Freitag, 2. Dezember 2016

"Dreckige Christenverräter" - Hass inzwischen auch gegen Pfarrer und Bischöfe

Es ist traurig und beschämend: Wie die Evangelische Kirche und diverse Medien berichten (wohl auch aufgrund eines Beitrages des Fernsehmagazins "Panorama"), haben Hass-
kommentare gegen Pfarrer und Bischöfe stark zugenommen. Ein Beispiel dafür ist Erzbischof Schick, aber es gibt auch regel-
rechte körperliche Gewalt, wie ein überfallener Pfarrer schildert. - Man lese ---> HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Ich sage das ohne Häme oder Ironie,
    aber nun erleben einige (!) - es sind Einzelfälle -
    Pfarrer und Bischöfe das, was andere als Poltiiker
    oder Bürger auch schon erlebt haben.
    Unsere Gesellschaft ist dabei, sich zu verändern,
    und zwar zum Negativen hin.
    Das ist sehr bedauerlich!

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  2. PANORAMA kocht mal wieder Themen auf,
    die wochenlang zurückliegen; sowohl "kath.net"
    als auch der "KREUZKNAPPE" haben schon über die
    Drohungen gegen Bischof Schick berichtet - aber auch
    darüber, dass er erstaunlicherweise jetzt doch nicht
    vor Gericht ziehen will...
    So bedauerlich das ist, was Erzbischof Schick da
    widerfahren ist, er und PANORAMA sollten sich mal um-
    schauen, wie weit verbreitet das inzwischen ist.
    Ein paar Beispiele:

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article154932402/Von-Storch-wird-nach-Morddrohungen-vom-LKA-bewacht.html

    http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.villingen-schwenningen-morddrohungen-gegen-afd-kandidaten.88eae1df-cb75-4c8b-909e-150406b4ecdc.html

    http://www.kath.net/news/35617

    http://kreuzknappe.blogspot.de/2016/03/funf-morddrohungen-wegen-klarer-worte.html#comment-form

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  3. https://www.tag24.de/nachrichten/morddrohungen-afd-buero-chemnitz-graffiti-galgen-40991

    http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/Drohung-gegen-Geraer-AfD-Abgeordneten-Brandner-neue-Ermittlung-aufgenommen-1568942269

    https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/nach-adress-veroeffentlichung-linksextremisten-bedrohen-afd-mitglieder/

    ... und so weiter und so weiter,
    mal gegen SPD-Leute, mal gegen AfD-Politiker,
    und und und - und der Blogger Kreuzknappe wurde doch
    auch schon bedroht...
    Deutschland 2016 -

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  4. Die Saat der Hass-Traditionalisten ist aufgegangen. Glückwunsch, Ihr Tradis, darauf zehn siegreiche Rosenkränze.

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  5. Ich habe die Klicks der Leserbriefschreiber
    alle mal nachgesehen und bin ehrlich erschüttert
    über das Ausmaß der Aggression,
    auch wenn die Beispiele etwas einseitig vor allem
    betroffene AfD-Politiker zeigen.
    Jedenfalls wird klar, dass Medienbehauptungen,
    Gewaltdrohungen gingen fast nur von rechts aus,
    schlicht die Unwahrheit sind!

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  6. Dann sollten sich die katholischen Blogger vom Format des Kreuzknappen und die Junge Freiheit-Verlinker seiner Leserschaft mal überlegen, woran das liegt!? Sie sind ein großes Stück mit verantwortlich mit ihrer einseitigen und gehässigen Art der - ja wie nennt man das? - Berichterstattung kann man diese Propaganda ja nicht nennen... Hetze gegen Ausländer, Schwule und Linksrotgrüne, sich selbst dann aber als Opfer darstellen, wenn die Provokation eine Gegenreaktion erzeugt.

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    1. Ich kenne Sie nicht, Herr oder Frau Linko,
      und daher steht es mir nicht zu,
      über Sie zu urteilen, aber ich bin schon einiger-
      maßen erschüttert, wie Sie die Tatsachen so
      einseitig darstellen.
      Ich weiß nicht, wieviele Leser die Blogger wie
      der Kreuzknappe haben, aber SPIEGEL und andere
      große Medien haben sicher das Hundertfache oder
      Tausendfache.
      Also tragen sie auch eine größere Verantwortung,
      und da stelle ich fest, dass man dort, wie es
      in der Sendung Maischberger zugegeben wurde, zu-
      mindest zeitweise sehr selektiv berichtet hat.
      Das scheinen Sie nicht sehen zu wollen!
      Abgesehen davon lese ich beim Kreuzknappen schon
      mehr als ein Jahr lang fast täglich die Artikel,
      und da kann ich keine Gehässigkeit feststellen.

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    2. Weil er wie Junge Freiheit oder PI den Kommentatorenmob, wer weiß, wer da so alles mitschreibt, diesen Part übernehmen lässt. Was hier schon an rassistischen, sexistischen und fremdenfeindlichen Kommentaren freigeschaltet wurde, die allesamt ordentlich moderiert werden, das stünde jeder rechten Hetzseite gut zu Gesicht! Die Themensetzung ist auch sehr ähnlich.

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    3. Ich finde die Kommentarpolitik der Kreuzknappen nach wie vor gut. "Filterblasen", wie das neuerdings heißt, kann man nicht verhindern, auch nicht dass die "Tradis" oder andere Rechte (nicht alle sind ja "Tradis" und die richtigen "Tradis" sind oft die Harmlosesten) denken, wie sie nunmal denken.

      In @Christophs Link wird der Mechanismus am Bsp. Österreichs ja super dargestellt.
      Die Politik des Knappen, alle möglichen Stimmen aus verschiedenen Lagern zu Wort kommen zu lassen, ist eigtl. ein gutes Mittel gegen solche Blasen.

      Ein "Mob" kann beim Knappen nicht entstehen, weil hier immer auch Stimmen sind, die die abstruse Ansichten in Frage stellen oder denunzieren. Dadurch bekommen die "Mobber" nicht das Gefühl, sie seien alleine und alle "vernünftigen" Menschen dächten so wie sie. Selbst bei Artikeln, die nur von rechten Kampfkommentatoren kommentiert werden, wissen die beim Knappen sehr genau, dass sie von Normaldenkenden beobachtet werden. Das wirkt sich auf das Kommentierverhalten und auch auf die "innere Landkarte" solcher Menschen aus.

      Ich finde das verdienstvoll. Hier kann man angstfrei etwas sagen, auch wenn man anderer Meinung ist als der "Mob". Man muss sich dazu nicht in eigene "Filterblasen" zurückziehen. Manchmal gibt es sogar ansatzweise Dialoge zwischen Mob-anfälligen Menschen und kritischen Menschen.

      Ändert nichts daran, dass es auch beim Kreuzknappen fragwürdige "Aufhänger"-Artikel gibt und durchaus auch Verzerrungen, die der Blogger selbst verschuldet. Nobody is perfect.

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    4. Besser wäre es nach meiner Meinung, wenn der KREUZKNAPPE auf seinem Blog mehr von seinem Hausrecht Gebrauch machte.

      Das bedeutet, selbst mehr Flagge als ehemaliger katholischer Religionslehrer zu zeigen und eben nicht fast alles an Kommentaren zuzulassen und die Kommentatoren sich dann gegeneinander fetzen zu lassen.

      Vielleicht könnten Sie, Jorge, dann allerdings nicht mehr so ungestört und geradezu dreist Ihre mehr als nur fragwürdigen Lehren zum christlichen Glauben in diesem Blog verbreiten, noch glaubenstreue Christen hier entweder verspotten und diffamieren oder sie in die Irre zu führen versuchen.

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    5. ;-)

      (Q.e.d.)

      Wie vorhin schon gesagt, solche Anwürfe ignoriere ich i.d.R. völlig.
      War nur eine Ausnahme, dass ich unten heute mal darauf eingegangen bin und das richtig gestellt habe. Nichts davon ist wahr, bin ja ein ausgewiesener Tradifreund.

      Aber wenn etwas fragwürdig ist, fragen Sie.
      Ich antworte gern und schaden.
      Der Diskussion kann das (anders als solche persönlichen Schlagabtäusche) nur gut tun.

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    6. Werter Heinzi, Leser Jorge hat mehr theologische und sonstige Bildung im kleinen Finger als Sie und ich im Kopf. Versuchen Sie ihm erstmal inhaltlich Paroli zu bieten (was hier bezeichnenderweise) keiner versucht, anstatt gleich in den Schreihalsmodus zu gehen.

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  7. Unsere führenden Medien waren viel zu lange
    auf dem linken Auge blind, was auch mit der persön-
    lichen linksgrünen Einstellung bei der Mehrheit der
    Journalisten zu tun hat.
    Dadurch hat man letztlich mit dazu beigetragen, dass
    sich viele Bürger von Politik und Medien unverstanden
    fühlen und auf die Straße gehen.
    Auch heute noch müssen Sie erst mal suchen, wenn Sie
    Berichterstattung über linke Gewalttaten finden wollen.

    Nur zwei Beispiele:
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/neue-studie-des-berliner-verfassungsschutzes-zahl-linksextremer-straftaten-fast-verdoppelt/12866226.html

    https://www.youtube.com/watch?v=I0KhDEitgIQ

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  8. Der Wiener Journalist Florian Klenk wird in Folge eines (recht harmlosen) Tweets von einem FPÖ-Anhänger auf Facebook mit dem Tod bedroht. Er zeigt den Mann an, Staatsanwaltschaft und Verfassungsschutz schalten sich ein. Der Urheber des Hass-Postings entschuldigt sich bei Klenk, und Klenk nennt ihm eine Bedingung, unter der er die Anzeige
    fallen lässt: Der Mann muss sich mit ihm zum Mittagessen treffen. Er setzt sich also in den Zug, um den Urheber des Hass-Postings kennen zu lernen. Der Journalist trifft in seinem potenziellen "Mörder" einen 33-jährigen Familienvater aus Oberösterreich, der ein schickes Auto fährt , in einem
    großen Haus mit Garten wohnt, einen gut dotierten Job hat, in dem er viel Verantwortung trägt. In einem Wirtshaus gehen die beiden miteinander Mittagessen und hören einander zu. Sehr erkenntnisreich...

    https://cms.falter.at/falter/2016/11/08/boris-wollte-mich-verbrennen/

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    1. @Christoph:
      Herzlichen Dank für das Verlinken dieser sehr speziellen Geschichte aus Österreich, die docb zugleich ein erhellendes Licht auf die Hass-Atmosphäre überall wirft. Das Beste, was ich seit langer Zeit journalistisch dazu gelesen habe!

      (Ich weiß, dass der Knappe Verlinkungen anderswohin verständlicherweise nicht so gerne sieht, umso höher ist ihm anzurechnen, dass er diese zugelassen hat!)

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    2. Da würden man doch gerne mal lesen, was unsere Schreihälse zu dieser Begebenheit aus Österreich sagen. Aber wetten, dass ihnen außer beredtem Schweigen oder dem üblichen "Lügenpresse" Gezetere ("Das hat der linksgrüne Klenk sich alles nur ausgedacht") nichts einfallen wird...

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