Donnerstag, 8. Dezember 2016

Neue Vatikan-Richtlinie bestätigt Regel: Homosexuelle dürfen nicht Priester werden!

Wie man in verschiedenen Medien lesen kann, hat der Vatikan heute die überarbeitete Fassung der Richtlinien zur Priesterausbildung veröffent-
licht. Aus dem Dokument der Kleruskongregation geht her-
vor, dass Homosexuelle wei-
terhin vom Priesterberuf ausgeschlossen sind.
Dem Schutz von Minderjährigen vor sexuellem Missbrauch soll "größte Aufmerksamkeit" gelten. Die Bischöfe sollen "sehr vorsichtig" sein, wenn Kandidaten um Aufnahme bitten, die in einem anderen Priesterseminar abgelehnt worden sind. 

Das neue Dokument "Das Geschenk der Priesterberufung" ersetzt und bestätigt damit die Richtlinien von 1985 und die 2005 verbindlich definierte Regel des Ausschlusses von homosexuellen Bewerbern.
Einzelheiten: ---> (pdf) HIER und HIER und HIER und HIER ! 

Kommentare:

  1. Wie wird das denn festgestellt?
    Findet da eine Hormon-Untersuchung statt -
    oder muss der Kandidat nur mit dem Kopf schütteln,
    wenn er gefragt wird, ob er schwul ist?

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  2. Vor allem müssten sich dann ja einige Juden aus der Führungsspitze verabschieden.

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    1. Herr Christian,

      was möchten Sie damit konkret zum Ausdruck bringen?
      Welche Führungsspitze - die der Kirche?
      Welche Juden - der Herr Jesus, beschnitten etc.,
      geboren von der Jüdin Maria,
      der ja sogar die aller-, alleroberste Führungsspitze
      der Kirche darstellt?
      Schwule Juden, an der Kirchenspitze?

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    2. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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    3. Holla, ein ausgewachsener Antisemit von der Jesus-war-ein-arischer-Galiläer-Fraktion unter den Kommentatoren. Dass man das nochmal erleben darf .-)

      Literatur dazu bei Wolfgang Fenske, Wie Jesus zum Arier wurde (2005), http://www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-7712
      Ist aber fast alles von vor 1945.

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  3. Ordinariatsgeschädigter8. Dezember 2016 um 13:46

    Die neue Richtlinie war längst überfällig und
    ist zu begrüßen. Auch die Regelung, dass der
    Ortsbischof bei seiner Entscheidung über Priester-
    kandidaten auf die Ausbilder des Seminars hören
    soll, ist eigentlich selbstverständlich,
    war aber offenbar nötig.
    Alles in allem ein gutes Dokument!
    Wobei anzumerken ist, dass wir eigentlich keinen
    dringenden Bedarf an Dokumenten haben, sondern
    Bedarf an guten, frommen Priestern.

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    1. Wenn das nicht nur ein Lippenbekenntnis wie bisher ist, dürfte nun auch in vielen anderen Ländern ein dramatischer Priestermangel ausbrechen...

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  4. Das ausführlich gehaltene Dokument
    ist eine unbedingte Lese-Empfehlung, nicht nur
    für Priester und Interessenten, sondern für
    jeden engagierten Katholiken!

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  5. Die Überschrift ist einfach eine Lüge. Praktizierende Heterosexuelle werden natürlich ebenfalls nicht geweiht, weil ja der Zölibat eingefordert wird. Ansonsten werden nur homosexuelle Menschen mit einer "tiefsitzenden homosexuellen Tendenz" ausgeschlossen, also nicht grundsätzlich jeder, der homosexuelle Neigungen hat. Er kann ja ebenfalls als Berufener auf ausgelebte Sexualität verzichten.

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