Freitag, 13. Januar 2017

Warum muss es denn ausgerechnet eine Kirche sein? -- Bis zu 30 Obdachlose können in Vatikan-Kirche übernachten!

Also, ich kriege keinen Herzkasper deswegen, aber etwas seltsam finde ich
es doch, dass der Vatikan mit seinen Hunderten von Immobilien in Rom ausgerechnet eine in täglichem "Ge-
brauch" befindliche Kirche dazu nutzt, um "bis zu 30" von den geschätzten
7.000 - 8.000 Obdachlosen in Rom
dort übernachten zu lassen. 

Den Obdachlosen muss auf jeden Fall
bei dieser bitteren Kälte geholfen werden, das ist klar, aber wieder einmal soll es die Gemeinschaft "Saint Egidio" in der Kir-
che San Callisto
retten, die sich schon rührend um die (größtenteils muslimischen) Flüchtlinge kümmert, die Papst Franziskus auf dem Rückflug von Lesbos  ( ---> HIER !) mitgebracht hatte. Ich freue mich über den barmherzigen Einsatz dieser Ehrenamt-
lichen, aber musste es wirklich eine Kirche sein?

Man schaue ---> HIER und HIER und HIER !

Kommentare:

  1. Die geräumige Dienstwohnung des Papstes
    steht leer, und im Bahnhof des Vatikanstaates
    steht ein gut beheizbarer Zug mit vier Waggons,
    mit dem üblicherweise jede Woche Touristen
    nach Castel Gandolfo gebracht werden.

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  2. Eine katholische Kirche ist ein sakraler Raum
    und sollte deshalb nur mit Ehrfrucht vor dem
    "Hausherrn" betreten und genutzt werden.
    Sogar für Touristen gibt es Richtlinien für die
    Etikette, wie etwa diese:
    http://www.brigitte.de/leben/kultur/lifestyle/knigge--richtig-benehmen-in-der-kirche-10106574.html

    Wenn ich mir vorstelle, wie da abends gegessen,
    getrunken und palavert wird, von anderen mensch-
    lichen Bedürfnissen ganz zu schweigen,
    wird mir doch etwas seltsam zumute.

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    1. Summorum pontificum13. Januar 2017 um 22:37

      geht mir genauso. Das ist kanonisch gesehen auch ganz klar eine Profanierung der Kirche - sie müsste, wenn die Bettler irgendwann wieder draußen sind, vom Papst wieder neu geweiht werden.

      Unfassbar, was für Gräuel im "Heiligen" Rom heute selbstverständlich sind. Man erinnere sich daran, dass ei gewisser Luther aufgrund solcher schockhafter Erlebnisse bei seiner Romreise als junger Augustinermönch sich auf die verhängnisvollen Irrwege begab...

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    2. Jorge Sensenbrenner14. Januar 2017 um 08:52

      Luther kannte und mochte keine Südländer, das ist alles.

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