Montag, 5. Dezember 2016

Nur die Jesus-Statue blieb bei der Brand-Katastrophe unversehrt...!

Es gibt immer mal wieder solche Meldungen, die stutzig bzw. nachdenklich machen. Gerade findet man bei der evangelischen Nachrichten-
agentur "idea" einen Artikel über die schweren Waldbrände in Teilen der USA, bei denen es ein Dutzend Tote zu beklagen gibt. - Allein in einer Ortschaft wurden 700 Gebäude bis auf die Grundmauern zerstört, doch als ein Kamerateam nach der Katastrophe die Reste eines Hauses filmte, entdeck-
te man eine große Jesus-Statue, die völlig unversehrt war.
Ein ähnliches Phänomen fand man auch schon kurz vorher im Internet beschrieben... ---> HIER !

Sendet Gott Zeichen, wir wir nur meistens nicht bemerken?

Kommentare:

  1. Ein Zeichen welches Gottes soll das denn sein?
    Eines Gottes, der es zulässt,
    dass bei Bränden Dutzende Menschen sterben,
    700 Häuser bis auf die Grundmauern zerstört werden -
    der aber dafür sorgt, dass mittenmang
    eine Statue des "Gottessohnes" unversehrt bleibt?
    Und was bitte will dieser Gott mit solch einem "Zeichen" wem sagen?

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    1. Können Sie Gott beurteilen?
      Das haben schon ganz andere versucht.

      https://www.youtube.com/watch?v=9_ZPlH1x1Q0

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    2. @Studiosus: Bezüglich der argumentativen Redlicheit bei Michael Kotsch: https://www.youtube.com/watch?v=UNwO1gTnTs0

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    3. Herr Studiosus,

      meine Frage war nicht,
      warum Gott das Leid zulässt, darauf bezieht sich ja Ihr verlinktes Video

      (eine letztlich unbeantwortbare Frage,
      zu der ich aber für mich persönlich
      durchaus annehmbare Antwortversuche gefunden habe,
      die mich an dieser Frage nicht verzweifeln lassen, ein weites Feld …),

      sondern meine Frage bezog sich auf die Situation
      mit der nicht zerstörten Christusstatue bzw.
      auf das damit angebliche gesetzte „göttliche Zeichen“:

      Was soll das für ein Gott sein, der inmitten
      dieser konkreten Destruktion
      (alles verbrannt, zerstört, Menschen tot)
      es zwar gezielt (um ein Zeichen zu setzen)
      verhindert hat, dass eine steinerne Christusstatue zerstört wird –
      zugleich es aber nicht verhindert hat, dass ringsherum
      sonst alles zerstört wurde bzw. Dutzende Menschen starben –
      und der eben damit, dass nur die Christusstatue
      „wundersam“ unversehrt geblieben ist,
      angeblich ein Zeichen setzen will – welches?

      In Köln gibt es in der Kolumba-Kapelle
      eine „Madonna in den Trümmern“,
      eine alte Marienstatue, die im 2. Weltkrieg
      fast unversehrt die (von Menschen verursachte …)
      komplette Zerstörung ringsherum überstanden hat,
      so, wie in den zerstörten Häusern auch
      das ein oder andere Utensil unbeschädigt blieb.
      Das war halt so. Und war natürlich trotz allem erfreulich.

      Ich persönlich sehe darin aber –
      ebenso wie in der nicht zerstörten Christusstatue –
      kein göttliches Zeichen (für was auch immer).

      Das und nur das wollte ich mit meinem Kommentar gesagt haben.




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    4. Es ist immer wieder schlimm zu erleben,
      wie im Internet so locker flockig über
      Themen "diskutiert" wird, bei denen andere
      mindestens ihre Doktoarbeit schreiben.
      Niemand von uns kann letztlich
      ermessen, warum Gott so oder so handelt
      oder (vermeintlich) nicht handelt.
      Alle Erklärungsversuche sind letztlich
      kläglich.
      Vielleicht sind wir nach unserem Tod
      klüger, wenn wir die andere Seite sehen
      dürfen, bis dahin werden wir nur
      stammeln und dummes Zeug über Gott reden.

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  2. Der "Allmächtige" läßt in Auschwitz hilflose Menschen verrecken und rettet irgendeine Figur vor dem Brand?

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    1. Gäääähn!
      Die Theodizee-Diskussion läuft doch schon
      seit Generationen auf der Bartwickelmaschine!
      Was haben Ihre Vorfahren getan,
      Herr Friedrich, um Ausschwitz zu verhindern?

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    2. Gähnen Sie gelangweilt angesichts der Morde, wenn Sie das für richtig finden. Was hat Ihr "Allmächtiger" zu den Morden zu sagen?

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    3. Herr Friedrich,

      ich möchte Ihnen Ausführungen des Jesuiten
      und Fundamentaltheologen Peter Knauer empfehlen,
      die zumindest mir und zumindest ein Stückweit geholfen haben
      bei meinen Fragen nach Allmacht Gottes, Leid in der Welt, Theodizee etc.:

      http://peter-knauer.de/25.html

      "Eine andere Antwort auf das »Theodizeeproblem«
      – was der Glaube für den Umgang mit dem Leid ausmacht"

      Darin u. a.:
      „II. Worin besteht Gottes Allmacht?
      Wie kann Gott sowohl allmächtig wie allgütig sein und doch das Leid und sogar die Sünde zulassen? Gewöhnlich wird Allmacht Gottes so umschrieben: »Mit Allmacht ist unbegrenzte Herrschaft gemeint. [... Gott] kann alles, was er will und was sinnvoll ist. Gott hat alle Möglichkeiten.«
      Diese Redeweise ist sehr problematisch. … Der Fehler des Satzes besteht darin, von einem unreflektierten Gottesbegriff auszugehen, als wisse man bereits, wer Gott ist, um dann erst in einem zweiten Schritt diesem Gott zuzuschreiben, was er alles könne. …“

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    4. Mit Ihren Wortverdrehungen werden Sie
      hier nicht punkten, Herr Friedrich!

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    5. Danke, Herr Pjotr, für den Hinweis!
      Für mich die menschlich berührendste und umfassendste Arbeit zum Thema hier: https://www.youtube.com/watch?v=JlkwuyTHoqw

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