Mittwoch, 25. Januar 2017

Warum die "Alpha-Journalisten" jetzt noch mehr sauer auf Donald Trump sind...

Politik lebt auch von Symbolen,
von bestimmten Zeichenhand-
lungen. Da war es, wie ich gestern schon schrieb, für die High-Society der Medienbranche schon eine echte Alarmmeldung ( ---> HIER !), dass der Pressesprecher von US-Präsi-
dent Trump der versammelten Mannschaft der Journalisten mit-
teilte, man werde die Spielregeln etwas ändern: Ab sofort kommen nicht immer automatisch die Platz-
hirsche unter den Journalisten dran, um ihre Fragen zu stellen, sondern andere dürfen auch mal ran, und - noch schlimmer - auch kleinere Redak-
tionen und "alternative" Medien bekommen Informationen vom "Weißen Haus", wenn sie darum bitten.
Skandal, Skandal, so der Aufschrei der "Alpha-Journalisten", sieht man das ähnlich wie ich auch beim Magazin "TELEPOLIS" in einem heutigen Artikel: Die Trump-Administration bringt aber auch alles durcheinander; früher war klar, dass die "Eitelkeiten" der Promis unter den Journalisten fleißig bedient wurden, sie bekamen "exklusiven Zugang" zur Regierung und zu Hintergrund-Infos, und zwar nur sie.
Die Hackordnung war klar geregelt: Es gibt eine Politik-Elite, und der entspricht eine Medien-Elite, und gelegentlich werden da auch die Pöst-
chen getauscht. Das war eine eingespielte Sache, und die Politiker konnten sich auch sicher sein, dass die Fragen nicht zu unangenehm wurden.

Das scheint nun vorbei zu sein, und die Leberwürste sind verständ-
licherweise beleidigt... --->
HIER !
So ist das, wie jeder in der Medienbranche weiß: Da gibt es eine klare Hierarchie, und die kann man sogar als Besucher von Fernseh"anstalten" (das Wort gefällt mir) erleben - da bekommt die hausinterne Elite der Journalisten z.B. ihren Extra-Speisesaal, damit man unter sich bleibt und nicht vom journalistischen Kleinvieh und den Kofferträgern gestört wird...