Samstag, 14. Januar 2017

Was Demokratie ist, bestimmen wir Linken! - Massive Störung einer AfD-Veranstaltung

Ob Ort und Termin klug gewählt waren, darüber kann man diskutieren (immerhin war es von der Uni genehmigt worden). Und auch darüber kann man sich aufregen, dass die Rechten Teile der Presse von der direkten Berichterstattung über einen Kongress ( ---> HIER !) ausgeschlossen haben, ebenso darüber, dass man der AfD bereits gebuchte Säle für Veranstaltungen nach massi-
ven Drohungen von Linken wieder abgesagt hat - das sind alles keine Glanzlichter für besonderes demokratisches Verhalten.

Was sich allerdings gerade in einem Hörsaal in Magdeburg abgespielt hat, lässt erschrecken
in seiner Intoleranz und Gewalt: Eine Vor-
trag eines bekannten Politikers der AfD zum Thema "Geschlechterfor-
schung"
wurde so massiv behindert, sogar mit einem explodierten Knall-
körper, dass sie abgebrochen werden musste. Mir scheint, dass diese "Studenten" noch eine Menge staatsbürgerlichen Nachhilfeunterricht brauchen...

Man schaue ---> HIER und HIER und Video HIER !

Kommentare:

  1. Die Überschrift des Kreuzknappen
    ist nicht ganz korrekt: Das war keine AfD-Veranstaltung,
    die hätte auch an der Uni nichts zu suchen.
    Es war ein Vortrag einer Studentenvereinigung, der
    von der Uni genehmigt war, einschließlich des Redners,
    der von der AfD kam.
    Es ist beängstigend, dass junge Leute sich heute noch
    so leicht verführen lassen und sich dem Krawall einiger
    Linksextremer so bereitwillig angeschlossen haben.
    Wenn das unsere neue geistige Elite werden soll, dann
    aber armes Deutschland!

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    1. Netzfischerin14 es ist vielmehr erschreckend, wie viele Menschen in Deutschland nichts aus der Geschichte gelernt haben und dem rechten Pack wieder auf den Leim gehen.
      Und da das "gewöhnliche Volk" offensichtlich dazu neigt, die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen, müssen halt die etwas Gebildeteren aktiv werden, ganz wie damals, als es auch Studenten, wie die der Weißen Rose, waren, welche aufgestanden und gegen die Nazis aufbegehrt haben.

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  2. Was mich interessiert:
    Welche Folgen hat das für die Störer?
    Werden sie strafrechtlich belangt?

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  3. Es genügt meines Erachtens nicht,
    wenn sich auch ein paar Politiker jetzt empört
    über diese linken Chaoten zeigen.
    Das Problem steckt viel tiefer - seit Jahr und Tag
    werden Linksradikalismus und linke Gewalt unter den
    Teppich gekehrt!

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    1. Nein, werden sie nicht. Ich bin selber bei der Polizei und kann das beurteilen.
      Es ist aber ein Faktum, dass allein in 2016 mehr als 75% aler "politisch motivierten" Straftaten von Rechten, nicht von Linken begangen wurden. Nehmen Sie das bitte einmal zur Kenntnis.

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    2. Wahrscheinlich, Herr Rosenthal,
      arbeiten Sie dort als Pförtner oder Gärtner,
      denn sonst müsste Ihnen z.B. das hier
      bekannt sein:

      https://www.welt.de/politik/deutschland/article161130750/Mehr-links-als-rechtsextreme-Gefaehrder-registriert.html

      http://www.n-tv.de/politik/Linksradikale-bekennen-sich-zu-Brandstiftung-article18607051.html

      http://www.rp-online.de/nrw/panorama/linksradikale-straftaten-gegen-polizisten-nehmen-drastisch-zu-aid-1.5989662

      https://www.welt.de/politik/deutschland/article153728556/Linke-Wagenburgler-koennen-richtig-spiessig-sein.html

      https://philosophia-perennis.com/2016/09/29/news-moschee-kirche/

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  4. Jorge Sensenbrenner14. Januar 2017 um 18:49

    Wie kann man denn gegen Studentenproteste gegen Poggenburg sein? Finde ich relativ normal. Darf man nicht übertreiben, linksradikale Anschläge gegen Autos und Einrichtungen, Bedrohungen im privaten Umfeld etc. sind absolut out und terroristisch. Feuerwerkskörper sollten auch nicht sein, aber eine kleine Prügelei zwischen Studenten und Neonazis im Hörsaal einer Uni ist nun wirklich nichts, was einen beunruhigen müsste. Beim nächsten Mal halt gleich mit mehr Polizei kommen und weniger Neonazi-Schläger mitbringen. Wenn solche Leute überall ungestört reden könnten, wäre das doch viel ungesünder. Marc Jongen fordert mehr Thymós für einen gesunden Volkskörper. Voilà.
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/marc-jongen-ist-afd-politiker-und-philosoph-14005731.html

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    1. Jorge,
      Ihre Wortmeldung ist an Naivität kaum noch
      zu überbieten.
      "Wie kann man denn gegen Studentenproteste gegen
      Poggenburg sein?"
      Wenn Sie noch nicht einmal wissen, was Meinungs-
      freiheit bedeutet und eine genehmigte Vortrags
      veranstaltung missachten, dann tun Sie mir leid.
      Wenn Sie beispielsweise Weihnachten feiern
      und jemand klingelt an Ihrer Tür
      und wirft Ihnen ein Knallkörper ins Wohnzimmer
      und brüllt christenfeindlich Parolen,
      finden Sie das dann auch gut?

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    2. Jorge Sensenbrenner14. Januar 2017 um 20:33

      Ein öffentlicher Hörsaal ist kein privates Wohnzimmer,
      Poggenburg ist ein bekannter Rechtsextremist,
      er kam in Begleitung von Neonazischlägern und hatte vergessen, die Polizei mitzubringen.
      Und Studentenproteste sind halt Studentenproteste.

      Dass da eine Prügelei entsteht, finde ich normal.
      Sind halt junge Leute und die Gegner waren offen agierende Neonazis. Die haben an Unis nichts verloren.
      Gewaltgeschwängerte Proteste älterer Ostdeutscher gegen Ausländer finde ich viel beunruhigender. Ostdeutschland braucht mehr Ausländer, nicht mehr Neonazis.

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    3. Sind halt junge Leute, die prügeln
      sich schon mal.
      Damit kann man jede Attacke von Asylbewerbern
      auf junge Frauen gut entschuldigen.
      Zum Sachverhalt in Magdeburg:

      https://www.youtube.com/watch?v=hZMF3XcAhAI

      https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2017/poggenburg-bei-universitaets-veranstaltung-angegriffen/

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    4. Jorge Sensenbrenner15. Januar 2017 um 07:04

      Damit kann man jede Attacke von Asylbewerbern auf junge Frauen gut entschuldigen.

      Nein, das kann man natürlich nicht.

      Man kann damit auch keine Attacke von jungen und alten Magdeburgern auf Asylbewerber entschuldigen (in Magdeburg ist das realistischer als dein Beispiel).
      https://www.welt.de/politik/deutschland/article148312093/30-Angreifer-attackieren-Syrer-mit-Baseballschlaegern.html

      Auch keinen Überfall von Poggenburgs Leibwächtern auf schwule Pärchen im Wald (auch realistischer).
      https://www.welt.de/videos/video145322833/Die-Rechte-patrouilliert-auf-Schwulenparkplatz.html

      Auch keine Attacke bulgarischer Drogendealer auf U-Bahn-Fahrerinnen mit Migrationshintergrund (alle ziemlich jung).
      http://www.bz-berlin.de/berlin/neukoelln/u-bahn-treter-am-busbahnhof-gefasst

      Auch keine Attacke eines zugekoksten Hooliganpärchens auf einen Mann in der Zigarettenpause (Opfer 39).
      http://www.derwesten.de/region/definitiv-versuchter-mord-aus-spass-brutales-paerchen-tritt-an-silvester-einem-iserlohner-39-den-kopf-ein-id209176461.html

      Man kann damit überhaupt keine Attacken auf Unschuldige und Schwächere entschuldigen.
      Das ist was ganz anderes ;-)

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    5. Jorge Sensenbrenner15. Januar 2017 um 07:05

      Aber eine kleine Prügelei mit Rechtsextremen ganz am Rande einer Protestveranstaltung in einem Hörsaal ist nun wirklich eher harmlos und von der akademischen Tradition gut gedeckt. Erwartbar, dass sowas passiert. Wäre schade, wenn das in einen Topf geworfen wird.

      Und Meinungsfreiheit bedeutet doch nicht, dass Rechtsextreme überall ungestört Vorträge halten können. Auf Störungen durch Andersdenkende muss man gefasst sein, wenn man explosive Meinungen vertritt. Zur Not gibt es ja Polizei und Feuerwehr, die stellen die Meinungsfreiheit sicher und passen auf, dass kein Feuer ausbricht. Die Nummer hat ja wohl jeder im Kopf.

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    6. Mag sein, dass Jorge als
      Südamerika-Fan anderes gewohnt ist als in
      Deutschland üblich,
      aber für mich gehört es NICHT zum Hochschul-
      betrieb, dass man sich im Hörsaal prügelt,
      egal aus welchem Grund.
      Wenn das in Südamerika üblich ist, meinetwegen.
      Dort ist bekanntlich der Klaps auf den kindlichen
      Po auch ein ganz normales Erziehungsmittel.

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  5. Die Störer sind Anti-Demokraten,
    wie der Innenminister richtig erkannt hat:

    http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/magdeburg/reaktionen-auf-studentenproteste-gegen-campus-alternative-100.html

    Diese sogenannten Studenten sollten sich entschuldigen!

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