Mittwoch, 18. Januar 2017

McDonald's am Vatikan: Ach, wie die Zahlen schrumpfen...!

Nachdem man sich mit der Vermietung an McDonalds aus der Sicht vieler Katholiken im Vatikan ziemlich in die Nesseln gesetzt hatte, gab's dann plötzlich wenigstens teil-
weise frohe Kunde: Immerhin ist McDonalds so lieb und spendiert monatlich 1.000 Essensportionen für Bedürftige, das macht sich gut für die soziale Optik... ---> HIER !

Wie das so geht: Stück für Stück wird das Angebot dann wieder geschrumpft. So kann man jetzt aktuell lesen, dass diesen Montag nicht etwa die erwarteten 250 Essen aus-
gegeben wurden, sondern nur gerade mal 100 Portionen. ---> HIER !

Doch auch das scheint hoch gepokert zu sein, denn auf der Internetseite der Helfer kann man überraschend lesen, dass nur 50 Portionen verteilt wurden. ---> HIER !
Und wo man gerade am Zurückrudern ist, kommt plötzlich noch ein ande-
res Geständnis: McDonalds habe insgesamt 1.000 Portionen zugesagt, "ob die Aktion danach fortgeführt werde, sei noch offen". - Ach so ist das...!

Kommentare:

  1. Wenn es nicht Leute wie den Kreuzknappen gäbe,
    die hinter die Kulissen gucken, wäre die Image-
    Kampagne für Vatikan und McDonalds fast gelungen.
    Mit solchen Artikeln machen Sie sich bei bestimmten
    Eminenzen aber nicht beliebt...!

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  2. Man hat von Anfang an knallhart kalkuliert,
    dass die Gemüter sich schon wieder beruhigen
    würden.
    Als das nicht geschah und sogar mit einer Demo
    gedroht wurde, schob man mit Einverständnis des
    Vatikanischen Almosenmeisters die Story von der
    Verköstigung der Armen nach.
    Was aus den 1.000 Portionen pro Monat wurde, sehen
    wir jetzt.
    Traurig, falls der Vatikan da mitspielt.

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  3. Wie man schon zu Zeiten Luthers wusste:
    Wenn das Geld (30.000 Euro Monatsmiete)
    im Kasten klingt,
    der Prälat vor Freude in die Höhe springt.

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