Dienstag, 17. Januar 2017

"katholisch.de" mit merkwürdigem Artikel: "Franziskus ist fehlbar"...

Die offizielle Seite im Auftrage der Deutschen Bischofskon-
ferenz ist mal mehr, mal weniger interessant für einen praktizierenden Katholiken. Manchmal sind da Artikel, da fragt man sich schon, was die bei einer Internetadresse sollen, die quasi das Aushängeschild des Katholizismus in Deutschland
sein soll. 

So werden wir heute mit einem Artikel konfrontiert, dessen Schlagzeile lautet "Papst-Vertrauter: Franziskus ist fehlbar" ---> HIER !
Was man erfährt, gehört wohl eher in die Rubrik Klatsch und Tratsch,
was natürlich auch mal sein darf. Der Nachrichtenwert tendiert jedenfalls meines Erachtens gegen Null, wenn man da erfährt, dass der in Rom ge-
borene Franco Macri schon oft mit dem damaligen Kardinal Bergoglio in Rom zu Mittag gegessen hat und mit ihm über alles Mögliche diskutiert hat. Dabei habe er dem auch zu verstehen gegeben, dass Bergoglio dazu neige, "populistische Wege" einzuschlagen. Der Papst sei eben auch fehlbar...

Auch im Internet wird das gerne zitiert, teilweise etwas ausführlicher
---> HIER und HIER und HIER !

So, nun wissen wir also, dass der Papst ein Populist ist, und
ein fehlbarer dazu. Frage: Ist das richtig, neu oder hilfreich?

Kommentare:

  1. Das sehe ich völlig anders als der Kreuzknappe:
    Der Nachrichtenwert dieser Meldung ist sehr hoch,
    denn er bestätigt, dass inzwischen auch das Organ
    der deutschen Bischöfe aufgehört hat, diesen
    unsäglichen Papst auf Gedeih und Verderb zu ver-
    teidigen. Er ist zum Abschuss freigegeben.

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    1. Das ist vermutlich Wunschdenken.

      Der alte Macri ein Freund vom Papst, der Rat ist rein freundschaftlich und besteht aus einem einzigen Satz aus einem Interview. Das kommt auch bei katholisches.de gut rüber.

      Man sollte die Papstbiographie von Paul Vallely lesen.
      Da sind die persönlichen Schwächen Bergoglios ganz gut charakterisiert. Das erklärt auch manches von seiner heutigen Wahrnehmung (bei Freunden und Gegnern).

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