Dienstag, 17. Januar 2017

Jesuiten-Magazin klärt Katholiken auf: Das befürchtete Schisma fällt (vorläufig) aus!

Achtung, liebe Leser, ich kann Entwarnung geben! - Noch heute früh konnten Sie hier im Blog die Befürchtung der "Tagespost" lesen,
das Schisma wegen "Amoris Laetitia" sei faktisch schon da. 

Wie man jetzt bei "katholisch.de" erklärt, entbehrt das jedoch jeder Grundlage, und das drohende Schisma fällt zumindest vor-
läufig erst mal aus!

"katholisch.de" verweist
auf einen Artikel, der gerade noch zur rechten Zeit im amerikanischen Jesuiten-Magazin mit dem orginellen Namen "America" veröffentlicht wurde, um alle bangen Katholiken zurückpfeifen zu können. Man springt Papst Franziskus bei und erklärt, beim Widerstand gegen Teile des Papst-
schreibens handele es sich lediglich um "publizistischen Trommelschlag"

Das eigentliche Problem ist, dass die Kritiker den Papst nicht ver-
standen haben
. Er braucht nämlich gar keinen Kritikern zu antworten, weil Entscheidungen nicht alle "zentral gefällt" werden müssen.
Ergo geht das schon völlig in Ordnung, wenn die eine Bischofskonferenz oder der eine Pfarrer "hü" und der/die andere stattdessen "hott" sagt. Dass der Papst recht habe, sehe man auch daran, dass "bis zu 90 % der Katholiken in den USA" von Papst Franziskus "eine positive Meinung" haben.

Na also, alles easy, alles entspannt, alles im grünen Bereich, lassen wir's ruhig so weiterlaufen...
Artikel bei "katholisch.de" ---> HIER !

Kommentare:

  1. Na, da haben wir ja noch mal Schwein gehabt.
    Wenn wir die Jesuiten nicht hätten, die uns bei
    den Problemen helfen, die wir ohne sie überhaupt
    nicht hätten, dann ginge es uns...
    :-)

    AntwortenLöschen
  2. "Schon die Heilige Schrift schildere wie den Schriftgelehrten Regeln wichtiger als Mitgefühl waren. "Papst Franziskus wird für sein Mitfühlen kritisiert. So war das auch mit Jesus."

    Jesus wurde wegen seines Mitgefühls kritisiert bzw. gekreuzigt? Hab ich da was verpasst? Ich höre den hohen Rat in Jerusalem nicht rufen: Er hat sich des Mitgefühls schuldig gemacht. Was brauchen wir noch Zeugen?

    AntwortenLöschen
  3. Der tagesaktuelle Krisen-Wetterbericht.
    Das sieht gar nicht gut aus für Papst Fran-
    ziskus, aber so wie man ihn kennt, geht er unbe-
    irrbar und beratungsresistent weiter bis zum
    Schisma.

    AntwortenLöschen
  4. Das "Schisma" ist seit jeher das Lieblingsthema der Tradis. Die Orthodoxen sind Schismatiker, Luther war Schismatiker und die Evangelen sind es bis heute (und Ketzer natürlich, die nicht in den Himmel kommen können), die "Modernisten" sind es auch, und jetzt ist es auch der Papst.
    Nur unsere Tradis sind und bleiben natürlich treu katholisch.

    AntwortenLöschen
  5. Cool, genau dasselbe wie dieser Jesuitenartikel wollte ich gestern schon zum @Studiosus sagen, während dieses Hypes wegen dem angeblichen „Schisma“.

    „Schisma“ ist auch wirr. Schisma wäre Ungehorsam.
    Wie soll das gehen?
    Da der Papst den Bischöfen nichts vorschreibt, können sie auch nicht ungehorsam sein.
    Die Richtlinien müssen sie selber erarbeiten.

    Bei Humanae vita war das weltweit viel kritischer, und da gabs auch kein „Schisma“.
    Heute ist es praktisch nur Amerika, vielleicht noch in ein paar ehem. Ostblockstaaten, wo Murren zu spüren ist, und selbst da nur aus bestimmten Segmenten.

    AntwortenLöschen
  6. Das geht doch alles am Kern des Problems vorbei: Es ist einfach keine Hilfe zum rechten Glauben, wenn man sein Handeln nicht daran ausrichten kann. Und zwar zu einem rechten Glauben, der die Sakramente als solche ernst nimmt und danach sucht, sich nicht zu versündigen.
    Dies bedarf klarer, eindeutiger und verständiger Rede. Der Papst hat die Binde- und Lösegewalt, er hat jedoch nicht die Gewalt zu sagen, daß alles irgendwie egal ist. Und an letzterem ist das Fatale Fußnotenregime des Franziskus jedenfalls sehr viel näher dran als an ersterem.

    AntwortenLöschen

Bitte beachten: Anonyme und beleidigende Kommentare werden hier nicht akzeptiert. Da ich nur wenig online bin, kann die Freischaltung Ihres Leserkommentares auch mal einige Stunden dauern. Nach 19.45 Uhr geschriebene Kommentare werden am nächsten Morgen veröffentlicht.