Donnerstag, 29. Dezember 2016

Papst Franziskus will "versuchen, die innerkirchlichen Opponenten liebevoll zu gewinnen"!

In einem ausführlichen Interview zu diversen Themen, das bereits im Juli im österreichi-
schen "Standard" zu lesen war, erklärte der Papst-Vertraute Kardinal Schönborn auf die Frage, ob es in der katholischen Kirche zwei Lager gäbe, die große Mehrheit sei mit dem Papst zufrieden, "es gibt auch viele Stimmen, die sehr besorgt sind"

In einem kürzlichen Gespräch habe Papst Franziskus ihn mit einer Aussage tief be-
eindruckt: "Wir müssen versuchen, die innerkirchlichen Opponenten liebevoll zu gewinnen"... ---> HIER und HIER !

Na, das ist doch mal eine gute erste Nach-
richt des Blogger-Tages, so sie denn auch wirklich umgesetzt wird...

Kommentare:

  1. Wieso ist das eine gute Nachricht?
    Die Äußerung ist vor fünf Monaten getan worden,
    und inzwischen ist viel Wasser den Rhein hinunter ge-
    flossen, abeer von liebevoller Gewinnung seitens des
    Papstes ist nichts zu bemerken,
    wie man auch an dem vermutlich von ihm gesteuerten
    Umgang mit den vier Kritik-Kardinälen sehen kann.
    Er hat es ja noch nicht einmal nötig, denen zu antworten.
    Mit anderen Worten: Mal wieder so ein typisches Papst-
    Geschwätz!

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    1. Geflissentlich wird verschwiegen, dass diese „Dubia“ eben gar keine unschuldigen „Fragen“ sind. Sie sind ganz bewusst so formuliert, dass der Papst nach Auffassung der Briefschreiber nur eine Antwort geben kann, nämlich die, die ihnen passt. Antwortet er im Sinne der Fragesteller „falsch“, so halten sie das für eine „Häresie“.
      Das ist ja der Sinn dieser „Dubia“, wie er speziell von Kdl. Burke in mehreren Interviews erläutert wurde, und zwar schon im November unmittelbar nach der Veröffentlichung.
      http://www.onepeterfive.com/cardinal-burkes-groundbreaking-interview-signals-official-papal-resistance/
      Dabei liegen die Antworten längst auf der Hand und sind alle schon tausendfach gegeben und durchdiskutiert.

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  2. Papst Franziskus hat den Karren völlig ver-
    fahren, und wie man sieht, liegt die Pastoral nun
    manövrierunfähig im Graben.
    Alle mahnenden Worte in und nach der Synode hat
    er trotzig in den Wind geschlagen, und nun haben
    wir das dicke Problem am Hals, dass es eine Pastoral
    geben wird, die das Lehramt aushebelt.
    Sehr schön und traurig beschrieben z.B. hier:

    https://traditionundglauben.wordpress.com/2016/12/23/michael-matt-christopher-ferrara-und-john-vennari-mit-brennender-sorge-wir-klagen-papst-franziskus-an-10-von-12/

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    1. Der Karren der katholischen Sexualmoral war doch schon längst verfahren. Doppelmoral und Sexbesessenheit sind es doch gerade, die die "Pastoral" in diesen Frage gelähmt haben.
      Spätestens seitdem Berlusconi trotz seiner Sexparties zur Kommunion gehen durfte, weil er sich von seiner zweiten Frau getrennt hatte, und Rino Fisichella dies öffentlich mit der "Lehre der Kirche" rechtfertigen wollte, ist das auch in Italien jedem bewusst.

      Es war ja das Dilemma der alten Regelung, dass man Leute als "Sünder" behandelte, die gar nichts Böses taten, und andere laufen ließ, die sich offensichtlich falsch benahmen. Wie soll man damit eine überzeugende "Lehre" vertreten?
      Der Papst versucht, den Karren wieder rauszuziehen.

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  3. Im Vatikan geht die Angst um,
    besonders bei den kleinen Angestellten.
    Der barmherzige Papst ist nicht zu jedem barmherzig,
    wie wir auch durch den Umgang mit den Franziskanern
    der Immaculata wissen, die böse unterdrückt werden.
    Der Kreuzknappe schrieb schon über
    die Angst und die schlechte Bezahlung im Vatikan:

    http://kreuzknappe.blogspot.de/2016/05/nicht-besonders-gut-bezahlte.html

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    1. Den Franziskanern und vor allem auch den Franziskanerinnen von der Immaculata geht es unter ihren Kommissaren doch viel besser als unter ihrem Gründer, was sollen das ständige Aufwärmen dieser Unwahrheiten?
      http://kreuzknappe.blogspot.de/2016/05/endlich-noch-mal-ein-gerucht-uber-die.html

      Die Mordvorwürfe wegen des ungeklärten Todes von Kommissar Volpi stehen übrigens kurz vor der Anklageerhebung.

      Bei der Aktion ging ja ganz offensichtlich darum, eines (von sowieso viel zu vielen) der Schlupflöcher zu unterdrücken, durch die mafiöse Netzwerke in die Kirche eindringen, und die von Manelli unterdrückten Flüchtlinge zu befreien.

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    2. Hat Leser Jorge bei der Lückenpresse hospitiert?

      Habe mir gerade den Link zum Kreuzknappen-Artikel
      angeschaut, der wiederum auf weitere Artikel ver-
      weist.
      Der Knappe schreibt vom "rigorsen Vorgehen" des
      Vatikans unter Volpi und belegt das mehrfach,
      da kann man doch nicht so tun, als ginge es dem
      Orden gut, der noch nicht mal die Alte Messe
      feiern darf!

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    3. Solltest lieber die Kommentare zu dem Artikel lesen oder die Ermittlungen verfolgen.
      Ich tu ja schon alles, damit man sich auch in Dtschl. darüber informieren kann, wenn man will, und nicht auf die Propaganda der Anhängerclique angewiesen ist (die seit anderthalb Jahren praktisch verstummt ist, weil die Enthüllungen allzu schröcklich sind).
      https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Franziskaner_der_Immakulata

      Es geht nicht um die traditionelle Messe, sondern um die Enttarnung eines traditionellen "Paten". Die "Alte Messe" war nur ein Mittel zum Zweck, um extremistische Anhänger zu ködern. Und den Ordensmitgliedern geht es natürlich besser, weil sie heute im "Horrorkloster" nicht mehr misshandelt werden.

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    4. Trifft zu. Man muss halt die italienischen Medien a bisserl verfolgen, dann weiß man, dass Leser "Jorge" richtig liegt.

      Manelli hat unter dem Mäntelchen des "traditionstreuen Glaubens" eine enorme kriminelle Energie entfaltet und über viele der ihm Anvertrauten großes Leid gebracht. Er wird vor seinem himmlischen zunächst einen irdischen Richter finden. Selbst die, die ihm zunächst reflexhaft verteidigt haben, sind seit Monaten in totales Schweigen verfallen.

      Der Papst lag von Anfang an richtig!

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    5. Es war allerdings noch Papst Benedikt, der die "Verfolgung" begonnen hat.

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  4. Man lese, was ein Journalist schreibt,
    denn man nun wirklich nicht als "Tradi" ver-
    dächtigen kann:

    DIESER PAPST SCHADET DER KATHOLISCHEN KIRCHE !!!

    http://www.focus.de/politik/deutschland/kisslers-konter/kisslers-konter-darum-schadet-dieser-papst-seiner-kirche_id_5548014.html

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    1. Kissler, der nachweislich seiner Publikationen wiederholt die Piusbrüder positiv dargestellt hat und das Konzil immer wieder kritisiert, kein Tradi?? Sie haben echt Humor!
      Kissler ist erst zufrieden, wenn das Grundgesetz zugunsten eines ausdrücklich katholischen Staats verändert wird.

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    2. O, welch ein Vergehen,
      da hat Kissler die Piusbrüder wiederholt
      positiv dargestellt?!
      Alarmstufe ROT beim Schreiber "Normalkatholik".
      Was werden Sie erst machen, Sie armer Tropf,
      wenn Papst Franziskus die Piusbrüder heimgeholt
      hat? Da kommen Sie aus der Schnappatmung nicht
      mehr raus.

      Leseempfehlung:
      http://www.deutschlandradiokultur.de/politische-rhetorik-abscheu-ist-keine-loesung.1005.de.html?dram:article_id=367029

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  5. Lustig, genau dasselbe hatte ich gestern auch schonmal geschrieben.
    Man muss die Gegner und Feinde des Papstes mit guten Argumenten zu überzeugen oder wenigstens zu beruhigen versuchen, darf sich aber gleichzeitig nicht von den ganzen teils total bornierten teils sogar äußerst bösartigen Falschinterpretationen beeindrucken lassen, die aus dieser Ecke kommen.
    Das geht nur mit der richtigen Mischung aus Entschiedenheit und Überzeugungskraft. Man muss einerseits glasklare Kante zeigen, andererseits auf die Leute zugehen und ihnen solange es noch geht durch Argumente und Widerrede klarmachen, wo sie falsch liegen. Bloß auf die Tradis und Fundamentalisten schimpfen hilft nicht viel und macht sie eher noch verstockter.

    Witzigerweise bieten alle vier bisherigen Antworten zu diesem Artikel genau solche Falschinterpretationen wie auf dem Silbertablett an und laden zu einer kurzen Widerlegung geradezu ein.

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