Sonntag, 1. Januar 2017

Presse: Erzbischof Schick ist dafür, dass die Kirche auch mit AfD-Wählern redet...

Aufmerksame Leser meines Blogs erinnern sich: Es gab eine heftige mediale Kontroverse nach einer Äußerung von Erz-
bischof Schick, er könne sich auch einen muslimischen Bundespräsidenten vorstellen. ---> HIER !
Seitens des Erzbistums Bamberg ließ man die Presse nach bösen Äußerungen (von Lesern) auf einer AfD-Seite wissen, man werde gegen die AfD juristisch vorgehen, wegen Hasskommentaren, wegen Verstoßes gegen das Urheberrecht und wegen inhaltlicher Verkürzung der erzbischöflichen Aussagen. - Doch zwischenzeitlich besann man sich im Ordinariat und zog es nun doch vor, keine Klage gegen die AfD anzu-
strengen, das sei "entbehrlich geworden", weil die AfD ihre Haltung
klarer formuliert habe. ---> HIER !
Nun lesen wir z.B. beim "Bayerischen Rundfunk", dass Erzbischof Schick sich durchaus vorstellen kann, mit AfD-Wählern zu reden - in der Schlag-
zeile liest man das Wort "Gesprächsangebot" ---> HIER !
Just in dieser Zeit hat die Stadt Bamberg eine gerichtliche Niederlage gegen die AfD erlitten und darf nicht mehr behaupten, die AfD rufe zu kriminel-
len Handlungen auf ---> HIER !

Wie man sieht, hat uns der Alltag schon wieder. Aber es wird ja niemand in Kirche und Politik daran gehindert, klüger zu werden. Miteinander reden ist meistens besser, als nur übereinander zu reden...

Kommentare:

  1. Nicht miteinander reden zu wollen, wie vom
    Präsidium des Katholikentages beschlossen, hat sich
    als Mediendesaster herausgestellt.
    Wer so wenig Toleranz zeigt, dass er mit Christen
    mit anderen Ansichten nicht mehr sprechen will,
    ist in gewisser Weise so ähnlich wie ein Extremist.

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  2. Naja, das ist aber kein klares Angebot
    von Erzbischof Schick zu einem Gesprächstreffen,
    sondern sowas Verklausuliertes.
    Das Rumeiern bringt aber nichts. Wenn man die besseren
    Argumente hat, braucht man das Gespräch mit der AfD
    auch nicht zu scheuen!

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  3. Das Ganze war sowieso eine juristische Kuriosität,
    denn immerhin waren die von Erzbischof Schick zu Recht
    beanstandeten Äußerungen gar nicht von der AfD selbst,
    sondern von Facebook-Lesern ausgegangen.
    Und da weiß man nie, wer wirklich dahintersteckt, das
    könnten auch linksextreme Fakes sein, die der AfD schaden
    wollen. Da ist auch Facebook in der Pflicht, wie wir wissen,
    denn für Hasskommentare ist der Betreiber einer Internet-
    seite zumindest mitverantwortlich.

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