Freitag, 6. Januar 2017

"Leere Worte" - oder: Wie geht die Regierung mit den Anschlagsopfern von Berlin um?

Es freut einen dann doch irgendwie, dass es auch anderen peinlich aufstößt,
wie die politische Elite Deutschlands mit den Opfern des Berliner Attentats und mit der Trauer der Angehörigen umgeht; ich schrieb bereits
am 29. Dezember Kritisches dazu ---> HIER !

Es hat ein Weilchen gedauert, aber gestern beschäftigte sich der Journalist und Medienwissenschaftler Dr. Alexander Kissler mit dem Thema und formuliert: "Berliner Attentat - die falschen Toten". Er begründet darin ausführlich, warum ärgerlich ist, dass man sich weitgehend in leere Phrasen flüchtet - und sonst nichts...  --> HIER !

Kommentare:

  1. Als es in Dresden vor einer Moschee
    einen kleinen Sprengstoffanschlag mit geringem
    Schaden gab (keine Verletzten, noch nicht einmal
    ein Fensterglas zersplittert), war die Bundes-
    kanzlerin vor Ort und sprach dem Imam und seiner
    Familie ihr Mitgefühl aus. Wie schön,
    wenn das den Familien der Berliner Opfer auch
    zuteil würde!

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  2. Sehr niedlich. Als ob es unseren deutschen Nationalkatholiken um Pietät und Mitgefühl für die Berliner Opfer ginge. (Unter denen, wie schon bemängelt wurde, nicht nur Biodeutsche und nicht nur Christen waren...) Das Thema ist für diese Kreise nur interessant, um es gegen "das System" zu instrumentalisieren und die Hetze gegen die Kanzlerin am Köcheln zu halten. That's it.

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    1. Nationalkatholiken,
      damit meinen Sie ja sicher das ZdK!
      Was die konservativen Katholiken betrifft,
      so kennen die noch die Zehn Gebote und den
      Katechismus, und die sind es auch, die dafür
      sorgen, dass wenigstens noch 10 % zur Messe
      gehen.
      Was die Opfer von Berlin betrifft, so ist Ihre
      Unterstellung derart unverschämt, dass ich das
      nicht weiter beantworte, um den Kreuzknappen
      nicht in Probleme zu bringen.

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    2. Werter Herr Mynonarius,

      da sollten Sie den Mund aber nicht zu voll nehmen. Sicherlich erinnern Sie noch, auf welch unglaublich niederträchtige Weise auch "konservative Katholiken" im Netz gegen die (übrigens sehr kathpolische) Familie der ermordeten Freiburger Studentin Maria L. gehetzt haben, als bekannt wurde, dass die Angehörigen im Trauergottesdienst für eine Flüchtlingsinitiative die Kollekte sammeln ließen, in der die getötete Tochter sich engagiert hatte. "Frömmelnde Gutmenschen" war da noch eine der gesitteteren Zuschreibungen durch die sog. "Konservativen"...

      Im übrigen hat es durch beide großen Kirchen nach dem Berliner Anschlag mehrere sehr würdige Trauergottesdienste für die Opfer gegeben!

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    3. Danke, Herr Hammer. Das war überfällig, mal so klar zu sagen.
      Diese Möchtegern-Dunkelkatholiken, die hier mit einem Mal eine "gutmenschenhafte" (so sagen diese Herrschaften ja gerne) Empathie mit jüdischen Opfern des Berliner Anschlages entdecken, sollten lieber mal einfach still werden.

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  3. Man muss Prioritäten setzen.
    Dafür hat die Kanzlerin jedenfalls auch Zeit:

    http://www.focus.de/kultur/kunst/musik-kanzlerin-kommt-zur-eroeffnung-der-elbphilharmonie_id_6457705.html

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    1. Was geht Sie eigentlich der Terminkalender unserer Bundeskanzlerin an?

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    2. Magdalene,
      was für eine alberne Formulierung!
      Sie wissen ganz genau, was der FOCUS meint.

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  4. Bevor man hier kommentiert,
    sollte man den verlinkten Artikel von
    Alexander Kissler erst mal lesen!

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    1. ...und wenn man den Artikel liest, merkt man schnell, dass es auch dem sauberen Herrn Dr. Kissler nur um seine Polit-Agenda geht. Und Null um Trauer und Emphase mit den Opfern. Unverschämt seine Forderung, die Öffentlichkeit müsse die Namen und Geschichten der Opfer erfahren. Das geht weder den Herrn Dr. Kissler noch sinstwen etwas an.

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  5. Ein Münchner auf Erden7. Januar 2017 um 05:42

    Die Polen haben bei der feierlichen Beerdigung
    des ermordeten Fernfahrers gezeigt,
    dass sie hinter dem Attentatsopfer stehen.
    Die deutsche Regierung belässt es bei ein paar
    Vorleistungen der Kirchen und von Privatleuten,
    die ein paar Gottesdienste organisiert haben.
    Eine Schande!

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