sehr, sehr bescheiden - das Ziel lag gewissermaßen auf einem Präsentierteller!

Obwohl das eine andere Kategorie ist, kann man am Beispiel Köln ablesen, dass man polizeilich konsequent handeln muss, und dazu braucht man die finanzielle und juristische Unterstützung der Politik. In Köln hat man auf-
gerüstet, und mir wurde von Kölner Bekannten berichtet, dass sich Erfolge zeigen, und was Silvester betrifft, so hat man alle Register gezogen, von Absperrungen rund um den Dom bis hin zu einem riesigen Polizeiaufgebot. Bleibt nur zu hoffen, dass die Polizeikräfte dadurch anderswo nicht fehlen - Sie wissen, was ich meine...

Bezüglich Köln schaue man ---> HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Das ist richtig,
    aber man sollte jetzt auch nicht den Fehler machen,
    den totalen Überwachungsstaat aufzubauen!

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  2. Den totalen Überwachungsstaat gibt es nicht. Alle Versuche diesen aufzubauen sind kläglich gescheitert und werden weiter scheitern. Im Gegensatz zum Kreuzknappen denke ich, dass die Sicherheitsbestimmungen in Berlin nicht sehr bescheiden waren. Wenn man die Lage realistisch betrachten will, gibt es gegen Terror keine relevante Sicherheit. Man hätte z.B. alle Weihnachtsmärkte in der Republik absagen können, dann wäre der LKW eben irgendwo anders in die Menge gerast. Man braucht nicht über prophetische Fähigkeiten zu verfügen um festzustellen, dass wir in einem Zustand der Angst und des Terror versinken werden, wenn Gott nicht eingreift und die Leiden der Menschen abkürzt. Allerdings spielt Gott in der Politik und in der Sicherheit keine Rolle. Man hat ihn schlichtweg vergessen oder man braucht ihn nicht mehr. So wahr mir Gott helfe? Nö, brauch ich nicht. Ich helfe mir lieber selber.

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  3. Ein Dankeschön an den Kreuzknappen für seine -
    angesichts des furchtbaren Geschehens gewiss nicht leicht fallende -
    besonnene Reaktion.

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