Freitag, 23. Dezember 2016

Man darf auch da nicht schreiben "Gott sei Dank!" - Berlin-Terrorist in Mailand von der Polizei erschossen!

Er ist seit dem Attentat in Berlin mit mehreren Iden-
titäten von Deutschland über Frankreich nach Italien gereist: Anis Amri, der den Sattel-
schlepper in die Menschen-
menge des Weihnachtsmarktes lenkte.
Dort kam den Fahndern wieder einmal der berühmte "Kommis-
sar Zufall" zu Hilfe, denn der Attentäter schoss bei einer Routinekontrolle auf die Polizei und wurde sofort erschossen... - Man lese HIER und HIER !

Man ist geneigt, nun zu schreiben "Gott sei Dank!" - Doch das könnte
so ausgelegt werden, als freue man sich über den Tod eines Menschen...

Kommentare:

  1. Irrtum, Kreuzknappe!
    Ihr Edelmut in Ehren, aber das "Gott sei Dank!"
    darf man selbstverständlich aussprechen,
    ja man muss es sogar, denn es bezieht sich nicht auf
    das gewollte Sterben, vielmehr hat er es mit seinem
    Schuss selbst herausgefordert und ausgelöst.
    Gott sei Dank - das heißt: Diese Gefahr ist vorbei,
    und das ist gut so!

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  2. Dass unsere Polizei mittlerweile auf den Zufall
    angewiesen ist und auf ausländische Mithilfe,
    sollten wir mal festhalten!

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    1. Es ist widerlich, wie Sie selbst diese erfreuliche Nachricht noch zur Hetze gegen unseren Staat und dessen Regierung instrumentalisieren.
      Natürlich muss es "auslänische Mithilfe" geben, wenn der Attentäter sich in Italien aufhält. Oder wollen Sie, dass deutsche Polizei und Soldaten in anderen europäischen Ländern rumspaziert?
      Das ist ein völlig normaler Vorgang, der Gottseidank geklappt hat und rein gar nichts mit unserer Regierung zu tun hat.

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    2. Widerlich ist vor allem, dass Sie, Bianca,
      offenbar leugnen wollen, dass die deutsche
      Polizei trotz massiver Fahndung nicht in der
      Lage war, den Täter noch innerhalb Deutschlands
      zu fangen.

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  3. Eine starke Weihnachtsbotschaft hat der EKD-Vorsitzende Bischof Bedford-Strohm (zuletzt zusammen mit Kardinal Marx viel geschmäht von den Traditionalisten) jetzt gegeben:

    "Die Weihnachtsbotschaft erreicht uns in diesem Jahr in Tagen voller Hiobsbotschaften: Ein LKW rast über einen Weihnachtsmarkt, raubt 12 Menschen das Leben und hinterlässt viele Schwerverletzte. Die schrecklichen Bilder aus Aleppo. Islamistische Fanatiker, die kein Mitgefühl kennen und rechtsradikale Ideologen, die eine menschliche Kälte ausstrahlen, die einen frösteln lässt.

    Weihnachten lädt ein, sich nicht von der verbreiteten Nervosität und Gereiztheit anstecken zu lassen, sondern der Weihnachtsgeschichte zu vertrauen. Der Geschichte von einem kleinen Baby, das in einer Futterkrippe in Bethlehem geboren wird. In diesem Menschen Jesus von Nazareth kommt Gott selbst auf die Welt. Er wird am Ende am Kreuz hingerichtet. Doch Gott erweckt Jesus aus dem Tod. Am Ende siegt das Leben, nicht der Tod. Seitdem hat Gott die Menschen nicht verlassen. Gott ist da!

    Jeder Mensch kann entscheiden, welcher Geschichte er vertrauen will: Der Geschichte von einer gnadenlosen Welt, die irgendwann in einem dunklen Loch verschwindet - oder der Geschichte von Weihnachten, der Geschichte von dem liebenden Gott, der als verletzliches Baby Jesus in einer Futterkrippe geboren wird, um den Menschen ganz nahe zu sein.

    Weihnachten ist gerade in diesen Tagen voller Hiobsbotschaften die große Einladung, der Weihnachtsgeschichte zu vertrauen, sie in die Seele einzulassen, und sich von ihr tragen zu lassen. Wir werden uns die Geschichte von Weihnachten immer wieder erzählen. Und wir werden sie singen mit dem Lied „Oh du fröhliche“: Welt ging verloren, Christ ist geboren. Freue dich o Christenheit!"

    Danke, Herr Bischof Bedford-Strohm, für diese guten, klaren, christlichen Gedanken, die auch jeder Katholik nur sich zu eigen mache kann. Sie machen Mut, auch und gerade 2016 das Christfest zu feiern!

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  4. Das Versagen der deutschen Sicherheitskräfte
    wird immer offensichtlicher:
    Nun ist durchgesickert, dass man aus dem Ausland
    schon vor Monaten ganz konkrete Warnungen bekam,
    aber nicht ernst genug nahm:

    https://www.welt.de/politik/ausland/article160552977/Marokko-warnte-BND-vor-Monaten-konkret-vor-Anis-Amri.html

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  5. Interessanterweise reiste der meistgesuchte Mohammedaner Europas durch den halben Kontinent, durchfuhr dabei Frankreich, das seit der letzten Terrorserie unter verschärfter Bewachung steht, und wird dann durch einen Sonntagsschuß eines Jungpolizisten zur Strecke gebracht.

    Hollywood pur. Aber soll die Geschichte jemand glauben?

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    1. Klar, das war zu erwarten:
      Unsere Rechtsnationalen servieren uns jetzt genüsslich ihre wirren Verschwörungstheorien. In anderen einschlägigen Blogs entdeckt man schon das große Mitleid mit Anis Amri, der in Wahrheit gar nicht der "Killer von Berlin", sondern nur ein kleiner armer ausführender Hansel gewesen sei. Die wirklichen Killer seien die "Staatsterroristen" in den Regierungskanzleien.

      Das, werte Arminiusse dieser Netzwelt, ist J. G, pur, denn genau so haben die Nazis vor 1933 die "Machtergreifung" vorbereitet. Aber das wird euch auch in 2017 nicht gelingen, jede Wette. Die große Mehrzahl der Deutschen sind nämlich Demokraten, denen unser von euch verachteter Rechtsstaat und diese offene Gesellschaft teuer sind.

      Euer Raum für Geschrei und Hass bleibt der virtuelle. Da könnt ihr gerne "Machtergreifung" feiern.

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    2. Ich will auf Ihren unqualifizierten Beitrag nicht weiter eingehen, möchte aber einwerfen, daß schon ein gewisses politisches Interesse vorstellbar ist, daß dieser Anschlag NICHT von jemanden verübt wurde, der von Merkel eingeladen wurde.

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    3. Welches "politisches Interesse" denn, und von wem, werter Verschwörungsfreund? Ein politisches Interesse an islamistischen Anschlägen hat nach eigenen Worten nur die Partei, der Sie nahestehenden. Zitat AfD-Hauptling Poggenburg: "Jeder Terroranschlag ist tragisch, aber für uns ein Geschenk des Himmels."

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