Mittwoch, 18. Januar 2017

Ein selbsternannter Papstversteher bei "katholisch.de" fordert: Papst Franziskus, stelle Deine Worte endlich klar!

Es ist jammerschade, dass meine Leser
mich nicht sehen können, wenn ich meine Blogartikel schreibe - oft mit einem gewissen Lächeln oder Augenzwinkern.
Ja, ich gebe es zu: Seit einigen Monaten lese ich täglich auch, was "katholisch.de" so alles schreibt - warum auch nicht, da keine Ansteckungsgefahr besteht.

Heute hat Redakteur Björn Odendahl mal wieder einen "Standpunkt" veröffentlicht, der gar nicht mal so übel ist.
Zwar muss er polemisch - das ist wohl bei amtlichen katholischen Schreibern politisch korrekt - von "selbsternannten Bewahrern der Lehre" schreiben, wenn er die Konservativen bei den Katholiken meint, aber immerhin hat er des Pudels Kern messerscharf erkannt: Der ganze Konflikt rund um "Amoris Laetitia" ist deshalb so hoch gekocht, weil Papst Franziskus die nötige Klarstellung einiger Formulierungen standhaft verweigert. 

Und darum finde ich es auch gut und richtig, dass Herr Odendahl Papst Franziskus auffordert, endlich dem Hickhack ein Ende zu bereiten, indem er "sich noch einmal zu Wort" meldet und mit seiner nötigen Festlegung für eine Befriedung sorgt. - Falls Herr Odendahl es noch nicht gemerkt hat: Das ist ja genau das, was auch die Kritiker von Papst erwarten, einschließlich der vier Kardinäle...
Man lese (einschließlich Leserkommentaren) ---> HIER !

Kommentare:

  1. Nene, da haben Sie etwas falsch verstanden... Die Kritiker fordern den Papst auf, auf ihre Linie zurückzuschwenken, das ist ja gerade das Unverschämte daran. Unklarheiten sind längst ausgeräumt, das akzeptieren die Spalter allerdings nicht.

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    1. Da ist gar nichts klar. Und es soll ja auch gerade nichts klar sein. Franziskus wäre der erste Linke, der bereit ist, seine Willkür unter Recht, Gesetz und Regel zu bringen. Herrschen Linke dann, endet es ausnahmslos immer in Tyrannei und Schrecken.
      Die Fatale Fußnotenherrschaft des Franziskus hat noch nicht eine einzige wirklich klare und verbindliche Regierungsaussage getroffen. Und ich kann auch keine Bereitschaft dazu erkennen. Im Gegenteil: Über Unschärfe, Einzelfallrethorik und Zwei- und Mehrdeutigkeiten behält man sich alle Türen offen, um frei walten und schalten zu können. Um ja nicht seiner Willkür Zügel anlegen zu müssen. Mein Gott, die Kirche war wirklich schon einmal erwachsen. Was für ein Rückfall!

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    2. Sie sind nicht ausgeräumt, da der Papst die Fragen nicht beantwortet hat.

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    3. Wie Recht sie haben! Man kann komplexe Situationen eben nicht alle per Gesetz über einen Kamm scheren. Deshalb wird Franziskus die Fragen nicht beantworten, denn genau das steht ja in AL. Das ist erwachsen und ein großer Fortschritt, weg von der naiven Schwarzweißrhetorik von Gesetzestexten hin zu den Menschen, ganz im Sinne Christi. Und wie der von den Gesetzeshütern verfolgt wurde, so ergeht es auch Franziskus, es kommt schon einer wahrhaften Heiligsprechung gleich.

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    4. @"Nöö":

      "...ganz im Sinne Christi..."

      Ihr "Christus" ist ein Phantasieprodukt, das schlicht und einfach nichts mit dem Neuen Testament zu tun hat: "Wer nur ein Jota aufhebt und die Menschen so lehrt..."; "Wer einem dieser Kleinen Ärgernis gibt, dem wäre es besser..."; "Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, begeht Ehebruch"; "Nicht jeder der zu mir Herr, Herr sagt..., sondern wer den Willen meines Vaters tut..."; "Wer glaubt und sich taufen läßt, wird selig werden, wer nicht glaubt, wird verdammt werden." "Euer Vater ist er Teufel, und ihr wollt die Werke eures Vaters tun. Dieser war ein Menschenmörder von Anbeginn." usw.

      Es würde von bedenklicher, um nicht zu sagen pubertärer Unausgegorenheit zeugen, wenn man sich die "unbequemen" moralischen Ansprüche Jesu Christi durch läppische Phrasen von angeblichem "Erwachsensein", unbedarfte Polemik gegen "Schwarzweißrhetorik" usw. vom Leibe schaffen wollte.

      Da Sie bestimmten Personen "Spaltung" vorwerfen, ist vielleicht eine kleine Erinnerung hilfreich: "Neuerer" und "Häretiker" sind in der Kirche seit jeher synonym verwendete Begriffe, besonders häufig und deutlich in den ersten Jahrhunderten der Kirchengeschichte. Lesen Sie einmal in Dokumenten aus urchristlicher oder patristischer Zeit irgendwetwas über "Neuerer". So etwa folgendes kleine Beispiel für angewandte "Schwarzweißrhetorik": Als einmal der Apostelschüler Polykarp dem Marcion, einem "Neuerer" (=Häretiker=Spalter), begegnete, und von diesem hämisch gefragt wurde, ob er ihn erkenne, antwortete er: "Ich erkenne den Erstgeborenen des Teufels".

      Schließlich: Christus wurde nicht von (authentischen) Gesetzeshütern, sondern von interessegeleiteten Gesetzesverdrehern verfolgt, die den Anspruch Gottes mittels heuchlerischer Manipulation auf das Maß ihrer spießig-saturierten Selbstzufriedenheit zurückschrauben wollten. Die Parallelen zum heutigen Geschehen sind tatsächlich evident. Die Unauflöslichkeit der Ehe ist den neuen Pharisäern ebenso ein Dorn im Auge, wie den alten.

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    5. Es bedarf nur eines einzigen jesuanischen Satzes, um ihre ganze Rede zu widerlegen: Ich verurteile dich (die Ehebrecherin) nicht! Wenn der Herr es nicht tut, warum glaubt die Kirche es tun zu dürfen?

      Und wenn Sie mir eine persönliche Frage erlauben: Haben Sie noch nie in ihrem Leben einen lüsternden Blick gewagt? Wenn nicht, gratuliere ich Ihnen zu ihrer übermenschlichen Disziplin! Wenn doch, verstehen Sie vielleicht, dass es Christus genau darum geht: Was verurteilst du andere, fange bei dir selbst an, da hast du genug zu tun.

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    6. Man sollte Nöö
      mal eine Bibel schenken.
      Der "einzige jesuanische Satz" wird von ihm
      nämlich sehr unvollständig zitiert.
      Der geht nämlich noch weiter: "... und sündige
      fortan nicht mehr...!!!"

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    7. Und Sie glauben, das relativiere die erste Aussage? Ich denke nicht!

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    8. @"Nöö":

      Der Herr verurteilt eine reuige Sünderin nicht, und mahnt sie, nicht mehr zu sündigen. Das also halten Sie für eine "Widerlegung" des oben Gesagten...

      Dann greifen Sie zum alten Trick des "Ad hominem"- Arguments, wenn Sachargumente fehlen. Lachhaft.

      Sie werden verstehen, daß mir meine Zeit für Auseinandersetzungen auf einem derart erbärmlichen Niveau zu schade ist.

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    9. Jetzt decken Sie Ihre abenteuerlichen Deutungen der Bibel aber endgültig auf. Wo im Text steht etwas von Reue? Sie machen sich hier lächerlich mit ihrer Pharisäerexegese. Deshalb gehen Sie wahrscheinlich auch laufen ;-) Der Herr verurteilt sie nicht. PUNKT!

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    10. Lieber Leser Nöö,
      Ihr Zweitname lautet wahrscheinlich "Peinlich".

      http://bibeltext.com/john/8-11.htm

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  2. Ordinariatsgeschädigter18. Januar 2017 um 10:47

    Dickes Lob an den Kreuzknappen:
    Genau so ist es, und vermutlich will Herr Odendahl
    das auch sagen, darf aber nicht...

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  3. Allein die Tatsache, dass nun der etwa 300. Artikel
    bei katholisch.de und anderswo zum Thema erscheint,
    beschreibt den schlimmen Zustand der Verwirrung zur
    Genüge.
    Was für eine Zumutung, dass nun jeder nach eigenem
    Gusto entscheiden kann, egal, wie sehr man sein Ge-
    wissen am Lehramt orientiert oder nicht.
    Am schlimmsten aber:
    Die vom Papst geforderten ausführlichen Beratungsge-
    spräche mit einem Seelsorger sind völlig praxisfern.
    Welcher Priester hat schon Zeit, ein halbes Dutzend
    Paare in geschätzten 100 Stunden Einzelgesprächen mit
    den Tiefen der Problematik vertraut zu machen, damit
    sie danach eine verantwortbare Entscheidung treffen
    können?!
    Herr Odendahl hat in einem Punkt recht,
    es ist allerhöchste Zeit, dass der Papst eingreift und
    das von ihm veranstaltete Durcheinander beendet !!!

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  4. Die maltesische Richtlinie wurde umgehend im L'Osservatore Romano abgedruckt, Überschrift „Licht für unsere Familien“.

    Wenn das die Kritiker nicht zufrieden stellt, weiß ich es auch nicht.

    Den bösartigen Fragebogen Burkes kann der Papst auf keinen Fall beantworten. Da muss man auch nur ankreuzen (die "richtige" Reihenfolge ist: ja nein nein nein).
    Wenn der Papst "richtig" antwortet, fordern die Kritiker die Rücknahme von AL oder beachten es einfach nicht. Wenn der Papst im Sinne der Fragesteller "falsch" antwortet, behauptet Burke, der Papst sei "häretisch" und wählt einen Gegenpapst. Das wäre dann wirklich ein "Schisma". Deshalb kann der Papst darauf natürlich nicht antworten. Dass das immer noch nicht begriffen wird.

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    1. Jorge,
      Ihre Behauptung ist mal wieder Quatsch,
      wie jeder durch die Lektüre
      des Original-Textes der vier Kardinäle
      selbst feststellen kann:

      http://www.katholisches.info/2016/11/14/vier-kardinaele-stellen-sich-papst-franziskus-mit-fuenf-dubia-zu-amoris-laetitia-frontal-in-den-weg/

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    2. Oh ja, ich hab falsch getippt ;-)

      G'rad nochmal nachgeschaut.
      Die im Sinne der Fragesteller "richtige" Antwort ist:

      The answers to the dubia are: no, yes, yes, yes, yes.

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    3. @Jorge: Das mag man so sehen. Doch ist die Zwickmühle der vier Gerechten (man erlaube mir diese kleine Anspielung auf die Romanfiguren des Edgar Wallace) ja nur eine Folge der Zwickmühle der progressiven Revoluzzer. Die haben gedacht, wenn sie nur endlich den Papstthron erobern, dann müssen alle dem Papst folgen, weil er ja eben Papst sei. Und so wollten und wollen sie die Protestantisierung auch der Kirche durchsetzen: Der Papst bestimmt einfach einen protestantisierenden Kurs. Wer ihm nicht folgt, folgt nicht dem Papst - ist also Protestant. Wer ihm folgt, wird ebenfalls Protestant, weil das die neue deutsche Linie im Rom des alternativlos (un)barmherzigen Bergoglio-Regimes ist. Und es ist durchaus klug, den vermeintlich Neunmalklugen sozusagen in ihrer Sprache ebenso neunmalklug zu entgegnen: Zwickmühle gegen Zwickmühle. Trick 17 gegen die Dubia.
      Dieses Patt war und ist hochnotwendig.
      In der Sache komemn wir weder mit dem Relativismus der Revoluzzer noch mit dem Stalinismus der "Pharisäer" weiter - und auch nicht mit dem stalinistischen Progressivismus des Franziskus. Die Lehre will unter Entsagung persönlichen Geschmackes und unter Züchtigung jedweder Kirchenpolitik, frei von Willkür und Durchsetzungswillen behutsam und sorgfältigst vertieft werden. Und vor allem dürfen dabei die Wesenskerne der Sakramente nicht beschädigt werden, und schon gar nicht das Sakrament des Altares. Dies ist alles möglich. Wir sind noch nicht am Ende. Der Zank der Kirchenpolitiker hoffentlich schon. Dazu mag dieses Patt gut sein.

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  5. Ich finde es bedauerlich, dass hier gleich
    mit Vokabeln wie "bösartig" hantiert wird.
    Wer z.B. Kardinal Meisner kennt, der weiß sehr gut,
    wie papsttreu und glaubenstreu der ist,
    und die Unterstellung von Bösartigkeit halte ich
    für eine Beleidigung!

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    1. Mit Meisner habe ich ja selbst am Tag nach der Veröffentlichung der Dubia gesprochen und finde ihn natürlich nicht "bösartig".
      http://kreuzknappe.blogspot.de/2016/11/schones-video-papst-em-benedikt-xvi.html

      Auch Burke nicht.
      http://kreuzknappe.blogspot.de/2016/12/zweifel-der-vier-kardinale-sind.html?showComment=1481456460208#c5075304339101849709

      Die Dubia selber sind aber eine bös ausgeheckte Sache.

      Und die Leute, die immer so tun, als wären das "unschuldige Fragen", die der Papst doch mal bitteschön beantworten soll, müssen schon etwas bösartig sein, finde ich, denn man kann das besser wissen.

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    2. @"Jorge":

      "Eure Rede sei: Ja Ja, Nein nein." Preisfrage: Von wem stammt das Zitat?

      Von Papst F. wird nur verlangt, sich klar hinter die unveränderliche Lehre Christi und der von ihm gegründeten römisch-katholischen Kirchen zu stellen. Das ist alles. Die entstandene Situation der Ambivalenz in einem lebenswichtigen Punkt hat Papst F. zu verantworten, nicht die vier Kardinäle. Und nicht nur vom Papst, sondern von jedem ehrlichen Menschen kann man erwarten, daß er sich zu wichtigen Sachbereichen, für die er verantwortlich ist, klar und eindeutig äußert.

      Es ist eine wirklich köstliche Ironie, wenn man, um das Verhalten von Papst F. zu verteidigen, die Forderung nach der Einhaltung dieses Minimalstandards als boshafte Zumutung hinstellen will - bzw. muß.

      In summa: Es ist nach Leser "Jorge" boshaft, von einem Papst Eindeutigkeit zu fordern, und deshalb darf und soll Papst F. sich nicht äußern. Die Chuzpe zu so einer hochnotpeinlichen "Verteidigung eines Papstes" muß man erst einmal aufbringen!







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    3. Matthäus 5,37
      War das nicht dieses eindeutige Schwurverbot?

      Yep.
      Steht übrigens direkt hinter dem (wg. der Unzuchtsklausel) etwas weniger eindeutigen Scheidungsverbot.

      31 Ferner ist gesagt worden: Wer seine Frau aus der Ehe entlässt, muss ihr eine Scheidungsurkunde geben. 32 Ich aber sage euch: Wer seine Frau entlässt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, liefert sie dem Ehebruch aus; und wer eine Frau heiratet, die aus der Ehe entlassen worden ist, begeht Ehebruch.

      33 Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst keinen Meineid schwören, und: Du sollst halten, was du dem Herrn geschworen hast. 34 Ich aber sage euch: Schwört überhaupt nicht, weder beim Himmel, denn er ist Gottes Thron, 35 noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel für seine Füße, noch bei Jerusalem, denn es ist die Stadt des großen Königs. 36 Auch bei deinem Haupt sollst du nicht schwören; denn du kannst kein einziges Haar weiß oder schwarz machen. 37 Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein; alles andere stammt vom Bösen.

      Also zwei zu null für Bergoglio ;-)

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    4. @"Jorge":

      Sie hüten sich wohlweislich, wirklich zu antworten, und betreiben stattdessen ein wenig Pseudoexegese Marke Eigenbau.

      So etwas kann nur anöden. Vergessen Sie's, und freuen Sie sich weiter des imposanten Gedankengebäudes Bergoglios, das wie Honeckers Mauer "noch in hundert Jahren stehen wird".




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    5. Hochwürden, stellen Sie mein Licht nicht unter den Scheffel. Ihre Frage habe ich umgehend und korrekt beantwortet, ich habe das Bibelzitat sofort erkannt und richtig beziffert.

      Ansonsten gilt halt das Übliche.
      Wer nicht hören will, bedarf auch keiner Antwort.

      Das Evangelium ist auch voll mit solchen Fangfragen, die Jesus zuweilen sehr geschickt umdreht oder auch einfach gar nichts sagt und in den Sand schreibt, sodass die Bosheit der Frage auf die Fragesteller zurückfällt. Das ist doch typisch für die Gesprächsführung Jesu. Dem Herrn in diesen Dingen nachfolgen, kann sogar Spaß machen.

      Wer echte Antworten zu dem Thema möchte, als "Traditionalist" meine ich, bekommt sie von mir in zehn bis zwanzig Minuten im persönlichen Gespräch und geht zufrieden aus der Tradiberatung. Das klappt sogar bei lefebvristischen Priestern ganz gut, hab das schon öfter ausprobiert; die sind ja nicht dumm und auch nicht immer uneinsichtig.

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  6. Er schreibt zwar verklausuliert und erfindet
    selbsternannte Glaubenshüter, aber die Kernaussage
    von Herrn Odendahl hat der Kreuzknappe richtig
    herausgearbeitet:
    Es liegt einzig und allein am Papst selbst,
    diesem unwürdigen Zustand ein Ende zu bereiten.
    Wie wär's mit einem Zeitungsinterview...???

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  7. Die Unterteilung zwischen konservativ
    und progressiv in der Kirche, wie sie uns
    jetzt auch wieder von "katholisch.de"
    eingeredet wird, ist schlicht Unfug!
    Wer ist denn bitte dann konservativ?
    Einer, der die Lehre der Kirche beachtet?
    Hört endlich auf mit solchen Sprechblasen
    und sagt konkret, was ihr zu sagen habt!

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    1. @Seelenklempner:

      Ihre Aufforderung am Schluß ist ausgezeichnet! Genau das aber wollen gewisse Leute, z.B. Kasper, nicht. Anstatt "konkret" zu sagen, daß sie nicht an Jesus Christus, seine Kirche und seine zeitlose Lehre glauben, ergehen sie sich in Sprechblasen.

      Allgemein muß jeder, der bestimmte Ideen aus z.B. taktischen Gründen nicht besprechen kann, zu Karikaturen und Sprechblasen seine Zuflucht nehmen. Oder, wie man es jetzt in Rom erleben kann, zu trotzigem Schweigen. Konkrete Eindeutigkeit und Offenheit bedeutet den unvermeidlichen Einsturz jedes Lügengebäudes.

      Angewandt auf "Amoris laetitia": Dieser Text ist eindeutig zweideutig. Hierin erschöpft sich dessen "Eindeutigkeit". Weitere konkrete und freiwillige Aussagen sind von Papst F. zu diesem Thema im wesentlichen nicht zu erwarten. Er meint wahrscheinlich, damit durchzukommen. Aber: Die Entwicklung hängt glücklicherweise nicht davon ab, was ihm in seiner unfaßbaren Hybris beliebt und was nicht. Die äußerste "Peripherie" des Zumutbaren und Möglichen ist längst überschritten.

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    2. Wie gestern schonmal gesagt, Verächtlichmachung und Verleumdung kirchlicher Würdenträger ist kirchenrechtlich strafbar.

      Die Behauptung, ein konservativer Spitzentheologe und Kurienkardinal wie Kdl. Kasper würde "nicht an Jesus Christus, seine Kirche und seine zeitlose Lehre glauben" (Kasper ist Autor des ekklesiologischen Standardwerks Katholische Kirche. Wesen - Wirklichkeit - Sendung) bewegt sich m.E. schon zu stark in diese Richtung. Ist jedenfalls eine idiotische Behauptung.

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