Sonntag, 11. Dezember 2016

Kritisiert Bischof Oster indirekt Kardinal Woelki? - Zu viel Ethik in Predigten statt Kerninhalten des Glaubens!

In einem Interview mit dem "Bayerischen Rundfunk" nimmt der Passauer Bischof Stefan Oster zur Glaubensnot unserer Zeit Stellung - und zu den Folgen für unser gesell-
schaftliches Miteinander.
Die Kirche spreche in letzter Zeit zu viel über Ethik statt über die Kerninhalte unseres Glaubens, bedauert der Bischof. Wenn aber die Fundamente des Glaubens bei vielen Menschen weggebrochen sind, enstehe ein Vakuum mit der Fol-
ge der zunehmenden Polarisierung.

Man lese und höre den Radio-Beitrag ---> HIER !

Kommentare:

  1. Ich vermute mal, bei der Abfassung dieses Artikels
    war beim Kreuzknappen wieder das gewisse Augenzwinkern
    mit im Spiel. Niemals würde Bischof Oster es wagen,
    Kardinal Woelki zu kritisieren.
    Aber es ist schon richtig erkannt: Woelki ist gewisser-
    maßen das Flaggschiff einer Pastoral und Verkündigung,
    die vordergründig erst einmal auf das Zwischenmensch-
    liche setzt...

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  2. Gut und schön, was der Bischof da sagt,
    aber das wissen wir doch seit mindestens 10 Jahren,
    und anstatt die deutschen Bischöfe daraus lernen,
    wieder es immer "ethischer", während der Glaube ver
    dunstet. Das macht bekanntlich noch nicht einmal
    vor den Priestern Halt, es ist wie eine Seuche!

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  3. Hm... schauen wir doch einfach einmal auf Jesus, war der so unethisch unterwegs? Ehebruch: Ich verurteile dich nicht... Hungernde Menge: Speisung... Krankheiten: Heilung... Sein Reich-Gottes scheint mir eine Gesellschaft ohne Leid zu sein, mit freudigen Festen, weshalb man ihn als Fresser und Säufer diffamierte. Ich glaube, Woelki liegt richtig, Oster völlig daneben.

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  4. Hm, wenn nicht mehr so viel Ethik in die Predigten soll, dann aber bitte auch Schluss mit den ganzen Unterleibs-Themen!

    (Aber da wollen unsere Tradis dann plötzlich ganz viel Ethik...)

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