Mittwoch, 7. Dezember 2016

Im Bistum Mainz hat es gekracht: Offizial Dr. Peter Hilger distanziert sich öffentlich von Materialien zu "Amoris Laetitia"

Wie man heute bei "kathnews" und "kath.net" lesen kann, hat es im Mainzer Ordinariat gekracht.
Dort wurden vom Referat Erwachsenenbildung Materialien zu "Amoris Laetitia" online gestellt und sind dort (noch) herunterzuladen, von denen sich der Mainzer Offizial Prälat Dr. Peter Hilger öffentlich distanziert, er sehe das anders... 
---> HIER und HIER !

Die kritisierten Downloads sind (noch) aufrufbar ---> HIER  !
Wir ahnen es schon: Es wird nicht der letzte Ärger wegen "Amoris Laetitia" gewesen sein...

Kommentare:

  1. Armoris Laetitia ist von Anfang an eine
    Missgeburt, und nun erleben wir monatelangen
    Hickhack. Der Papst sollte sich endlich mal
    klipp und klar und ohne Fußnoten ausdrücken!

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    1. Nun, das tut gerade dieser Papst eigentlich vorbildhaft, er ist ja alles andere als ein weltentrückter akadamischer Denker wie der Professor Dr. Papst vor ihm.

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    2. Naja, gerade weil AL in diesem einen Punkt nun wirklich mehr als klipp und klar ist (irreguläre Sexbeziehungen sind keine "in sich schlechte Tat", sondern es kommt auf die Umstände an) sehen das mittlerweile sogar die Hardliner ein und rasten einer nach dem anderen aus.

      Dabei geht nicht um Bruch oder Kontinuität, wie Hilger meint. AL steht durchaus in grds. Kontinuität zu FC (JPII hat ja auch große Neuerungen erfunden wie bspw. das "Zusammenleben wie Schwestern", um es Irregulären leichter zu machen). Nur geht es noch ein Stückchen weiter und stellt fest, dass solche Beziehungen auch durch Sex nicht unbedingt schlecht sind. Das ist eine Weiterentwicklung, kein Bruch, auch wenn AL in diesem einen Punkt (ist Sex zwischen 'Bruder und Schwester' möglich?) natürlich FC widerspricht.

      Was Hilger mit "Kontinuität" meint, wäre dagg. ein "Einfrieren" des Status quo ante. Gerade das hat AL aber nicht gewollt. Der Status quo ante war ja eine Sackgasse, weil sich keiner dran hielt, alles sehr unlogisch war und das ganze Konzept des "Zusammenlebens" ohne Sex in den Augen des Kirchenvolkes nicht funktioniert und auch nicht nötig ist, wie die Umfragen ja gezeigt haben.

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    3. Hahaha,
      die Umfragen - wer und wie viele haben sich
      denn daran beteiligt?
      Sie dürften genau wissen, dass es nur minimale
      Prozentzahlen waren, die da überhaupt mitgemacht
      haben, und z.T. wurde gleich reihenweise ausge-
      füllt, um bestimmten Ansichten Auftrieb zu geben.

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    4. Oh yeah, da muss ich herzlich mitlachen :-)

      Ich dachte immer, @August Becher ist ein Volksfreund.
      Und jetzt redet er den klerikalen Eliten nach dem Mund.

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    5. @jorge: nirgendwo sagt der Papst dass irreguläre Sexbeziehungen keine in sich schlechte Tat sind.

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    6. @knappy, du hast Recht. Ich habe mich unpräzise ausgedrückt. Ich hätte besser "böse" statt "schlecht" gesagt.
      Sie sind nicht in sich schlecht, insofern sie nichts an und für sich Böses sind, was immer und überall zu meiden und automatisch sündhaft wäre. Sie sind nur deswegen "schlecht", weil sie den Regeln nicht entsprechen. Das heißt aber eben nicht, dass sie automatisch "böse" (also schwer sündhaft) sind.

      Dass in "irregulären" Beziehungen Lebende (egal ob sie Sex haben oder nicht) nicht mehr ohne genaue Einzelfallbetrachtung als "Sünder" angesehen werden dürfen, sagt der Papst sehr deutlich (und liegt damit genau auf der Linie des hl. Thomas, also gewissermaßen des "Erfinders" der "in sich schlechten" Dinge.

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  2. Die bewusste Schwammigkeit
    in wichtigen Punkten wurde ja zuletzt durch die
    vier Kardinäle schon kritisiert,
    insbesondere ist auch der Gewissensbegriff schwammig,
    mal abgesehen von der völligen Realitätslosigkeit
    von Papst Franziskus, wenn er unterstellt,
    dass Priester überall auf der Welt etliche Stunden
    Zeit haben, um mit jedem Ehepaar bzw. Wiederverheira-
    teten die angedachte Schulung und Gewissensbildung
    zu betreiben.

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    1. Wenn unsere Priester (jedenfalls im deutschen Sprachraum) weniger in überflüssigen Sitzungen, wo es nur ums Geld und ums Pfarrfest geht, wichtigtuerisch rumhängen würden und auch die Präsenz bei alkoholselige Festen reduzierten, wäre auf einmal sehr viel Zeit da für das, was der Papst sehr zu Recht wünscht.

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    2. @Kenner der Lage

      Unser früherer Priester war auch bei den diversen Sitzungen dabei, einen wichtigtuerischen Eindruck machte er dabei allerdings nie, im Gegenteil.
      Die Teilnahme daran war ihm lediglich notwendiges Übel, auf das er erkennbar locker hätte verzichten können. Dies konnte ich während meiner PGR-Zeit
      immer wieder feststellen.
      Sein Interesse galt den Alten und Kranken sowie den Problembeladenen.
      Er war häufig bei ihnen zu Besuch und sie mochten
      ihn. Krankheitsbedingt ist er jetzt an seinem neuen Wirkungsort "nur" noch Kooperator, dies scheint ihm gut zu bekommen. Er macht einen recht glücklichen Eindruck, da er nicht mehr für die Verwaltungs-
      aufgaben, sondern für die Menschen der Pfarrei zuständig ist.

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