Montag, 2. Januar 2017

Führender Journalist gibt zu: Abweichende Meinungen werden in Redaktionen kaum noch riskiert...

Über die Probleme der führenden Meinungsmacher habe ich schon öfter hier im Blog geschrieben, auch über die deut-
lichen Zweifel eines Großteils der Bevölke-
rung an der Objektivität der Berichter-
stattung. 

Aktuell liest man ein ehrliches Interview mit einem führenden Journalisten Deutschlands, dem Leitartikler und Bücherschreiber, dem politisch eher links zu verortenden Stephan Hebel von der "Frankfurter Rund-
schau"
. ---> HIER !

Im Gespräch mit Markus Klöckner von "TELEPOLIS" gibt Hebel zu, dass die meisten Redaktionen in Deutschland quasi im eigenen Saft schmoren.
Man gebe oft nur vorgefertigte Bausteine der Agenturen ungeprüft weiter, wie ein "Durchlauferhitzer".  Zeit für eigene Recherchen bleibe oft kaum. 

Zum anderen räumt er ein, dass es in den Redaktionen eine Art "Gruppen-
druck"
gibt für eine bestimmte politische Meinung; "kaum noch jemand" könne "abweichende Perspektiven" riskieren. Andersdenkende Vorschläge würden oft damit abgetan, das sei "für die Leser jetzt eine Überforde-
rung"
...  ---> HIER und Fortsetzung HIER !

Stephan Hebel als Schreiber kritischer Bücher ---> HIER und HIER !