Montag, 9. Januar 2017

Grüne fordern Sexdienstleistungen für Pflegebedürftige: Weltfremde Spinner?

Also das muss man den GRÜNEN schon lassen:
Sie verstehen es, so richtig in ein Fettnäpfchen zu treten!
Es war ja schon peinlich, dass man beim Parteitag bei der Wahl der Vorstandsfrau nur die Auswahl zwischen Kandidatin A und Kandidatin A hatte -
jetzt landete man noch einen besseren Coup: Gratis-Sex für Pflegebedürftige und Behinderte! - Das solle es für diese auf Rezept geben, ließ man verlauten - und sorgte (ähnlich wie bei der Attacke gegen die Kölner Polizei) für bissige Kommen-
tare in Presse und Internet.
Ihr eigener Kollege, der grüne Oberbürgermeister von Tübingen, brachte es so auf den Punkt: "Weltfremde Spinner!"...

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER und HIER !
Was mich ehrlich gesagt ein wenig wundert: Warum nicht gleich auch Gratis-Sex für Flüchtlinge? Da wäre der Bedarf möglicherweise noch größer! - Jedenfalls sah das so ein katholischer Priester, der mit diesem Vorschlag im Frühjahr 2015 für Furore sorgte. ---> HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Ich war noch nie der Meinung,
    dass man die GRÜNEN ernstnehmen kann.
    Die sind doch nur so hochgekommen, weil vor der
    letzten Wahl in BW gerade das Atomunglück in Japan
    war und die Deutschen durch die Medien in den Panik-
    Modus geschickt wurden.

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  2. Dieser grüne Vorschlag entspricht auf anderer
    Ebene doch genau der EINZELFALL-Philosophie
    der neuesten katholischen Theologie...!

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  3. Weltfremd? Nun ja, schon 2000 gab's dazu einen ("Propaganda"-)Film "Nationale 7" von ARTE (http://www.imdb.com/title/tt0239695/).
    Ich würd mich nicht wundern, wenn der Vorschlag in ein
    paar Jahren umgesetzt wird. Nicht vergessen: Pille und Abtreibung gibt es doch auch schon lange als Kassen-leistung/auf Staatskosten.
    Warum dann nicht noch weitere Sexgüter/-Dienstleistungen?

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  4. Es war zu befürchten, dass sich
    angesichts des Reizbegriffs „kassenfinanzierte Sexualassistenz“
    gleich wieder die Stammtische des Themas
    „Sexualität in der Pflege“ bemächtigen,
    eben in Stammtischmanier.

    Egal, was man von solcher Assistenz hält
    (und es gibt durchaus berechtigte Argumente auch dagegen),
    dieses ernsthafte Thema „Sexualität in der Pflege“/„Sexualität und Demenz“,
    bei dem es um keine Randerscheinung geht
    und immer weniger gehen wird,
    ist einer ernsthaften Diskussion wert.
    Also weder Verdrängung noch Stammtischparolen.
    Insofern gut, dass es jetzt mal deutlich in die Öffentlichkeit gerückt wird –
    und in der Hoffnung, dass die Stammtischparolen
    einer sachlichen Diskussion weichen.

    Auch kirchliche Träger von Pflegeeinrichtungen
    beschäftigen sich schon länger ernsthaft mit diesem Thema.

    Hier zwei Links zu Veröffentlichungen mit Tagungsberichten
    bzw. interessanten Nachdenk-Impulsen
    seitens Demenz-Servicezentrum Köln in Trägerschaft der katholischen Alexianer
    und Demenz-Servicezentrum Bergisches Land in Trägerschaft
    der evangelischen Stiftung Tannenhof:

    https://www.demenz-service-nrw.de/tl_files/koeln/Koeln/Tagungsdokumentation_%20Demenz-und-Sexualitaet_web_end(1).pdf

    https://www.demenz-service-koeln.de/tl_files/koeln/Bilder_Allgemein/PDF/Archiv/Forum_4.pdf

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  5. Nachtrag, Schreibfehler in meinen obigen Anmerkungen:
    Nicht "kassenfinanziert",
    sondern "kommunal finanziert/bezuschussst (auf ärztliches Rezept)".

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