Dienstag, 31. Januar 2017

Einreiseverbot für Donald Trump nach Deutschland?

Das ist doch wenigstens mal
ein spektakulär neuer Ansatz: Der FDP-Politiker Wolfgang Kubicki hat vorgeschlagen, von deutscher Seite aus ein Einreiseverbot für den der-
zeitigen amerikanischen Präsidenten Donald Trump auszusprechen... ---> HIER !

Und ansonsten das Übliche:  Die Diskussion wird erbittert pro und contra geführt, und wie ebenfalls üblich, ist jede der kon-
trären Seiten sich absolut sicher, dass sie ganz selbstverständlich recht hat und die anderen sowas von daneben liegen.
Und so redet man eher nicht miteinander, sondern gegeneinander, wobei das verlinkte Video zeigt, dass dabei die Bedeutung des Zuhörens offenbar häufig maßlos überschätzt wird... ---> HIER !

So lief es auch gestern Abend in der Talk-Runde von "hart aber fair": Alle haben eine ganz explizite Meinung, nur so recht aufeinander passen tut das nicht. Besonders überraschend war dabei die Position eines Spezialisten, der als "Verhandlungsexperte" gebucht wird, wenn ein Konflikt z.B. zwischen zwei verhandelnden Firmen fast aussichtslos er-
scheint: Der steht doch glatt auf dem Standpunkt, dass Trump ganz clever vorgeht!

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER und HIER und schaue sich auch die heftige Leserdiskussion bei "hart aber fair" an ---> HIER !

Kommentare:

  1. Nein, nein, lieber Kreuzknappe,
    sooooo bitte nicht!
    In der Regel bin ich in etwa auf Ihrer Wellen-
    länge, aber diesmal haben Sie einen groben
    Schnitzer begangen: Das eigentliche Problem in der
    Diskussion in Deutschland ist doch NICHT, dass es
    zwei konträre Ansichten über Trump gibt, sondern
    das Problem ist, dass die Berufs-Meinungsmacher ihre
    ganz bestimmte, einseitige Sichtweise durchsetzen
    wollen: Trump ist der Böse, wir sind die Guten!
    Schade um Ihren heutigen Beitrag!

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  2. Um an die interessante Leserdiskussion zum
    gestrigen Trump-Beitrag des Kreuzknappen anzu-
    knüpfen:
    Unsere Medien-Fuzzis haben ihre Anti-Trump-Brille
    auf und sind nicht bereit, diese mal abzulegen.
    Tatsachen zählen da einfach nicht.
    Trump hat vollkommen richtig gehandelt, für den
    kurzen Zeitraum von drei Monaten bestimmte Länder
    von der Einreise in die USA auszuschließen,
    denn wie jeder besser Informierte weiß, kann man
    dort Identitäten auf dem Schwarzmarkt und sogar bei
    Regierungsstellen kaufen, gegen Schmiergeld.
    So berichtete sogar die renommierte "BBC" darüber,
    dass man Pässe einfach so kaufen kann:

    http://news.bbc.co.uk/2/hi/africa/3704127.stm

    Wenn Deutschland so naiv ist, solche Leute eimreisen
    zu lassen, wird es die Quittung dafür noch bekommen!

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  3. >>Der steht doch glatt auf dem Standpunkt, dass Trump ganz clever vorgeht!<<

    Trump hat in einer Woche mehr Wahlversprechen eingelöst als Kohl und Merkel zusammen. Das ist nicht clever sondern konsequent. Wollen wir keine konsequenten Politiker? Dann im September Merkel wählen!

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  4. Das Thema wird bald ein jähes Ende finden,
    denn der Generalanwalt des Staates Washington
    wird eine Klage gegen Trump's Beschluss einreichen,
    und Juristen sagen, die Erfolgsaussichten sind gut,
    den Einreisestopp damit zu Fall zu bringen,
    also die erste große Niederlage für Trump nach
    nicht einmal zwei Wochen Regierungszeit!

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    1. Ich fürchte, Leserin Ricarda,
      da muss ich Sie mal von ein paar Illusionen
      befreien. Offenbar stellen Sie sich unter dem
      "Generalanwalt" einen unabhängigen Beamten vor,
      der nur dem Gesetz und seinem Gewissen verpflichtet
      agiert.
      Das ist in den USA etwas anders.
      Im Staat Washington haben traditionell die
      "Demokraten" das Sagen und haben auch als Gegner
      von Trump für Clinton gestimmt.
      Bob Ferguson ist vor allem eines: er ist ein
      Politiker aus dem Stall der Demokraten,
      der dieses Amt nun wahrnimmt:
      https://en.wikipedia.org/wiki/Bob_Ferguson_(politician)

      Zugleich ist Ferguson ein ehrgeizer Mann,
      der als Generalstaatsanwalt häufig in den Schlag-
      zeilen ist, so z.B. als Befürworter der Homo-
      Aktivisten: so ging er gegen einen Blumenladen vor,
      die für eine homosexuelle "Ehe" nicht den Blumen-
      schmuck liefern wollten.
      In den USA hat er den Spitznamen "Bagdad Bob":

      https://bearingarms.com/bob-o/2016/09/08/baghdad-bob-ferguson-pushes-assault-weapon-ban-washington-state/

      Es ist durchaus denkbar, dass er mit der Klage
      vor Gericht erfolgreich ist - und damit auf der
      Karriereleiter weiter nach oben klettert.
      Sie sollten allerdings bedenken, dass dies erst
      einmal kein Beinbruch für Trump ist, denn die
      Vorgänger-Präsidenten haben auch etliche Schlappen
      einstecken müssen, als gegen sie gestimmt wurde.

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  5. Bei unseren Profi-Journalisten ist Hopfen und
    Malz verloren, sie schreiben nur noch mit Schaum
    vor dem Mund, sobald sie "Trump" gelesen haben.
    Jetzt regen sie sich auf,
    dass er die kommissarische Justizministerien ent-
    lassen hat - dabei wäre das ohnehin in kürzester
    Zeit der Fall gewesen,
    denn die Dame ist noch ein Überbleibsel aus der
    Obama-Regierung und sollte den Job nur machen,
    bis der neue im Amt ist.
    Aber sie hat es clever verstanden, sich einen
    mediengeilen Abgang zu verschaffen,
    indem sie wenige Tage vor ihrem sowieso geplanten
    Abgang noch einen Aufstand inszeniert.
    Die Medien sind ihre dankbaren Abnehmer...

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  6. Matthis
    Sie wurde ausdrücklich deswegen entlassen, weil sie die Anordnung für verfassungswidrig hält und das auch gesagt hat, das ist ein Unterschied.

    Dr. Boer
    Washington ist nur der erste Bundesstaat, der jetzt Klage eingereicht hat, aber sicherlich nicht der letzte ... so gut wie alle haben verlauten lassen, dass sie das Einreiseverbot für verfassungswidrig halten

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  7. Die mächtigen Gegner Trumps aus
    dem Establishment, allen voran der Milliardär
    Soros, der im Wahlkampf GEGEN Trump ca. 1 Milliarde
    Dollar verloren hat, werden bis zum letzten
    Atemzug gegen den ihnen so verhassten Präsidenten
    kämpfen.
    Die Mehrheit der Amerikaner steht allerdings auf
    der Seite von Trump.

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    1. Ja ja, die "Soros"-Platte wird mal wieder abgenudelt. Besonders beliebt bei den Tradis, weil die damit ihre antisemitischen Ressentiments bedienen können.

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  8. Besorgter Bürger1. Februar 2017 um 02:43

    Vielleicht liegt die lückenhafte Medien-
    berichterstattung über Donald Trump einfach daran,
    dass fast alle deutschen Medien von "dpa"
    beliefert werden, und was die behaupten, hat dann
    möglicherweise den Charakter von Dogmen.
    Man kann das so sehen,
    aber es fehlt meistens völlig der Hinweis,
    dass in den USA etwa die Hälfte der Bevölkerung das
    ganz, ganz anders sieht, nämlich so wie Trump.
    Leider muss man unseren Medien
    eine völlige Einseitigkeit bescheinigen, wieder einmal.

    Man schaue dieses Video:
    https://www.youtube.com/watch?v=INfMmJdQiYs

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