Freitag, 9. Dezember 2016

Der Integrationsbericht der Bundesregierung: Es geht aufwärts...!

So allmählich wird es besser mit der Integration der Ausländer in Deutschland, stellt die Bundesregierung fest. Das ca. 700 Seiten starke Dokument finden Sie als pdf ---> HIER, einige Medien-
berichte ---> HIER und HIER und HIER !

Das ist wohl wie mit dem berühmten Glas Wasser:
Die Bundesregierung sieht es schon halb voll, manche Bürger haben dagegen eher den Eindruck, es ist halb leer. Und ganz gewiss sind alle Erlebnisse und Erfahrungen subjektiv. Während es in Ortschaft A gut funktioniert, kann man in Ortschaft B unter Umständen zu anderen Einschätzungen kommen, und wer als Frau in Köln am Hauptbahnhof unter den Bedrängten war, sieht's vielleicht nicht so ge-
lassen wie ein gut geschützter Politiker...

Kommentare:

  1. Dass der Kreuzknappe so naiv ist, den Bericht
    der Regierung für bare Münze zu nehmen, erschüttert
    mich denn doch.
    Ganz bestimmt gibt es integrationswillige Flücht-
    linge, aber es fehlt bei vielen einfach das Können
    und das Durchhaltevermögen.
    Bei uns im Ort haben wir im Pfarrsaal einen Sprach-
    kurz angeboten, zusammen mit der VHS und der Caritas.
    Die Treffen waren viermal wöchentlich mit je 4 Stunden.
    Zu Beginn waren es 26 Teilnehmer, nach 6 Wochen sah
    man dort gerade noch 5 Leute sitzen.
    Ob das auch so in die Listen eingetragen wurde - ich
    weiß es nicht, denn es geht um Zuschüsse...

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  2. Hahaha,
    die Integrationsbeauftragte warnt vor "Verteilungs-
    ängsten".
    Klaro, wenn man 9.000 Euro im Monat verdient,
    kann man Verteilungsängste vergessen.
    Wenn man aber dreimal in der Woche zur "Tafel" gehen
    muss, damit man überhaupt noch über die Runden kommt,
    dann ärgert man sich schon, wenn pro Flüchtling im
    Durchschnitt knapp 1.100 Euro im Monat ausgegeben
    werden.

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  3. Einfach mal einen Blick in den verlinkten
    700-Seiten-Bericht werfen!
    Es geht doch gar nicht speziell um Flüchtlinge,
    sondern um Ausländer in Deutschland und deren
    Integration!

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  4. Wie die Kanzlerin kürzlich auf dem CDU-Parteitag sehr zu Recht gesagt hat: Es gibt auch unter eingesessenen Deutschen Integrationsbedarf. Und auch unter diesen ist längst nicht jeder integrationswillig, sondern verkriecht sich lieber kettenrauchend, schnapstrinkend und Facepook-wutpostend hinterm Flachbildschirm.

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  5. Die Bevölkerung ist durchaus willens,
    ihren Teil dazu beizutragen, dass die Integration
    leichter gelingt.
    Aber viele wollen sich nicht veräppeln lassen,
    und da hat die Politik noch Nachholbedarf an Wahrheit.
    Wenn behauptet wird, niemand würde durch die Milliarden
    für die Flüchtlinge schlechter gestellt,
    so ist dies eine populistische Milchmädchenrechnung,
    die jeder Vernunftbegabte schnell durchschaut.
    Die Mittel für die Flüchtlinge sind ja nicht in den
    Fluren der Ministerien gewachsen, sondern sie mussten
    zum großen Teil über Schulden finanziert werden.
    Und den hohen Schuldenberg dürfen unsere Kinder ab-
    tragen, und da zählen 20 Milliarden pro Jahr...!

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