Samstag, 7. Januar 2017

CNA-Chefredakteur A.C. Wimmer: Die acht Herausforderungen, die das Jahr 2017 prägen werden!

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Es ist mutig, in wenigen Sätzen beschreiben zu wollen, worin die besonderen Herausforde-
rungen eines ganzen beginnen-
den Jahres für Kirche und Welt wahrscheinlich bestehen wer-
den. Da muss man zwangsläufig allgemein bleiben, aber ich finde, es ist CNA-Chefredakteur Anian Christoph Wimmer doch ganz gut gelungen. -- Was meinen Sie?  ---> HIER !

Kommentare:

  1. Originalzitat Wimmer:
    "Amoris Laetitia (AL) und die Dubia sind dafür der auch 2017 voraussichtlich prominenteste Ausdruck. Selbst wenn eine Beantwortung der fünf höflich gestellten Fragen an Papst Franziskus erfolgen sollte, und die Deabtte damit ein offizielles Ende finden möge: Die teilweise sich gegenseitig ausschließenden Interpretationen des päpstlichen Schreibens in verschiedenen Pfarreien, einzelnen Diözesen, ja, ganzen Bischofskonferenzen müssen in der Praxis dann auch geklärt werden."
    So ist es: Die Kardinäle haben höflich angefragt,
    und mit der Nichtbeantwortung hat der Papst sich selbst
    und der Kirche Schaden zugefügt.
    Das Thema wird das ganze Jahr 2017 überschatten,
    ist zu befürchten, und Journalist Wimmer hat recht,
    dass das eigentliche Problem erst richtig losgeht, wenn
    jede Diözese ihre eigene Interpretation veröffentlicht.
    Es wird so kommen, wie wir es schon mit anderen
    Dingen (z.B. extra Taufgottesdienste für bestimmte
    VIPs des Pfarrers unter Ausschluss der Öffentlichkeit)
    geschieht: In Bistum A werden z.B. die wiederverheiratet
    Geschiedenen in Scharen und ohne lange Gespräche zur
    Kommunion zugelassen, in Bistum B dagegen nicht.
    Mal sehen, wie diese Art von katholischer Vielfalt noch
    enden wird. Vielleicht so, dass Bistum A an die Gottes-
    sohnschaft Jesu glaubt und Bistum B nicht...?

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    1. Von "fünf höflich gestellten Fragen an Papst Franziskus" zu reden, ist wirklich der Hammer. So ein frecher Lügner. Das ist schlicht EWTN-Propaganda. So unverschämt zu lügen traute sich bisher nichtmal Die Tagespost.

      Auch wenn Wimmer sich einigermaßen zahm gibt und oft auch m.E. ziemlich gute und hellsichtige Artikel schreibt, darf man nicht vergessen, was er hier in Dtschl. eigtl. soll und was er für eine Funktion hat.

      CNA ist ein Zweig des peruanischen Sodalitiums und wurde von Edward Pentin aufgekauft und mit Schützenhilfe von EWTN nach Europa gebracht. Es geht also darum, hier ein funktionierendes Sprachrohr für die amerikanische religiöse Rechte aufzubauen. Wimmer ist keineswegs der eigenständige Journalist, der er vielleicht mal war, als er noch für Kirchenzeitungen schrieb, sondern gewissermaßen E.Pentins und R.L.Burkes Propagandachef hierzulande.

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    2. Lieber Leser Jorge, die Information über die
      Besitzverhältnisse bei CNA ist mir vollkommen
      neu. Meinen Sie wirklich den Journalisten Pentin?
      Hat der die Nachrichtenagentur aufgekauft?
      Das ist nicht gerade billig, ist der so begütert?
      Über einen Linknachweis würde ich mich freuen,
      danke!

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    3. ACIPrensa (das spanischsprachige Presseimperium des peruanischen Sodalitiums) lag 2013/14 ziemlich am Boden. Grund war zum einen der Missbrauchsskandal der Sodalitium-Gründer (alle wegen sexueller Missbräuche geschasst) und die dadurch fehlenden Spendengelder; zum anderen die Entmachtung Kardinal Ciprianis nach der Papstwahl; außerdem versch. missglückte Expansionsvorhaben innerhalb der spanischsprachigen Welt (2011 wollte man in Chile Fuß fassen, was aber wegen der bekannten Aversionen des chil. Episkopats und nat. auch der Chilenen generell ggü. Peru nicht funktionierte; auch Spanien hatte schon seine eigenen Tradi-Plattformen und ACIPrensa war da nicht so erfolgreich wie erhofft; ähnlich Argentinien).

      2014 machte Edward Pentin seine Perureise und hat das Projekt eingefädelt, ACIPrensa in die Staaten zu bringen. Inwieweit damals schon EWTN im Boot saß, weiß ich nicht. Jdfs. war es Pentins eigene Idee.

      Woher Pentin das Geld hatte, weiß ich natürlich auch nicht (wahrscheinlich vom TFP oder auch direkt von EWTN). Die Idee, das neue Portal "CNA" auch auf Deutsch und in anderen europ. Sprachen herauszubringen, stammt m.W. auch direkt von Pentin. EWTN Deutschland war ja bis dahin ein Misserfolg, sodass CNA als neuer Versuch gelegen kam.
      Das fiel auch gerade in die Zeit der Oktobersynoden, wo man neue Propagandaplattformen brauchte, um in Europa die amerikanische Position zu verbreiten.

      Hatte ich auch schonmal geschrieben:
      http://kreuzknappe.blogspot.de/2015/09/der-nachste-synoden-alarm-ist-ausgelost.html?showComment=1443620441464&m=1#c2935094718084055195

      Links habe ich nicht mehr, müsste ich suchen.
      Kann aber auch jeder selber nachrecherchieren.

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    4. Herzlich Dank, Leser Jorge!
      Ihre Wortmeldungen sind in der Regel sehr
      hilfreich und kompetent, ein Gewinn für
      diesen Blog.

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    5. Ich weiß auch gar nicht, ob "Geld" hier wirklich eine so große Rolle spielte. Der Deal war ja ein Gewinn für beide Seiten. Pentin suchte nach seiner Trennung von ZENIT und den Legionären Christi eine neue, eigene Plattform und ACIPrensa hatte Schwierigkeiten. Das Geld für die neue Infrastruktur kam sicherlich von irgendwelchen Unterstützern oder von EWTN, wo das Projekt angebunden ist.

      Mit "aufgekauft" meinte ich also weniger, dass Pentin da großartig investiert hätte, sondern dass er die bestimmende Figur des Imperiums ist, die (zumind. für den nichtspanischsprachigen Bereich) bestimmt, was da geschrieben wird.

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  2. Niemand kann wirklich wissen,
    worin die schlimmsten Herausforderungen liegen
    werden. Herr Wimmer geht von wahrscheinlichen Annahmen
    aus, deren Richtigkeit sich erst noch beweisen muss.
    Es kann auch sein, dass wir 2017 in einen großen
    kriegerischen Konflikt oder schlimmste Terroranschläge
    hineinschlittern, dann sieht alles ganz anders aus!

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  3. Sehe ich genauso. "Fatima und Luther" sind ebenso wie "Amoris Laetitiae" ziemlich nebensächlich und taugen als Aufreger höchstens mal zur Ablenkung, wenn einem gerade langweilig ist.

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