Sonntag, 8. Januar 2017

Peter Hahne mahnt: Pfarrer sollten in der Kirche keine Parteipolitik betreiben!

Auch so ein Thema, das immer mal wieder hochkocht: Wie sehr dürfen oder sollen sich die Kirchen ins politische Geschäft ein-
mischen?
Als Helmut Schmidt noch Bundeskanzler war, reagierte er barsch: "Die Kirchen haben im Tagesgeschäft nichts verloren. Die sollen sich gefälligst um das Grundsätzliche küm-
mern!"

Fernsehjournalist Peter Hahne bedauert die Politisierung der Kirche und findet: "Unsere Partei heißt Jesus!" - Es gehe die Kirche auch nichts an, findet er, "wo ich am Wahltag mein Kreuzchen mache... und wie ich die Flüchtlingskrise beurteile".
Man lese das und etwas Ähnliches ---> HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Die Rechtskatholiken werden Hahne Beifall zollen, weil der selber konservativ ist. Als aber über Jahrzehnte die deutschen Bischöfe in ihren berühmten Hirtenbriefen vor den Wahlen stets offen und unverblümt die Wahl der Union als einzig zulässige für Katholiken erklärten, war das natürlich keine "Parteipolitik", sondern tiefe Hirtensorge. :-)

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  2. Das kann man in ein paar Sätzen eigentlich
    nicht beantworten. Jesus selbst war in gewissem
    Sinne ja auch politisch, seine Reden gegen die
    "getünchten Gräber" und die Schriftgelehrten
    oder seine Reaktionen gegenüber Ausgestoßenen
    sprechen da Bände!

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  3. Hahnes einziges Ziel ist, die AfD für Christen wählbar zu reden, ansonsten würde ihn das Thema gar nicht interessieren.

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