Samstag, 21. Januar 2017

Ach du meine Güte! - Wenn ausgerechnet "Correctiv" gegen "Fake-News" kämpft...

"Corretivo" (portugiesisch) heißt übersetzt "Korrektur". Man will also etwas korrigieren, wenn man sich den Firmen-
namen "Correctiv" gibt, will man demnach etwas verändern, verbessern, ummodeln, umar-

beiten, umformen, revidieren. 
Da gibt es seit geraumer Zeit den Internetauftritt "Correctiv", der aber erst in den letzten Tagen richtig ins Rampenlicht gerückt wurde: Die Idee ist nämlich, diese gemeinnützige Einrichtung einzuspannen, um gezielt gegen "Fake-
News"
vor allem bei "Facebook" (weil die Regierung dort entsprechend Dampf gemacht hat, das abzustellen) anzukämpfen, und vermutlich vor allem gerade jetzt, weil der Bundestagswahlkampf bevorsteht, und da fürchtet man in der Politik unqualifizierte, sachlich falsche Störkommen-
tare und - meldungen
, die das Klima noch weiter vergiften und in der Wählerschar Verwirrung auslösen könnten

Das ist ja erst einmal per se nicht negativ, "Correctiv" als Mitkämpfer
für die "Guten" mit ins Boot zu holen,
aber wenn man etwas genauer hinschaut, kann es sein, dass da ein paar Merkwürdigkeiten auftauchen.
Also erst mal ist es juristisch umstritten, was denn nun "Fake-News" sind und was nicht, denn manches ist eindeutig, aber manches kommt eben doch auf das Auge (oder die politische Absicht) des Betrachters an, siehe die Anmerkung eines Rechtsanwaltes ---> HIER !
Dass ausgerechnet "Correctiv" diese Aufgabe übernehmen soll, verwundert einige... ---> HIER !

Sogar das christliche Medienmagazin "pro" bekommt da einige Bauch-
schmerzen, denn leider hat sich schon herausgestellt, dass die Zensur manchmal mehr als großzügig gehandhabt wird. Da kommt der Verdacht auf, dass nicht nur Falsches gelöscht werden könnte, sondern auch schlicht nur Unbequemes ---> HIER !

Hinzu kommt die Frage, wie unabhängig solche Organisationen wie z.B. "Correctiv" wirklich sind, da kann man auch sehr verschiedener Meinung sein. Immerhin gibt es da eine Stiftung bzw. ein Kuratorium im Hinter-
grund und eben auch Sponsoren. Allgemein nimmt man an, dass es vorkommen soll, dass solche Geldgeber nicht nur aus purer Nächstenliebe handeln, sondern dafür auch etwas erwarten. Wie unabhängig man da wirken kann, ist auch eine Frage ---> HIER und HIER  !

Jedenfalls scheint es, als ob die Chefs von "Correctiv" nicht am Hunger-
tuch nagen
müssten, und das wäre dann doch schon mal eine gute Nach-
richt - wenn es denn keine "Fake-News" ist... ---> HIER !