Samstag, 14. Januar 2017

Der Papst will's wissen: Fragebogen an die Jugend zur Vorbereitung der Synode

Die Jugend ist gefragt,
und sogar nicht gläubige Jugendliche dürfen mitmachen: Eine Fragebogenaktion zur Vorbereitung der nächsten Weltbischofssynode im Oktoger 2018 ist vom Vatikan ange-
kündigt, man lese ausführlich z.B. ---> HIER !
Das 22-seitige Arbeitspapier, das an die einzelnen Bischofskonferenzen ging, ist online auch in deutscher Sprache nachlesbar, und es enthält auch, wenn man nach unten scrollt, eine ganze Reihe von Fragen.

Wenn man sich die Wortwahl im Text anschaut und auch die dort zu lesenden Fragen, dann scheint mir, dass die Herren im Vatikan noch eine Menge lernen müssen, um eine Sprache zu verwenden, die allgemein ver-
ständlich ist...
Die Bischofskonferenzen, kirchliche Institutionen und Ordensgemein-
schaften, für die diese Fragen gedacht sind, werden das aber sicher hinkriegen. Inwieweit das Ganze vielleicht doch etwas akademisch bleibt, überlasse ich der Beurteilung meiner Leser...

Der Fragebogen speziell für die Jugendlichen in aller Welt soll erst am 1. März freigeschaltet werden, wie es heißt, unter der Inernetadresse www.sinodogiovani2018.va...
Weitere Infos ---> HIER und HIER und HIER ! 

Kommentare:

  1. Da wird mal wieder viel Wind gemacht,
    und es bleibt der Sturm im Wasserglas.
    Was erwartet der Vatikan denn wohl, welche Jugendlichen
    sich den Fragebogen wirklich anschauen?!

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  2. Originalfrage Nr. 35: "Was erbitten die Jugendlichen
    Eures Landes heute konkret von der Kirche?"
    Glaubt man ernsthaft, dass Bischofskonferenzen, die
    mit zölibatären Männern jenseits der 60 besetzt sind,
    diese Frage wahrheitsgemäß beantworten können?
    Mir scheint, da ist mal wieder der "heilige Sankt
    Bürokratius" am Werke, der viel, viel Papier produ-
    zieren wird.
    Und nachher wird's laufen wie nach der letzten Synode:
    Kein wirklich hilfreiches Ergebnis, viel blabla,
    und dann noch ein Schreiben des Papstes, das auch
    nicht weiterhilft.

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    1. Ordinariatsgeschädigter14. Januar 2017 um 13:16

      Danke für den Tipp!
      Habe mir daraufhin den Fragebogen auch mal
      angeschaut. Na, das werden mal wieder die
      berühmten "Potemkin'schen Dörfer", bei den
      die Kirche sich was vormacht.
      Frage 37: "Wie und wo gelingt es euch, den
      Jugendlichen zu begegnen, welche nicht in die
      kirchlichen Einrichtungen kommen?"
      Na, das ist doch klar,
      da fahren die Kardinäle Marx und Woelki mit
      dem Auto hin, in die Discos und Jugendclubs!
      :-)

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  3. Die Kirche hat den Anschluss an die Jugend
    vielleicht schon verloren, sagt der ZDF-
    Vatikankorrespondent Erbacher:

    http://blog.zdf.de/papstgefluester/2016/10/06/bischofssynode-zur-jugend/

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