Mittwoch, 25. Januar 2017

"Der Papst und seine Kritiker" - mit einem ungewöhnlichen Foto bei "katholisch.de"

Was mir zuerst auffiel, war das Foto zum Artikel von Redakteur Björn Odendahl bei "katho-
lisch.de"

Vielleicht täusche ich mich da, aber irgendwie sieht Papst Franziskus da nicht so "strah-
lend", ja fast "ungeschminkt" oder vielleicht auch einfach erschöpft aus, finde ich - wobei ich um Himmels willen nicht behaupten will, der Papst werde vor jedem Auftritt irgendwie optisch hergerichtet!

So subjektiv wie Empfindungen beim Anblick eines Fotos ist sicher auch mein Eindruck von diesem lesenswerten Artikel über den "Papst und seine Kritiker"
Der Autor fasst die Lage gut zusammen - dieser Papst ist "ein Mann, der polarisiert", von Anfang an und jetzt mehr denn je. 
Viele begeistert er, viele stößt er ab - und man unterstellt ihm sogar, dass seine Demut nur zur Schau gestellt ist, da z.B. sein "bescheidenes" Wohnen außerhalb des Apostolischen Palastes beachtliche Zusatzkosten verursacht.
Mit seiner Forderung nach einer "armen Kirche für die Armen" mache der Papst sich auch nicht nur Freunde, denn das sehen längst "nicht alle Wür-
denträger"
ebenso.
Am übelsten stößt seinen Kritikern aber auf, wie Björn Odendahl erkennt: "Doch Franziskus tut noch mehr. Er schafft Fakten - und das auch noch, bevor er sie in irgendeiner Art und Weise rechtlich legitimiert. Beispiel Fußwaschung..." - So hat er auch seine Umgebung häufig in einige Erklärungsnöte gebracht.

Und dann "Amoris laetitia" - das ist nach Ansicht des Autors "das Züng-
lein an der Waage. Franziskus verändert nichts und doch wird alles an-
ders... - Das ist eine Herausforderung für die Seelsorger vor Ort, die Angst machen kann..."

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