Montag, 30. Januar 2017

Bischof Voderholzer glaubt wohl nicht so recht an die Integration des Islams...

Wie "kath.net" und "katholisch.de" melden, scheint der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer nicht so recht an die "weitreichende Integration des Islam" zu glauben. - Ich fürchte,
mit solchen Äußerungen macht er sich bei den Kardinälen Marx und Woelki nicht sonderlich beliebt. Kann ihm nicht mal jemand Nach-
hilfe in politischer correctness erteilen...?

Man lese ---> HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Aus der Pressemitteilung des Bistums:
    "Der Oberhirte von Regensburg verwies darauf, dass man
    nicht allen, die sich Sorgen um unsere abendländisch-
    christliche Kultur machten, von vorneherein alle mög-
    lichen pathologischen Phobien (krankhafte Ängste) unter-
    stellen dürfe.
    ENDLICH MAL EIN BISCHOF, DER SICH NICHT VERBIEGEN LÄSST!

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  2. Nunja, das Christentum hat ja auch das ein oder andere Mal seine Schwierigkeiten, sich bei uns zu integrieren, von daher ...

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  3. Islam bedeutet wörtlich "Unterwerfung",
    habe ich gelernt.
    Es ist klares Ziel, die "Ungläubigen" zu bekehren,
    entweder gewaltsam oder mit Worten.
    Dem Bischof gilt mein herzlicher Dank für seine
    offenen Worte. Wahrscheinlich hat bei ihm schon
    das Telefon aus München geklingelt mit einem Rüffel?!

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  4. Ein abscheulicher Abschnitt aus dieser Predigt, was besonders deswegen aufstößt, weil er unmittelbar vorher noch an widerständige katholische Prediger im Nationalsozialismus erinnert (was man als Regensburger Bischof sowieso besser seinlassen sollte).

    In dem bezeichnenderweise in Hetzmedien jetzt rauf und runter zitierten islamfeindlichen Predigtausschnitt Voderholzers braucht man nur das Wort "Islam" durch "Judentum" zu ersetzen (und am Anfang vielleicht statt "post-" lieber "antichristlich" zu sagen), und schon hat man einen passenden Textbaustein für eine Graber-Predigt aus der NS-Zeit.

    Der Islam nun freilich, so viel Realismus müssen wir aufbringen, ist eine postchristliche Erscheinung, die mit dem Anspruch auftritt, die Kerngehalte des Christentums zu negieren: Den Glauben an den dreifaltigen Gott, die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus und sein Erlösungswerk am Kreuz. Nur wer seinen eigenen Glauben entweder nicht kennt oder nicht ernst nimmt, kann hier ein weit reichende Integration des Islam als Islam für möglich halten.

    Da werden jahrzehntelang Tür an Tür lebende Nachbarn plötzlich von Hass überzogen und öffentlich verleumdet und zu Fremdkörpern und Volksfeinden gestempelt. Und der Regensburger Bischof liefert den "christlichen" Unterbau dazu. Das hatten wir schonmal.

    Dass Voderholzer zu einer gewissen Anbiederung an AfD- und Pegida-Anhängern neigt, fiel schon öfters auf und ist für CSU-Anhänger auch mehr oder weniger normal oder verzeihlich. Aber dass ein kluger Kopf wie er so tief auf Graber-Niveau fallen würde, hätte ich echt nicht gedacht. Da kann man nur ausspucken.

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    1. Es wundert mich nicht wirklich,
      wenn der linkskatholische "Jorge"
      sogar "katholisch.de" nun indirekt als "Hetzmedien"
      bezeichnet,
      vermutlich zählt für ihn alles außerhalb von
      "Publik-Forum" längt zu Hetzmedien.
      Andererseits hat die unsägliche Kritik von Jorge
      etwas Gutes: So weiß man wenigstens ganz sicher,
      wie recht dieser Bischof hat.

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    2. Was sollen das nichtssagende Geplänkel?
      Komm doch einfach zum Punkt.
      Passt der Vergleich mit Graber oder nicht?
      Wenn ja, hat sich Voderholzer bei einem Vorgänger bedient, den er lieber nicht angefasst hätte (zudem er ihm intellektuell und charakterlich haushoch überlegen ist und seine Aussagen sicherlich genauso gut kennt wie ich).

      Es ist doch unfassbar, dass sich Voderholzer erst auf nazikritische Predigtaussprüche Faulhabers beruft und dann in derselben Predigt selbst eine Steilvorlage für die heutigen Ausländerfeinde liefert und eine ganze, seit vielen Jahrzehnten voll integrierte Gruppe von Menschen als "abendlandunfähig" hinstellt, weil sie die falsche Religion haben. Gibt es in Regensburg keine Moslems? Sind die da schlechter integriert als anderswo? In meiner Stadt leben Zehntausende von Moslems und sind genauso gut integriert wie ich. Müssen die jetzt ihre Religion als "Negation des christlichen Abendlandes" aus ihrem Kulturrepertoire streichen oder was? Das ist der reine Faschismus, Aufstacheln zum Hass gegen bestimmte Volks- oder Religionsgruppen. Wenn meine Nachbarn, alle Moslems und fast alle in Deutschland geboren, von Bischof Voderholzers Hörern als "integrationsunfähig" verunglimpft werden, kann er nicht einfach so tun, als wäre er gegen Rassismus. Ist er nicht. Er gibt ihm Futter, und zwar kräftig, wie das einschlägige Medienecho zeigt. Und Voderholzer ist klug genug, dass er das Einsehen muss. Das war ein ganz großer Fehler.

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