Donnerstag, 19. Januar 2017

Die Aufregung über AfD-Redner Björn Höcke und sein "Denkmal der Schande"

... ist berechtigt und verständlich, und es
ist erstaunlich, wie schnell die Deutsche Bischofskonferenz reagieren kann, um eine Stellungnahme abzugeben ---> HIER !
Da ist es dem geschickten Redner Björn Höcke mal wieder gelungen, eine Provo-
kation zu landen, bei der alle sofort anbeißen. Dass sich die Aufregung in den Medien in der typischen Verkürzung fast nur um einen ein-
zigen Satz aus einer langen Rede dreht, ist allerdings auch kein besonders gutes Zeichen.
Clever wie er ist, hat er auch sofort eine
Art Klarstellung losgeschickt, nachdem die verbale Bombe detoniert ist: Er habe es ja überhaupt nicht so gemeint, und man solle doch gefälligst mal auf seinen Text schauen - und auch darauf, dass ein paar prominente Leute Ähnliches gesagt hätten. 

Auch gut, dass er deswegen angezeigt worden ist, denn so lässt sich vor Gericht klären, ob es wirklich Volksverhetzung war oder vielleicht doch nicht.
Man lese ein paar Quellen dazu ---> HIER und HIER und ein Video HIER und HIER und HIER und HIER !
Björn Höcke will in aller Munde bleiben, schätze ich mal, gemäß dem Motto "Auch Negativwerbung ist schließlich Werbung".  - Ich finde solche Spielchen einfach nur traurig und beschämend, aber meiner bescheidenen Meinung nach wäre es andererseits jetzt ein Zeichen journalistischer Klug-
heit, sich nicht tagelang an sowas abzuarbeiten (um das Wort "aufzugeilen" zu vermeiden). Jetzt hat vor allem das Gericht das Wort...