Montag, 16. Januar 2017

Kardinal Marx sieht rot...!

Nicht Kardinal Marx sah
im November rot, als er in Jerusalem aus Rücksicht auf die Gastgeber das Kreuz verschwinden ließ, sondern seine Kritiker, und das wohl eher zu Recht.
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Nun aber ist es an der Zeit,
dass der Kardinal seinerseits ganz rot sieht, wobei er einer klaren Aussage vorsichtshalber aber ein "eigentlich" davor setzt: "Wo grob vereinfacht wird, wo Parolen zur Feindschaft beitragen, da kann ein Christ eigentlich nicht dabei sein." - Gegenüber den "Nürnberger Nachrichten" erklärte er, es gebe eine "rote Linie" beim politischen Engagement, und die sei z.B. bei Ausländer-
feindlichkeit, bei Rassismus und bei Gleichgültigkeit gegenüber der Armut in der Welt erreicht, aber auch "bei der Art und Weise, wie wir miteinander reden" (eher keine Anspielung auf das Katholikentagspräsidium, das den Dialog mit der AfD auf dem Podium nicht wollte).

Interessant auch die drei Leserkommentare bei "evangelisch.de"... 
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